Digitalwährung auf dem Vormarsch

Gold war gestern: Darum sind Bitcoins für Sie die bessere Anlage

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Sind Bitcoins das "Gold 2.0" der Digitalwelt - und der Zukunft?

Gold galt neben Immobilien jahrelang als sichere Geldanlage. Doch jetzt droht ihm die Digitalwährung Bitcoins den Rang abzulaufen.

Gold ist Geld – lange Zeit galt dieses Sprichwort. Doch wie es aussieht, ist das Edelmetall nicht mehr länger so lukrativ wie noch vor wenigen Jahren. In den vergangenen Wochen hat Gold nämlich drastisch an Wert verloren. Das gleiche gilt auch für Silber. Dabei hatten Edelmetalle lange Zeit den Ruf, neben Immobilien eine verlässliche und besonders sichere Geldanlage in Krisenzeiten darzustellen.

Edelmetall als sichere Geldanlage: Sind die Goldgräberzeiten vorbei?

Ein Grund, warum auch die Überraschung bei Finanzexperten groß ist – schließlich müsste der Wert wegen der momentanen weltpolitischen Lage rasant steigen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. So ist der Goldpreis auf unter zehn Prozent gefallen, wie die Welt jetzt berichtet.

Grund dafür könnte die neue Mehrwertsteuer auf Gold in Indien sein, wie die Welt berichtet. Diese beträgt zwar nur drei Prozent – doch das scheint bereits vielen Anlegern sauer aufzustoßen. Die Kauflust ist rapide gesunken. Doch warum ist das so wichtig, was in Indien passiert?

Darum hat Gold an Wert verloren

Fakt ist: Indien ist der zweitgrößte Goldabnehmer der Welt und für ein Fünftel der gesamten Gold-Nachfrage verantwortlich. Damit kommt ihm eine besondere Bedeutung auf dem Weltmarkt zu.

Doch auch China gab sich in den letzten Monaten verhalten – dabei gilt die Volksrepublik als einer der größten Gold-Abnehmer weltweit.

Besser in Bitcoins & Co. investieren?

Aber auch Digitalwährungen wie Bitcoins oder Ethereum werden für Anleger immer lukrativer – und laufen damit Gold als Geldanlage allmählich den Rang ab. Bitcoins & Co. sollen sogar bereits das neue "Gold 2.0" darstellen – da es nicht nur an Wert gewinnt, sondern beide auch viel gemeinsam haben. Beide sind:

  • Nicht beliebig vermehrbar
  • Von staatlichen Eingriffen unabhängig
  • Globale Geldanlagen

Nichtsdestotrotz gehen Finanzexperten aus, dass der Goldpreis wieder auf Kurs kommt. Genauer gesagt, sich bis zum Jahresende 2017 erholt und sich bei 1.225 Euro pro Unze einpendeln wird.

Lesen Sie hier, wie ein zwölfjähriger Teenager mit Bitcoins steinreich wurde.

Auch interessant: Bitcoins bekommen von der Digitalwährung Ethereum mächtig Konkurrenz.

Von Jasmin Pospiech

Kunstdiebstahl im Bode-Museum: Keine Spur von 100-Kilo-Münze

Unbekannte haben die 100 Kilogramm schwere Goldmünze "Big Maple Leaf" aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen. Foto: Marcel Mettelsiefen
Unbekannte haben die 100 Kilogramm schwere Goldmünze "Big Maple Leaf" aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen. Foto: Marcel Mettelsiefen © Marcel Mettelsiefen
Das Bode-Museum aus der Vogelperspektive: Das Museum liegt zwischen der Spree und dem Kupfergraben. Foto: Bernd Settnik
Das Bode-Museum aus der Vogelperspektive: Das Museum liegt zwischen der Spree und dem Kupfergraben. Foto: Bernd Settnik © Bernd Settnik
Noch keine Spur von der 100-Kilo-Münze: Der Sprecher der Polizei Berlin, Winfrid Wenzel, steht Journalisten Rede und Antwort. Foto: Silas Stein
Noch keine Spur von der 100-Kilo-Münze: Der Sprecher der Polizei Berlin, Winfrid Wenzel, steht Journalisten Rede und Antwort. Foto: Silas Stein © Silas Stein
Ein Werbebanner mit der Aufschrift "Muse macht Moneten" hängt am Bode-Museum. Foto: Paul Zinken
Ein Werbebanner mit der Aufschrift "Muse macht Moneten" hängt am Bode-Museum. Foto: Paul Zinken © Paul Zinken
So schwer, dass gleich drei kräftige Männer anpacken müssen. Foto: Hans Klaus, APA/Archiv
So schwer, dass gleich drei kräftige Männer anpacken müssen. Foto: Hans Klaus, APA/Archiv © Hans Klaus Techt

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