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Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen: So erweitern Sie kostenlos Ihren Versicherungsschutz

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Von: Andrea Stettner

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Ordner mit Versicherungen. Wer privat Flüchtlinge in seiner Wohnung aufnimmt, kann diese oft kostenlos mitversichern.
Wer privat Flüchtlinge in seiner Wohnung aufnimmt, kann diese oft kostenlos mitversichern. (Symbolbild) © Zerbor/Imago

Viele Deutsche wollen den kriegsgebeutelten Ukrainern helfen und nehmen Geflüchtete privat bei sich zu Hause auf. Versicherungen zeigen sich in diesem Fall oft kulant.

Wer Geflüchtete aus der Ukraine bei sich zuhause aufnimmt, sollte auch deren Versicherungsschutz im Auge behalten, um unnötige Kosten zu vermeiden. Mieter haften gegenüber ihrem Vermieter für sämtliche Schäden, die ihre Gäste verursachen. Aber auch Eigentümer bleiben ggf. auf ihren Kosten sitzen, wenn wichtige Versicherungen wie eine Haftpflichtversicherung fehlt. Um sich abzusichern, sollten Helfer ihre Versicherung kontaktieren.

Geflüchtete aufnehmen: Oft kostenlose Erweiterung des Versicherungsschutzes möglich

Ein Anruf bei der Versicherungsgesellschaft kann sich für Flüchtlingshelfer richtig lohnen, denn häufig erweitern die Anbieter bestehende Versicherungspolicen für Geflüchtete kostenlos. Darauf weist die Verbraucherzentrale NRW hin. Geflüchtete lassen sich also häufig gratis mitversichern und erhalten im Falle eines Falles den vereinbarten Versicherungsschutz. Besonders bei diesen Versicherungen lohnt es sich für Helfer, nachzuhaken:

Die Verbraucherzentrale rät, die entsprechenden Konditionen bei den Versicherungsgesellschaften aktiv zu erfragen und sich diese schriftlich bestätigen zu lassen. In einigen Fällen wird der Versicherungsschutz sogar automatisch angepasst. Übrigens, viele Versicherungen lassen sich als Werbungskosten von der Steuer absetzen. (as)

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