Sparen, sparen, sparen

Paar geht mit 32 in Rente - und wagt finanziell Unglaubliches

Ein junges Paar konnte bereits im zarten Alter von 32 Jahren in Rente gehen. Schon lange müssen sie nicht mehr arbeiten. Wie sie das geschafft haben, lesen Sie hier.

Von der Hand in den Mund leben – obwohl Elizabeth Willard Thames und ihr Mann das eigentlich gar nicht nötig hatten, entschied das Ehepaar freiwillig, ein sehr einfaches Leben zu führen. Sie strichen jeglichen Luxus aus ihrem Leben und schränkten sich bei ihren Ausgaben stark ein.

So gelang es den US-Amerikanern schließlich, mit gerade mal 32 Jahren in Rente zu gehen und sich einen eigenen Hof zu leisten. Auf diesem wohnen sie völlig zurückgezogen und bauen alles an, was sie zum Leben brauchen.

Müll-Recycling, Selbstversorgung und Second-Hand: So lernten die Thames, ein sparsames Leben zu führen

Ihre Erfahrungen hat die junge Frau nun in einem eigenen Buch namens "Meet the Frugalwoods: Achieving Financial Independence Through Simple Living" (dt.: "Willkommen in den bescheidenen Wäldern: So erreichen Sie finanzielle Unabhängigkeit mithilfe eines einfachen Lebens") niedergeschrieben.

Auf die Idee kamen sie und ihr Mann, als sie 2014 ihre damalige Küche selbst renovierten. Dabei stellten sie erstaunt fest, dass sie so enorm viel Geld einsparen konnten. "Wenn du selbst etwas tust, reduzierst du auch dauerhaft deine Abhängigkeit von externen Quellen und erhöhst deine eigenen Fähigkeiten", schreibt Thames in einem Gastbeitrag für den britischen "Guardian".

Auch interessant: Auch dieses Paar will bald in Rente gehen - dank diesem Finanzplan.

Durch die Erfolgserlebnisse motiviert, begannen die Thames, bescheidener zu leben. Nate Thames fuhr nur noch mit dem Rad zur Arbeit, beide kauften nur noch aus zweiter Hand und auch nur das Nötigste an Lebensmitteln. Mit der Zeit lernten sie, immer weniger zu kaufen und stattdessen vieles wiederzuverwenden, indem sie zum Beispiel Dinge aus dem Müll recycelten. Um dies zu erreichen, kamen sie auf immer kreativere Lösungen.

Lesen Sie auch: Dieses Paar ging mit 30 in Rente - dank dieser fünf Tipps.

Schließlich sei pures Geld ausgeben der US-Amerikanerin zufolge nur die bequeme Lösung von Faulen. Nach gut einem Jahr erkannte Elizabeth Thames zudem, dass sie noch mehr sparen konnten, wenn sie sich selbst versorgten. So schließt sie mit dem Fazit: "Wenn du nicht auf das Gehalt eines Jobs angewiesen bist, du nicht mit Schulden zu kämpfen hast und weißt, dass du nur wenig einkaufen musst, musst du dir auch nicht mehr so viele Gedanken darüber machen und es geht dir einfach gut."

Erfahren Sie hier, wie viel Geld Sie mit 30, 40 und 50 bereits gespart haben sollten.

