Zahlungssystem für Facebook, WhatsApp & Co.

Geheimes Projekt: Facebook feilt wohl an eigener Kryptowährung

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Überweisen wir Geld in Zukunft über Facebook und WhatsApp?

Offensichtlich arbeitet Facebook an dem nächsten großen Ding: Eine geheime Kryptowährung soll in der Mache sein. Hier erfahren Sie mehr.

Der Internet-Riese Facebook soll an einer streng geheimen Sache arbeiten, die Kryptowährungen betrifft. Damit soll das Unternehmen dem Mainstream-Nutzer die Welt der digitalen Währungen näherbringen.

Eigenes Krypto-Zahlungssystem für Facebook, WhatsApp & Co. in Planung

Dies berichtet derzeit das Online-Portal New York Times unter Berufung auf anonyme Quellen. Das Projekt beschäftigt sich demnach damit, ein Krypto-Zahlungssystem in die firmeneigenen Messenger-Dienste zu implementieren. Damit könnten Nutzer der Dienste Geld an Kontakte verschicken, ähnlich wie es auch über PayPal funktioniert - und das international. Dafür sollen der Facebook-Messenger, WhatsApp und Instagram umstrukturiert und zusammengefasst werden. Damit hätte der Konzern weltweit bereits rund 2,7 Milliarden potenzielle Nutzer des Zahlungssystems.

Angeblich soll Ex-PayPal-Präsident David Marcus bei dem Projekt den Hut aufhaben und schon mehr als 50 Entwickler eingestellt haben. Um die Geheimhaltungsstufe hochzuhalten, arbeite die Abteilung jedoch in getrennten Räumlichkeiten, zu denen nur autorisierte Personen Zugang haben.

Auch interessant: Was ist eigentlich Bitcoin? Alles über die Kryptowährung im Check.

Wie genau wird die Facebook-Kryptowährung aussehen?

Laut New York Times soll Facebook für das Projekt zunächst an einem Stablecoin arbeiten. Damit ist eine digitale Währung gemeint, die an ein wenig schwankendes Anlagemittel, wie zum Beispiel eine Nationalwährung, gebunden ist, um stabil zu bleiben. Allerdings ist nicht bekannt, ob der Coin zentralisiert wird, sodass Facebook allein über Transaktionen wacht - oder die Währung, wie der Bitcoin, dezentralisiert wird. In diesem Fall würde das Blockchain-System den Nutzern den Vorteil bieten, Transaktionen schnell und ohne Mittelsmann durchführen zu können - gleichzeitig ist die Blockchain anfälliger für Hackerangriffe und keine Institution steht für die Wertstabilität ein.

Lesen Sie hier, was Bitcoin-Mining ist und wie Sie daran Geld verdienen.

Das sind die vier angesagtesten Kryptowährungen der Welt

Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne.
Bitcoin ist nach wie vor die Nummer Eins unter den Kryptowährungen. Bitcoin erlebte vor Kurzem ein Allzeithoch und knackte die 4.000 Dollar-Marke (etwa 3.350 Euro). Doch andere Cyber-Währungen drängen nach vorne.  © pixabay
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro).
So hat es Ethereum geschafft, sich den zweiten Platz zu ergattern. Auf Online-Handelsplätzen versucht es, Bitcoin die Poleposition streitig zu machen. Der aktuelle Ether-Kurs beläuft sich auf 260 Dollar (circa 215 Euro).  © pixabay/Make-someones-day
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent.
Die Krypto-Plattform Ripple dagegen entstand aus einer Idee von Software-Entwickler Ryan Fugger und wird von Ripple Labs. weiterentwickelt. Ziel ist es, Ripple zu einem für alle zugänglichen Zahlungsnetzwerk für jede beliebige Währung wie Dollar, Euro oder Bitcoin &Co. sowie Handelsplatz zu machen. Ripple enthält zudem eine eigene interne Digitalwährung namens XRP. Deren Kurs beträgt aktuell gerade mal um die 15 (Euro-)Cent.  © pixabay/Toff anelloG
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro).
Litecoin, kurz LTC genannt, gibt es seit Oktober 2011. Auch diese Kryptowährung bedient sich der Blockchain-Technologie wie Bitcoin. Das heißt: Daten von Transaktion werden verschlüsselt übertragen, in Blöcken zusammengefasst und aneinandergehängt. Aktuell liegt der Litecoin-Kurs gerade bei 60 Dollar (etwa 50 Euro).  © pixabay/ToffanelloG

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