Trotz Rekordhoch

Finanzguru wettert wieder gegen Bitcoin - und lässt Bombe platzen

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Bitcoin ist auf dem Erfolgskurs - zum Leidwesen von US-Bankenchef Jamie Dimon.

Er kann es einfach nicht lassen: JP Morgan Chase-Chef Jamie Dimon greift den Bitcoin erneut an – und stößt damit alle Bitcoin-Fans gegen den Kopf.

Dass Jamie Dimon nicht gut auf die Kryptowährung zu sprechen ist, sollte bereits allseits bekannt sein. Schließlich stänkerte der Chef der US-Großbank JP Morgan erst vor einem Monat öffentlich gegen das Cybergeld.

JP Morgan Chef Jamie Dimon bezeichnete Bitcoin kürzlich als "Betrug"

Dabei wetterte Dimon, dass Bitcoin "bloßer Betrug" sei und drohte sogar indirekt Mitarbeitern, die Finger von der Digitalwährung zu lassen. Falls er doch einen Angestellten dabei erwische, wie er damit Handel treibe, werde dieser fristlos entlassen. Schließlich sei dieser laut Dimon einfach nur dumm, sich darauf einzulassen – und sei damit auch nicht mehr tragbar für die Großbank.

Dass ihm das neue Allzeithoch der Kryptowährung kurz nach seiner öffentlichen Ohrfeige sicherlich nicht schmecken dürfte, steht wohl außer Frage. Der Bitcoin-Kurs hat nun erstmals die 5.000 Dollar-Marke (etwa 4.250 Euro) geknackt und Finanzexperten glauben sogar, dass das Cybergeld diesen Erfolgskurs beibehalten wird. Manche munkeln sogar, dass er noch bis zum Ende des Jahres weiterhin enorm ansteigen wird.

Bitcoin hat 5.000 Dollar-Marke geknackt - doch Jamie Dimon teilt weiter aus

Als JP Morgan nun auf einer Pressekonferenz seine neuesten Quartalszahlen vorstellte, sollte Dimons Freude schnell getrübt werden. Der Grund dafür: Am Rande der Veranstaltung wurde er auch auf das Rekordhoch von Bitcoin angesprochen – zum Unmut des Bankenchefs. Schnippisch soll er nur kurz geantwortet haben: "Ich würde dieses Hoch nicht in die Kategorie 'wichtige Dinge auf dieser Welt' packen. Aber ich werde nicht mehr über den Bitcoin sprechen." Marianne Lake, Chief Financial Officer von JP Morgan, habe offenbar hinzugefügt: "Wir sind offen für digitale Währungen, die richtig gesteuert und reguliert sind."

Damit teilt Dimon erneut gegen Bitcoin heftig aus – wenn auch diesmal nur unterschwellig. Dennoch trägt es wieder dieselbe Botschaft – viele aus dem traditionellen Finanzgeschäft verachten und unterschätzen noch immer das Cybergeld. Und es scheint, als würde sich deren Meinung auch nicht so schnell ändern.

Lesen Sie auch: Wird der Bitcoin laut Experten tatsächlich in zehn Jahren so viel wert sein?

jp

Diese Finanzgurus attackieren Bitcoin - und sagen ihm DAS voraus

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