Langsam, aber sicher

OLED-Fernseher: Erschwingliche Modelle im Vergleichstest

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Ein OLED-Fernseher ist technisch momentan das Beste, was man sich ins Wohnzimmer holen kann – und langsam werden sie auch günstiger.

Günstige OLED-Fernseher im Test: Viele sind immer noch teuer, aber mittlerweile gibt es auch endlich erschwingliche Modelle auf dem Markt.

Wenn Sie einfach nur einen Fernseher möchten, der ein gutes Bild macht, aber nicht viel kostet, dann sind OLED-TVs nichts für Sie. Da reicht es vollkommen, sich an die aktuellen LCD-Modelle der namhaften Hersteller zu halten.

OLED, kurz für organic light-emitting diode, ist eine immer noch relativ junge Technologie und steht für die beste Bildqualität, die man derzeit bekommen kann.

Im Gegensatz zur LED besteht die OLED aus organischen, halbleitenden Materialien. Der Unterschied ist, dass OLEDs im Gegensatz zu LEDs selbst leuchten – die Fernseher benötigen daher keine Hintergrundbeleuchtung.

Das führt vor allem zu sehr guten Schwarzwerten und einem hohen Kontrast. Es kann aber auch ein größerer Farbraum abgedeckt werden, als mit den meisten LCD-Bildschirmen.

Nachteile sind die vergleichsweise geringe Lebensdauer der OLEDs – und der immer noch hohe Preis von OLED-Fernsehern: Die günstigsten Geräte fangen bei etwa 2.000 Euro an.

Günstige OLED-Fernseher im Vergleichstest

Das Testportal AllesBeste hat sich die günstigsten OLED-Fernseher des aktuellen Modelljahrs angesehen und verglichen. Die Preisspanne der 55-Zoll-Modelle im Vergleichstest lag zwischen 2.300 und 3.500 Euro.

Empfehlenswerte 55-Zoller mit LCD-Technik gibt es dagegen schon für 1.100 Euro. Für OLED muss man also nach wie vor deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Dafür bekommt man dann aber auch ein Optimum an Bildqualität. Die Empfehlung der Tester ist der LG OLED55C7V. Das Bild, dass er auf den Schirm wirft, ist aktuell kaum zu toppen.

Außerdem ist er mit der neuesten Tontechnologie Dolby Vision und Dolby Atmos ausgestattet. Sein schlichtes Design mit dem extrem dünnen Rahmen unterstreicht den Eindruck eines Premium-TVs.

Noch ein bisschen besser geht es mit dem Sony KD55A1 – nicht unbedingt bei der Bildqualität, aber bei der umfangreicheren Ausstattung samt Soundsystem im Standfuß. Doch das kostet dann gleich nochmal fast 1.000 Euro mehr.

Welche weitere erschwingliche OLED-Fernseher es zur Zeit gibt, können Sie direkt auf der Webseite von AllesBeste nachlesen.

TV-Trends von der IFA: Komfort an der Fernbedienung

Samsungs Smart Remote hat weniger als 15 Tasten. Die Steuerung erfolgt beinahe vollständig über das Steuerkreuz. Foto: Florian Schuh
Samsungs Smart Remote hat weniger als 15 Tasten. Die Steuerung erfolgt beinahe vollständig über das Steuerkreuz. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Weniger ist mehr: Samsungs Smart Remote hat gerade einmal elf Tasten. Foto: Florian Schuh
Weniger ist mehr: Samsungs Smart Remote hat gerade einmal elf Tasten. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Samsungs Betriebssystem Tizen erlaubt über seinen Smart Hub das gleichberichtigte Abspielen von Fernsehprogramm, Streaming oder Zuspielgeräten. Foto: Florian Schuh
Samsungs Betriebssystem Tizen erlaubt über seinen Smart Hub das gleichberichtigte Abspielen von Fernsehprogramm, Streaming oder Zuspielgeräten. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Konkurrenz fürs herkömmliche Fernsehen: Bei Sony haben Google Play und Netflix schon eigene Knöpfe auf der Fernbedienung. Ein Druck auf die "Discover"-Taste blendet sofort alle verfügbaren Apps, Sender und Streamingdienste ein. Foto: Till Simon Nagel
Konkurrenz fürs herkömmliche Fernsehen: Bei Sony haben Google Play und Netflix schon eigene Knöpfe auf der Fernbedienung. Ein Druck auf die "Discover"-Taste blendet sofort alle verfügbaren Apps, Sender und Streamingdienste ein. Foto: Till Simon Nagel © Till Simon Nagel
Samsungs Smart Remote kommt völlig ohne den Nummernblock aus. Die Fernsteuerung funkt per Bluetooth mit dem Fernseher - nur zum An- und Ausschalten nutzt sie noch Infrarotsignale. Foto: Florian Schuh
Samsungs Smart Remote kommt völlig ohne den Nummernblock aus. Die Fernsteuerung funkt per Bluetooth mit dem Fernseher - nur zum An- und Ausschalten nutzt sie noch Infrarotsignale. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Philips baut in seinen Ambilight OLED-TV auch noch stimmungsvolle Hintergrundbeleuchtung ein. Foto: Andrea Warnecke
Philips baut in seinen Ambilight OLED-TV auch noch stimmungsvolle Hintergrundbeleuchtung ein. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Alles so schön bunt hier: Auch Grundig zeigt auf der IFA den Flachbildfernseher VLO9790 mit OLED-Display. Foto: Grundig
Alles so schön bunt hier: Auch Grundig zeigt auf der IFA den Flachbildfernseher VLO9790 mit OLED-Display. Foto: Grundig © Grundig
Für mehr Schwarz und kräftigere Farben sollen die von etlichen Herstellern verbauten OLED-Displays sorgen - wie hier im Metz Novum OLED. Foto: Metz
Für mehr Schwarz und kräftigere Farben sollen die von etlichen Herstellern verbauten OLED-Displays sorgen - wie hier im Metz Novum OLED. Foto: Metz © Metz
Bei neuen Smart-TV hat sich die Bedienung erheblich vereinfacht. Foto: Florian Schuh
Bei neuen Smart-TV hat sich die Bedienung erheblich vereinfacht. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh

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