Preissteigerung bei allen Tarifen

Gebührenhammer bei Netflix: Werden Streaming-Abos teurer?

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Netflix bietet seinen Kunden an, zum kleinen Preis unbegrenzt Filme und Serien zu streamen. Doch das nimmt nun ein jähes Ende.

Netflix ist einer der beliebtesten Online-Streaming-Dienste weltweit. Doch wer jetzt ein Abo abschließen möchte, muss wohl tiefer in den Geldbeutel greifen.

Günstig die neuesten Filme und Serien anschauen – das verspricht der Online-Dienst Netflix seinen Kunden. Für 7,99 Euro im Basis-Tarif konnten Nutzer bis jetzt unbegrenzt streamen. Die Crux daran: Beim Basis-Tarif ist kein HD verfügbar und zeitgleich auf mehreren Geräten zu streamen, ist auch nicht möglich.

Streaming-Dienst Netflix zieht Tarif-Preise an: Was bedeutet das für Nutzer?

Wer allerdings den Standard-Tarif für 9,99 Euro im Monat zahlt, der bekommt beides hinzu. Dagegen müssen Kunden, die Premium-Tarif haben, zwei Euro draufzahlen – dafür erhalten Sie aber auch Ultra-HD und die Möglichkeit, Netflix sogar auf vier verschiedenen Geräten zu nutzen.

Doch wer jetzt bei diesen Preisen jubelt und noch schnell ein Abo abschließen möchte, der wird verdutzt dreinschauen: Der Streaming-Dienst hat nämlich seine Preise kräftig angezogen.

So kostet das Basis-Paket nun 8,99 Euro, während Nutzer für den Standard-Tarif 11,99 Euro und den Premium-Tarif schlappe 13,99 Euro hinblättern müssen.

Das Fiese daran: Allerdings gilt das nur bei manchen, anderen Kaufwilligen werden im Gegensatz dazu noch immer die alten Preise angezeigt. Doch woran liegt das?

Netflix testet Preisänderungen: Wird Streamen bald teurer?

"Netflix hat leicht unterschiedliche Preishöhen getestet, um besser zu verstehen, wie Verbraucher den Wert von Netflix einschätzen. Nicht alle sehen diesen Test, und diejenigen, die ihn sehen, werden schließlich die aktuell regulären Preise bezahlen. Jetzt endet dieser Test", verriet die Agentur von Netflix gegenüber Golem.de.

Serienjunkies können also wieder aufatmen – die alten Preise bleiben also bestehen. Dennoch macht der Test stutzig: Kann es also passieren, dass Netflix in (weiter) Zukunft seine Preise doch noch anzieht? Weil es durch den Test gemerkt hat, dass Kaufinteressenten auch die höheren Preise für den Streaming-Dienst zahlen würden? Die Frage ist berechtigt.

Doch wie es aussieht, wird der Konzern die Antwort darauf noch ein wenig vertagen – angeblich soll sich die Preissteigerung eher negativ auf die Kundenwerbung ausgewirkt haben.

Auch interessant: Ebay will ebenfalls mehr Kunden mit einer neuen Marketing-Masche anwerben - doch es gibt einen Haken

Von Jasmin Pospiech

Kleine Kästen, großes Kino: So funktionieren Streamingboxen

Was kommt im Fernsehen? - Egal. Streamingboxen bringen Filme und Videos aufs TV, wann der Nutzer es will. Foto: Andrea Warnecke
Was kommt im Fernsehen? - Egal. Streamingboxen bringen Filme und Videos aufs TV, wann der Nutzer es will. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Verschwindet hinterm Fernseher und holt sich die Inhalte via Smartphone oder Tablet: Googles Chromecast 2. Foto: Google
Verschwindet hinterm Fernseher und holt sich die Inhalte via Smartphone oder Tablet: Googles Chromecast 2. Foto: Google © Google
Amazons Fire TV besteht aus einer kleine Box und der Fernbedienung, die auch auf Sprachbefehle reagiert. Foto: Amazon
Amazons Fire TV besteht aus einer kleine Box und der Fernbedienung, die auch auf Sprachbefehle reagiert. Foto: Amazon © Amazon
So sieht die Bedienoberfläche der Apple-TV-Box aus. Foto: Apple
So sieht die Bedienoberfläche der Apple-TV-Box aus. Foto: Apple © Apple
Standalone: Anders als der Chromecast kommt Googles Nexus Player ohne die Unterstützung eines Mobilgerätes aus. Foto: Andrea Warnecke
Standalone: Anders als der Chromecast kommt Googles Nexus Player ohne die Unterstützung eines Mobilgerätes aus. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke

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