Lektionen fürs Leben

19-Jähriger schleust sich in US-Reichenszene ein – und hat DAS daraus gelernt

Mit 19 geht Jan Borkenstein nach Miami, um für einen Millionär zu arbeiten. Sechs Monate führt er ein Jet-Set-Leben der Luxusklasse. Was er daraus gelernt hat, lesen Sie hier.

Champagner, Villa, Privatstrand: Mit 19 Jahren träumte Jan Borkenstein vom ganz großen Geld. Er wollte unbedingt ebenfalls in den Olymp der Superreichen aufsteigen. Gerade hatte er sein Abitur in Kiel erfolgreich abgeschlossen und wusste zuerst nicht, wie er das anstellen sollte.

19-Jähriger lebt in Miami ein Leben in Saus und Braus, bis er aus dem (Alb-)Traum erwacht

Während einer USA-Reise nimmt Borkenstein seinen ganzen Mut zusammen – und wagt es, sein Idol, den deutschen Millionär Thomas Kramer, anzuschreiben. Dieser lebt gerade in Miami – und als sich der 19-Jährige dort aufhält, schreibt er ihm spontan eine E-Mail, in der er vorgibt, ein erfolgreicher Jungunternehmer zu sein.

Lektion Nummer 1: Sei mutig und trau dich – Fragen kostet schließlich nichts

In seiner flapsigen "Bewerbungs-Mail" macht er eigentlich keine gute Figur, er duzt Kramer, lügt, was seine angebliche florierende Firma angeht. Zudem schickt er weder Lebenslauf noch Arbeitszeugnisse hin. Dennoch wird er nur einen Tag später zu einem Vorstellungsgespräch auf das Anwesen des Immobilien-Tycoons eingeladen.

"Als ich da ankam, war der alte Webdesigner innerhalb von, ich glaube, vier Stunden gekickt worden und ich war drin. Es war ganz merkwürdig." In den sechs Monaten danach wird er unentbehrlich für Kramer – und kümmert sich um alles, was dieser von ihm wünscht. "Er sagte mir: 'Jan, ich lebe mein Leben noch mal durch dich.'" Daher habe er auch für sein späteres Berufsleben mitgenommen, dass Mut schon die halbe Miete auf dem Weg zum Erfolg ist, verrät er auf seiner eigenen Homepage in einem Blog-Artikel.

Lektion Nummer 2: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Die darauffolgenden sechs Monate pendelte Borkenstein zwischen den USA und Deutschland hin und her – und wohnte sogar mit Kramers Familie unter einem Dach zusammen. Doch er fühlte sich nicht wohl – stattdessen hätten ihn die vielen Gesellschaften und Dinner-Partys enorm unter Druck gesetzt. "Die Sachen haben mich nicht erfüllt. Die haben einen unter Druck gesetzt. Man hat oft Sachen nicht aus Leidenschaft gemacht, sondern um mit der ganzen Gesellschaft dort mithalten zu können. Denn wenn nicht, fallen wir runter. Das heißt: Die waren alle genauso im Hamsterrad", verrät er weiter.

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Doch was nur wenige wussten: Zu dieser Zeit soll sein Arbeitgeber bereits keinen Cent mehr gehabt haben. Kramer stand damals schon kurz vor der Pleite. Borkenstein musste ihm dabei helfen, diesen Umstand zu kaschieren – und sollte Wert- und Luxusgegenstände, die im Haus lagen, verticken, damit sie überhaupt die Strom- und Wasserrechnung bezahlen konnten. Daher warnt der heute 27-Jährige davor, den Luxus-Lifestyle, der oft im Fernsehen gezeigt wird, für bare Münze zu nehmen. Schließlich habe er schon früh gelernt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

Lektion Nummer 3: Viel Geld ist gut, Freunde sind besser

Schließlich hält er zwar die Stimmungsschwankungen von Kramer aus – letzterer ist unter seinen Angestellten für seine cholerischen Anfälle bekannt – aber als Borkenstein kein Gehalt erhält, kippt die Stimmung. Der deutsche Selfmade-Millionär ist sauer – und überweist ihm das Geld, allerdings weniger als ausgemacht. Zudem wird der damals 19-Jährige ohne Vorwarnung gegen eine neue Assistentin aus Deutschland ersetzt.

Borkenstein ist enttäuscht und begreift schnell: Mit Geld kann man sich Freunde kaufen, aber Vertrauen muss man sich verdienen. Heute lebt der 27-Jährige wieder in Kiel und hat eine eigene Agentur für Webdesign und Online-Marketing. Zudem lebt er so bescheiden wie möglich und freut sich seines Lebens mit guten Freunden.

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jp

Millionäre verraten: Mit diesen fünf Tipps werden Sie reich

Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun.
Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird Ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun. © Pixabay
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen.
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts Ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen. © Pixabay
Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter aufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen.
Tipp Nummer Drei: Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter hinaufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen. © Pixabay
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen.
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen. © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Tipp Nummer Fünf: Wer für seine Arbeit brennt, der schafft es auch in die oberen Zehntausend. Sie haben zum Beispiel eine geniale Idee für ein Startup? Dann klügeln Sie ein handfestes Konzept aus und suchen Sie Investoren. Wer seine Leidenschaft benennen und verfolgen kann, der wird auch erfolgreich. Das weiß auch Selfmade-Millionär T. Harv Eker: "Der Hauptgrund, warum viele Leute nicht das bekommen, was sie wollen, ist, dass sie es gar nicht wissen. Reiche dagegen wissen genau, dass sie reich werden wollen." Anstatt sich also den Gegebenheiten oder gar dem Wunsch der Eltern zu fügen, sollten Sie Ihren eigenen Traum verwirklichen.
Tipp Nummer Fünf: Wer für seine Arbeit brennt, der schafft es auch in die oberen Zehntausend. Sie haben zum Beispiel eine geniale Idee für ein Start-up? Dann klügeln Sie ein handfestes Konzept aus und suchen Sie Investoren. Wer seine Leidenschaft benennen und verfolgen kann, der wird erfolgreich. Das weiß auch Selfmade-Millionär T. Harv Eker: "Der Hauptgrund, warum viele Leute nicht das bekommen, was sie wollen, ist, dass sie es gar nicht wissen. Reiche dagegen wissen genau, dass sie reich werden wollen." Anstatt sich also den Gegebenheiten oder gar dem Wunsch der Eltern zu fügen, sollten Sie Ihren eigenen Traum verwirklichen. © Pixabay

Rubriklistenbild: © Facebook / Business Insider (Screenshot)

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