Teil des Entlastungspakets

Energiepauschale in Höhe von 300 Euro: Wann gibt es das Geld für Beschäftigte?

Wegen des Ukraine-Konflikts sind die Energiepreise gestiegen. Die Bundesregierung hat daher nun Steuerentlastungen im Zuge des Entlastungspakets beschlossen.
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Die Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro brutto für Arbeitnehmer und Selbstständige ist Teil des Entlastungspakets.

Das Geld soll vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Gehalt ausgezahlt werden, bei Selbstständigen wird stattdessen die Steuer-Vorauszahlung gesenkt.

Verbraucher in Deutschland müssen nicht nur für Lebensmittelpreise immer tiefer in die Tasche greifen. Sondern zum Beispiel auch für Heizung und Strom. Um die Kosten für Betroffene an der ein oder anderen Stelle abzufedern, hat die Ampel mehrere Maßnahmen zur finanziellen Entlastung von Bürgern auf den Weg gebracht.

Ein Teil des Entlastungspakets ist die sogenannte Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro brutto für Arbeitnehmer und Selbstständige, die gestiegene Fahrtkosten zur Arbeit abfedern soll. Diese Energiepauschale soll für Beschäftigte im September oder Oktober mit dem Gehalt überwiesen werden, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete. Jeder einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige, der in den Steuerklassen 1-5 einsortiert ist, soll also davon profitieren. Die Pauschale unterliegt allerdings der Einkommensteuer. Sprich, wer einen hohen Steuersatz hat, bekommt am Ende entsprechend weniger raus – wer unter dem Grundfreibetrag bleibt, profitiert dagegen von der vollen Summe. Selbstständige sollen die Energiepauschale bei der Steuervorauszahlung im September abziehen können, wie dpa weiter berichtete.

Die Zeit vor dem Euro: Wer kennt diese Währungen noch?

Belgische Franc
Vor dem Euro und zwar von 1832 bis 2001 war die Währung Belgiens der Belgische Franken bzw. Belgische Franc. © Johan/Imago
Belgische Franken
Während er in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens Franken genannt wurde, war er in Deutschland und Österreich meist als Franc bekannt. 1 Franc ergab 100 Centimes. © Paolo77/Imago
D-Mark-Scheine und Pfennigmünzen
Diese Scheinchen und Münzen dürften Ihnen bekannt vorkommen. Haben Sie noch D-Mark und Pfennig zuhause? © Imago
Estnische Krone
Von 1928 bis 1940 und von 1992 bis 2010 war die Estnische Krone die Währung Estlands. In der Zeit dazwischen war Estland von der Sowjetunion annektiert worden – zur gemeinsamen Währung wurde der Sowjetische Rubel. Seit dem Beitritt Estlands am 1. Januar 2011 in die Europäische Währungsunion zahlt man in dem baltischen Staat mit Euro. © Johan/Imago
Finnische Mark
Die Finnische Bank tauschte noch bis Ende Februar 2012 Finnische Mark und Pfennig in Euro um. Seitdem hat die Währung, die umgangssprachlich in Deutschland auch Finnmark genannt wurde, nur noch Sammlerwert.  © Janusz Pienkowski/Imago
Französische Franc
Der Französische Franc, ehemalige Währung in Frankreich, zirkulierte auch in Monaco parallel zum Monegassischen Franc und war einziges gesetzliches Zahlungsmittel in Andorra. © Marek Uliasz/Imago
Monegassischer Franc
Der Monegassische Franc des Fürstentums Monaco war paritätisch an den Französischen Franc gebunden und auch in Frankreich gesetzliches Zahlungsmittel, da eine Währungsunion zwischen Monaco und Frankreich besteht. © Ivan Vdovin/Imago
Griechische Drachme
Die Drachme gilt als älteste Währungseinheit der Welt, denn schon in der Antike zahlte man mit Drachmen. Mit der Einführung des Euro ging in Griechenland eine Ära zu Ende. © CSP_majaan/Imago
Irischer Pfund
Beim Irischen Pfund galt, ebenso wie beim Britischen Pfund, 100 Pence = 1 Pfund. © Schöning/Imago
Italienische Lira
Mit Italienischer Lira bezahlte man vor der Einführung des Euro in Italien, San Marino und in der Vatikanstadt. © Imago

Dass Millionen Rentner unterdessen leer ausgehen sollen, sorgte für Kritik. Rentner bekommen die Unterstützung nicht, „es sei denn, sie gehen in der Rente noch einem Minijob nach“, so der Hinweis der Lohnsteuerhilfe (Lohi) Bayern laut Mitteilung (Stand: 24. Mai). Auch Studenten sollen davon nicht profitieren – mit wohl einer Ausnahme: „Minijobs sind unter den Studierenden sehr verbreitet, weswegen sich die meisten wohl über zusätzliche 300 Euro im September freuen können“, wie die Augsburger Allgemeine in ihrer Online-Ausgabe zum Thema berichtet hatte. (ahu)

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