Immer mehr Deutsche tun es

Experte: Zahlen Sie jetzt mehr ein - haben Sie im Alter keine Geldsorgen mehr

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Immer mehr Deutsche wollen sich ihre Rente mit zusätzlichen Extra-Beitragszahlungen aufbessern.

Wer im Berufsleben für einige Zeit nicht in die Rentenkasse einzahlen kann, hat andere Mittel und Wege, für das Alter vorzusorgen. Für wen es sich lohnt.

Es gibt Phasen im Leben mancher Arbeitnehmer, in denen es einem (fast) unmöglich ist, weiterhin regelmäßig in die staatliche Rentenkasse einzuzahlen. Bei manchen ist es spätestens dann soweit, wenn sie ein oder mehrere Kinder bekommen. Aber auch schwere Krankheiten, die über Monate oder Jahre andauern, werden in der Rentenversicherung kaum oder gar nicht berücksichtigt.

Freiwillig Rentenpunkte sammeln - um Abschläge später zu vermeiden

Was viele nicht wissen: Oftmals ist es möglich, Geld freiwillig in die Rentenkasse nachzuzahlen - um so etwaige, anfallende Renten-Verluste auszugleichen. Dies ist auch für all diejenigen interessant, die sich vorzeitig in den Ruhestand verabschieden wollen. Schließlich sinkt die Rente pro Monat mit vorgezogenem Renteneintritt um satte 0,3 Prozent, wie Focus Online berichtet.

Doch Vorsicht: Wer sich dafür entscheidet, muss sich dann privat versichern und den vollständigen Beitrag in Höhe von 18,6 Prozent des Einkommens entrichten. Arbeitnehmer, die dagegen gesetzlich versichert sind, teilen sich den Rentenbeitrag mit ihrem Arbeitgeber - beide übernehmen jeweils 9,3 Prozent.

Der Finanzmathematiker Werner Siepe rät jedenfalls dringend zu solchen freiwilligen Extra-Zahlungen, wie er im Gespräch mit der Welt am Sonntag verriet. Der Grund dafür: Der aktuelle Beitragssatz von insgesamt 18,6 Prozent sei zu niedrig. Da dieser allerdings wohl nach 2024 wieder steigen könne, sollten Arbeitnehmer die Chance ergreifen und die Jahre dazwischen mit freiwilligen Renteneinzahlungen "überbrücken".

Erfahren Sie hier: Schockierende Studie: Über die Hälfte der Deutschen wird im Alter mit leeren Händen dastehen.

Für wen sich Extra-Zahlungen in die Rentenkasse wirklich lohnen

Schließlich könne man in Zeiten des historischen Zinstiefs so leicht mit wenig Geld hohe Rentensteigerungen erzielen. Dies gelte laut Siepe vor allem für sogenannte "Ausgleichszahler", also Arbeitnehmer, die wohl mit Rentenverlusten rechnen müssen und diesen mit freiwilligen Beitragszahlungen zuvorkommen wollen.

Und immer mehr Deutsche scheinen sich für dieses Modell zu entscheiden: Wie das Handelsblatt berichtet, soll sich die Zahl der Ausgleichszahler in den vergangenen Jahren verneunfacht haben. Angeblich soll der Hauptgrund sein, dass Versicherte seit 2017 bereits ab dem 50. Lebensjahr solche Extra-Zahlungen veranlassen können. Diese Beiträge lassen sich sogar steuerlich geltend machen - und somit auf Dauer die Steuer senken. Aber auch in Ermangelung alternativer Geldanlagemöglichkeiten werden immer mehr Deutsche zu Ausgleichszahlern.

Auch interessant: Mit diesem Trick gehen Sie früher in Rente - und sahnen auch noch richtig ab.

Doch Experte Siepe warnt: Nicht für jeden lohnen sich freiwillige Beitragszahlungen in die Rentenversicherung. Vor allem dann, wenn Beitragszahler, die sich selbst freiwillig versichern, am Ende sogar draufzahlen - das heißt, sie müssen den gesamten Beitragssatz von 18,6 Prozent allein aufbringen, bekommen am Ende aber weniger Extrarente heraus. Außerdem setzt man mit diesem Modell darauf, sehr lange zu leben. Oftmals werfen die zusätzlichen Beitragszahlungen erst Jahrzehnte später wirklich Rendite ab.

Warum Aktieninvestments gerade so lukrativ denn je sind

Daher sind andere Anlageformen laut Siepe lukrativer - schließlich können sie hier nicht nur üppige Gewinne, sondern auch Rendite erwarten. So sollen Aktieninvestments, wie zum Beispiel ETFs, gerade dem Experten zufolge, für Anleger so attraktiv denn je sein. Hierbei handelt es sich um passiv verwaltete, börsengehandelte Indexfonds, mit denen Investoren die ganze Palette der Dax-Werte erwerben können. Zwar gelten die Deutschen noch immer als aktienfaul - doch die Rendite sprechen für sich.

Lesen Sie auch: Aktien kaufen für Anfänger: Tipps für den erfolgreichen Einstieg.

jp

Millionäre verraten: Mit diesen fünf Tipps werden Sie reich

Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun.
Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird Ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun. © Pixabay
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen.
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts Ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen. © Pixabay
Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter aufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen.
Tipp Nummer Drei: Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter hinaufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen. © Pixabay
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen.
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen. © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Tipp Nummer Fünf: Wer für seine Arbeit brennt, der schafft es auch in die oberen Zehntausend. Sie haben zum Beispiel eine geniale Idee für ein Startup? Dann klügeln Sie ein handfestes Konzept aus und suchen Sie Investoren. Wer seine Leidenschaft benennen und verfolgen kann, der wird auch erfolgreich. Das weiß auch Selfmade-Millionär T. Harv Eker: "Der Hauptgrund, warum viele Leute nicht das bekommen, was sie wollen, ist, dass sie es gar nicht wissen. Reiche dagegen wissen genau, dass sie reich werden wollen." Anstatt sich also den Gegebenheiten oder gar dem Wunsch der Eltern zu fügen, sollten Sie Ihren eigenen Traum verwirklichen.
Tipp Nummer Fünf: Wer für seine Arbeit brennt, der schafft es auch in die oberen Zehntausend. Sie haben zum Beispiel eine geniale Idee für ein Start-up? Dann klügeln Sie ein handfestes Konzept aus und suchen Sie Investoren. Wer seine Leidenschaft benennen und verfolgen kann, der wird erfolgreich. Das weiß auch Selfmade-Millionär T. Harv Eker: "Der Hauptgrund, warum viele Leute nicht das bekommen, was sie wollen, ist, dass sie es gar nicht wissen. Reiche dagegen wissen genau, dass sie reich werden wollen." Anstatt sich also den Gegebenheiten oder gar dem Wunsch der Eltern zu fügen, sollten Sie Ihren eigenen Traum verwirklichen. © Pixabay

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