Vorsicht

Geld verschenkt? Prüfen Sie Ihren Gehaltszettel auf diese drei Fehler

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Viele verschenken bares Geld, weil ihnen Fehler in der Gehaltsabrechnung nicht auffallen.

Mal ehrlich: Die meisten von uns legen die Gehaltsabrechnung ungesehen in die Schublade. Doch dabei entgeht Ihnen möglicherweise viel Geld.

Leider unterläufen Unternehmen bei der Gehaltsabrechnung immer wieder Fehler, die sich dann auf Ihren Geldbeutel auswirken - zum Nachteil versteht sich.

Diese drei Fehler passieren bei der Gehaltsabrechnung immer wieder

Diese drei Fehler passieren bei der Gehaltsabrechnung laut Focus immer wieder. Deshalb sollten Sie Ihre Gehaltsabrechnung auch immer prüfen, damit Ihnen Ihr hart verdientes Geld nicht durch die Lappen geht.

1. Falsche Steuerklasse, Kind bekommen, Kirchenaustritt

Sie haben geheiratet, sich scheiden lassen oder sind alleinerziehend? Dann steht auch ein Wechsel der Steuerklasse an, durch den Sie andere Abgaben zahlen. Auch, wenn Sie ein Kind bekommen, zahlen sie durch den Kinderfreibetrag eventuell andere Abgaben. Das gleiche gilt bei einem Kirchenaustritt.

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2. Beitragsgruppenschlüssel der Sozialversicherung

Auch der Beitragsgruppenschlüssel der Sozialversicherung kann durchaus mal falsch sein. Und das wäre fatal, denn dieser regelt, wie viel Geld die Mitarbeiter für Kranken-, Renten, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zahlen. 

Faustregel: Als "normaler" Arbeitnehmer sollte hier viermal die eins stehen. Bei Minijobbern, Privat-Versicherten oder etwa Rentnern wird die Sozialversicherung anders berechnet - deshalb stehen hier andere Zahlen im Schlüssel.

3. Zuschläge, Boni und Sonderzahlungen

Wer an Sonntagen, Feiertagen oder in der Nachtschicht arbeitet, bekommt in der Regel Zuschläge, die in der Gehaltsabrechnung aufgeführt werden. Doch besonders hier schleichen sich schnell Fehler ein, wenn die Information darüber nicht in der Abrechnungsstelle ankommt. Das selbe gilt für Sonderzahlungen und Boni. Deshalb sollten Sie lieber einmal zu viel den Gehaltszettel prüfen, als später das Nachsehen zu haben.

Video: Tipps zur Gehaltsverhandlung

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Von Andrea Stettner

Rundfunkbeitrag 2018: Höhe, Umzug und Befreiung

Auch 2018 beläuft sich der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro monatlich. Dieser Betrag wird von allen deutschen Haushalten an den allgemeinen Beitragsservice entrichtet. In den vergangenen Jahren war er allerdings noch höher. Im April 2015 wurde die Gebühr um 48 Cent und damit auf den jetzigen Betrag gesenkt.
Auch 2018 beläuft sich der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro monatlich. Dieser Betrag wird von allen deutschen Haushalten an den allgemeinen Beitragsservice entrichtet. In den vergangenen Jahren war er allerdings noch höher. Im April 2015 wurde die Gebühr um 48 Cent und damit auf den jetzigen Betrag gesenkt. © dpa
Sozial Schwächere, die einer sogenannten "besonderen wirtschaftlichen Härte" unterliegen, können sich per Antrag vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Dazu zählen Arbeitslose, Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfänger, Asylbewerber, Rentner, Pflegebedürftige, Taubblinde, Studenten mit Bafög-Förderung sowie Azubis. Außerdem brauchen Menschen mit einer Behinderung, die das Merkzeichen RF in ihrem Ausweis stehen haben, nur monatliche 5,83 Euro entrichten.
Sozial Schwächere, die einer sogenannten "besonderen wirtschaftlichen Härte" unterliegen, können sich per Antrag vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Dazu zählen Arbeitslose, Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfänger, Asylbewerber, Rentner, Pflegebedürftige, Taubblinde, Studenten mit Bafög-Förderung sowie Azubis. Außerdem brauchen Menschen mit einer Behinderung, die das Merkzeichen RF in ihrem Ausweis stehen haben, nur monatliche 5,83 Euro entrichten. © pixabay
Da der Rundfunkbeitrag für alle verpflichtend ist, braucht Sie der Beitragsservice zum Zahlen nicht auffordern. Falls Sie aber die Zahlungen auf Dauer einstellen, wird er Ihnen Mahnungen schicken. Wenn Sie auf diese nicht innerhalb von vier Wochen reagieren, wird Ihnen ein Säumniszuschlag von acht Euro auferlegt. Falls Sie diesem ebenfalls nicht nachkommen, folgt ein Festsetzungsbescheid, in dem alle offenen Zahlungen gelistet sind. Ansonsten droht der Gerichtsvollzieher - und mögliche Konto- oder Gehaltspfändungen. Im Extremfall kann es sogar zu einer Beugehaft von bis zu drei Monaten kommen.
Da der Rundfunkbeitrag für alle verpflichtend ist, braucht Sie der Beitragsservice zum Zahlen nicht auffordern. Falls Sie aber die Zahlungen auf Dauer einstellen, wird er Ihnen Mahnungen schicken. Wenn Sie auf diese nicht innerhalb von vier Wochen reagieren, wird Ihnen ein Säumniszuschlag von acht Euro auferlegt. Falls Sie diesem ebenfalls nicht nachkommen, folgt ein Festsetzungsbescheid, in dem alle offenen Zahlungen gelistet sind. Ansonsten droht der Gerichtsvollzieher - und mögliche Konto- oder Gehaltspfändungen. Im Extremfall kann es sogar zu einer Beugehaft von bis zu drei Monaten kommen. © pixabay
Doch was tun, wenn man umzieht? Dann tut es not, dass Sie sich online oder schriftliche beim allgemeinen Beitragsservice abmelden bzw. ummelden. Aber auch wenn jemand verstirbt, müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushalts kümmern. Dazu gehört auch das Kündigen des Beitragskontos der Person. Dazu benötigen Sie stets die neunstellige Beitragsnummer des Kontoinhabers. Auch wer ins Ausland zieht, muss zuvor die Rundfunkgebühr über die Homepage kündigen. Diese tritt dann nach Bestätigung des Beitragsservices bis zum Ende des Monats in Kraft.
Doch was tun, wenn man umzieht? Dann tut es not, dass Sie sich online oder schriftliche beim allgemeinen Beitragsservice abmelden bzw. ummelden. Aber auch wenn jemand verstirbt, müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushalts kümmern. Dazu gehört auch das Kündigen des Beitragskontos der Person. Dazu benötigen Sie stets die neunstellige Beitragsnummer des Kontoinhabers. Auch wer ins Ausland zieht, muss zuvor die Rundfunkgebühr über die Homepage kündigen. Diese tritt dann nach Bestätigung des Beitragsservices bis zum Ende des Monats in Kraft. © pixabay

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