Wilder Knoblauch

Frühlingsgefühle: Bärlauch-Pesto mit Walnüssen ganz einfach selber machen

Von März bis Mai ist endlich wieder Bärlauch-Saison. Wir verraten Ihnen, wie Sie aus den würzigen Blättern ein aromatisches Pesto selber machen können.

Neben Suppen und Aufstrichen ist Pesto* wohl das typischste Gericht, das man mit Bärlauch zubereiten kann. Zusammen mit Nudeln harmoniert die würzige Paste nämlich hervorragend. Und die Zubereitung von Bärlauch-Pesto ist auch gar nicht schwer! Bitte passen Sie nur beim Selbersammeln auf, die richtigen Blätter mitzunehmen. Bärlauch sieht nämlich den Blättern von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich – diese sind aber giftig! Da die Erntezeit im Frühjahr so kurz ist, eignet sich das Pesto perfekt dazu, den Bärlauch für später zu konservieren. Somit haben Sie auch noch einige Monate später Freude am würzig-aromatischen Geschmack. Auch Bärlauch-Öl* ist eine tolle Idee, um den wilden Knoblauch zu konservieren.

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Bärlauch-Pesto: einfaches Rezept aus wenigen Zutaten

Zutaten für zwei kleine Gläser:

  • 4 Bund Bärlauch (etwa 400 g)
  • 160 g Walnüsse
  • 200 g Parmesan
  • 250 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Statt mit Walnüssen schmeckt Bärlauch-Pesto übrigens auch mit Haselnusskernen, Macadamianüssen oder Mandeln lecker. Und statt Parmesan können Sie auch Pecorino oder Bergkäse verwenden. Probieren Sie verschiedene Varianten aus.

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Bärlauch-Pesto: aromatisch-lecker und einfach zu machen.

Bärlauch-Pesto selber machen: So gelingt das kinderleichte Rezept

  1. Waschen und trocknen Sie den Bärlauch. Knacken Sie die Walnüsse und legen Sie die Kerne beiseite. Reiben Sie den Parmesan.
  2. Geben Sie den Bärlauch, die Walnusskerne und das Olivenöl in einen Mixer und pürieren Sie alles zu einer cremigen Masse.
  3. Rühren Sie den Parmesan unter sowie je nach gewünschter Konsistenz noch etwas Olivenöl.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zur Anwendung kochen Sie Spaghetti oder andere Pasta Ihrer Wahl und mischen sie anschließend mit dem Pesto. Das Bärlauch-Pesto mit Walnüssen und Parmesan schmeckt aber nicht nur mit Nudeln Ihrer Wahl, sondern gibt auch Kartoffeln oder Gnocchi eine ordentliche Würze. Oder sie bestreichen frisch geröstetes Weißbrot mit dem Pesto. Lecker!

Perfekte Menge: Das zweite Glas Pesto können Sie entweder verschenken oder im Kühlschrank aufbewahren. Bedecken Sie es dazu mit einer Schicht Öl – kühl, dunkel gelagert und fest verschlossen hält es sich etwa drei Monate. (mad) *Merkur.de und 24garten.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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Lebensmittel, die alle ständig verwechseln: Kennen Sie den Unterschied?

Lauch (Porree) und Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) sehen ähnlich aus, sind aber verschiedene Gemüse.
Lauch und Porree sind dasselbe, genauso wie Frühlings- oder Lauchzwiebeln dassele Gemüse bezeichnen. Auch wenn Frühlingszwiebeln wie eine Mini-Version von Lauch aussehen, sollten Sie sie in Rezepten nicht verwechseln. Lauch ist eher für Suppen und zum Kochen geeignet, während kleine Frühlingszwiebeln auch roh in Salaten oder als Garnitur verwendet werden können. © Moradoheath/imago-images
Natron ist nicht 1:1 mit Backpulver ersetzbar.
Natron oder Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Wenn in amerikanischen Rezepten von Baking Soda die Rede ist, ist Natron gemeint. Natron alleine braucht bei der Teigzubereitung noch eine Zutat mit Säure, um reagieren zu können. Deshalb finden sich in Backrezepten mit Natron etwa saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt. Sie sollten also nicht beliebig Natron und Backpulver austauschen beim Backen.  © Coprid/imago-images
Symbolbild zum Thema Kuchen backen: Backpulver wird zum Mehl in einem Sieb in einer Rührschüssel gegeben.
Natron ist zwar auch in Backpulver enthalten, dieses enthält aber auch Stärke und Säure, um seine auflockernde Wirkung zu entfalten.  © Petra Schneider-Schmelzer/imago-images
Mandarine oder Clementine? Das ist hier die Frage.
Mandarinen und Clementinen sind beides Zitrusfrüchte in einer handlichen Größe. Doch Synonyme sind sie nicht. Mandarinen sind die Ursprungsfrüchte aus China. Sie haben eine runde Form, Kerne und eine lose Schale. Clementinen sind ein wenig flacher, haben weniger Kerne und eine dünnere Schale, wodurch sie schwerer zu schälen sind. © imago-images
Pizza mit Rucola
Rucola ist kleiner als Löwenzahn. Spätestens beim Geschmack werden Sie auch einen Unterschied bemerken: Rucola ist milder ... © Rachel Annie Bell/imago-images
Aus Löwenzahn lässt sich gesunder Tee kochen.
... während die dicken Blätter des Löwenzahns sehr bitter schmecken und deshalb meist gegart werden. © Madeleine Steinbach/imago-images
Schmand-Becher von Tegut.
Saure Sahne und Schmand haben eine ähnliche Konsistenz: cremig und fest. Schmand schmeckt milder, ist weniger säuerlich und die löffelfeste Variante von ... © Rüdiger Wölk/imago-images
Dip mit Speisequark, Schmand.
... saurer Sahne, die wiederum mehr Fett enthält. Beides eignet sich zum Verfeinern von Saucen oder zum Backen. © imago-images
Blaubeeren oder Heidelbeeren.
Blaubeeren oder Heidelbeeren: Die europäische Wald-Heidelbeere hat kleinere Früchte mit dunklem Fruchtfleisch, die nordamerikanische Blaubeeren (auch Kultur-Heidelbeeren) hingegen sind größer und haben helles Fruchtfleisch. © Kantaruk Agnieszka/imago-images
Ein Bündel Bärlauch
Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/imago-images

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