jp

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York.
Auf den zehnten Platz im Ranking hat es diesmal Michael Bloomberg mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) geschafft. Der US-Medienmogul ist Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns und war von 2002 bis 2013 sogar Bürgermeister von New York. © dpa / picture alliance / Henning Kaiser
Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können.
Larry Ellison war seiner Zeit oft voraus - und gründete bereits 1977 die Software-Firma Oracle mit. Zwar hat er die Geschäftsführung 2014 abgegeben - seinem wachsendem Vermögen hat das keinen Abbruch getan. 58 Milliarden Dollar (um die 47 Milliarden Euro) soll der heutige Motivations-Coach sein Eigen nennen können. © dpa / picture alliance / John G. Mabanglo
Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardären-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen.
Die Brüder David und Charles Koch haben gemeinsam nicht nur die Firma ihres Vaters, Koch Industries, inne - sondern auch den achten Platz im Milliardärs-Club. David Koch (hier mit seiner Familie) vertritt das Erdöl-Unternehmen in der Öffentlichkeit, während sein Bruder das Rampenlicht eher scheut. Beide sollen jeweils ein geschätztes Vermögen von 60 Milliarden Euro (circa 49 Milliarden Euro) besitzen. © dpa / picture alliance / Christina Horsten
Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos.
Der umstrittene Geschäftsmann Carlos Slim Helu darf sich hingegen über 67 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) freuen. Der Mexikaner und seine Familie kontrollieren die größte Telefongesellschaft Lateinamerikas: America Movil. Zu Ruhm und Geld soll er in den 90er-Jahren durch die Übernahme der staatlichen mexikanischen Telefongesellschaft Telmex gekommen sein. Er gilt heute als der reichste Mann Mexikos. © dpa / picture alliance / Georgi Licovs
Mit "nur" 66 Milliarden Dollar (circa 54 Milliarden Euro) und dem sehcsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein.
Mit "nur" 70 Milliarden Dollar (circa 57 Milliarden Euro) und dem sechsten Platz muss sich der Spanier Amancio Ortega begnügen. Damit ist er zum vergangenen Jahr im Ranking einen Platz nach hinten gerutscht. Ihm gehört der Textilkonzern Inditex, zudem bekannte Modemarken wie Zara, Pull & Bear oder Bershka gehören. Sein Trostpflaster: Er soll noch immer der reichste Mann Europas sein. © dpa / picture alliance / Cabalar
Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient.
Dagegen konnte Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch dieses Jahr seinen fünften Platz im Ranking der Superreichen abermals behaupten. Der Gründer des sozialen Netzwerks hält allerdings nur einen Anteil von 28 Prozent an seinem Unternehmen. Doch er wird es verkraften - hat er doch bis 2018 sage und schreibe 74 Milliarden Dollar (um die 60 Milliarden Euro) verdient. © dpa / picture alliance / Alberto EstÈv
Der französische Unternehmer Bernard Arnault ist für sein Gespür für Mode bekannt. Ihm und seiner Familie untersteht ein Imperium aus etwa 70 Marken wie Louis Vuitton oder Kosmetik-Kette Sephora. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 75 Milliarden Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) ist ihm 2018 der vierte Platz sicher.
Der französische Unternehmer Bernard Arnault ist für sein Gespür für Mode bekannt. Ihm und seiner Familie untersteht ein Imperium aus etwa 70 Marken wie Louis Vuitton oder Kosmetik-Kette Sephora. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 75 Milliarden Dollar (etwa 61 Milliarden Euro) ist ihm 2018 der vierte Platz sicher. © dpa / picture alliance / Peter Foley
US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates.
US-Investmentlegende Warren Buffett ist dieses Jahr auf den dritten Platz gerutscht. Dem Finanzgenie gehört die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 60 Firmen gehören - von Batterieherstellern bis Fast Food-Ketten. Er soll ein geschätztes Vermögen von circa 91 Milliarden Dollar (etwa 74 Milliarden Euro) besitzen - und ist damit nur knapp hinter Bill Gates. © dpa / picture alliance / Larry W. Smith
Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen.
Microsoft-Gründer Bill Gates ist seit Jahren aus dem Ranking der Superreichen nicht mehr wegzudenken. Letztes Jahr noch auf der Poleposition, muss er sich 2018 mit dem zweiten Platz begnügen. Der Geschäftsmann, der auch einer privaten Hilfsorganisation mit Ehefrau Melinda vorsitzt, soll etwa 92 Milliarden Dollar (circa 75 Milliarden Euro) sein Eigen nennen. © dpa / pi cture alliance / Gian Ehrenzeller
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin.
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist 2018 klarer Sieger - er ist sogar der erste Mensch, der die 100-Milliarden-Marke (circa 81 Milliarden Euro) geknackt hat. Zusätzlich zum Online-Händlerriesen gehören ihm die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post und das Luft- und Raumfahrtunternehmen Blue Origin. © dpa / picture alliance / Michael Reynolds

Rubriklistenbild: © Facebook/Elizabeth Willard Thames

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