Sauzitze und Siebenschläfer

Ältestes Kochbuch: So ausgefallen kochten Menschen im 3. Jahrhundert

Zu sehen ist die Nahaufnahme eines hölzernen Nudelholzes, das auf einem aufgeschlagenen Kochbuch liegt (Symbolbild).
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Vom ältesten erhaltenen Kochbuch „De re coquinaria“ gibt es nur noch zwei Fassungen (Symbolbild).

Das älteste erhaltene Kochbuch, „De re coquinaria“, zeichnet sich durch recht einfach gehaltene, informative, aber auch kuriose Rezepte aus.

München – Früher wurde anders gekocht, das ist klar. Die verfügbaren Lebensmittel waren größtenteils andere, es gab weniger oder nichts aus Übersee und oftmals galt das Kochen in der Spätantike dem puren Überleben. Doch auch in dieser Zeit machten sich einige Menschen bereits Gedanken über die Zusammensetzung von Speisen. Im ältesten erhaltenen Kochbuch „De re coquinaria“, übersetzt „Über die Kochkunst“, lesen Hobby-Köche und Hobby-Köchinnen heute noch von den Essgewohnheiten in der Antike.
Welche außergewöhnlichen Rezepte das Kochbuch „De re coquinaria“ enthält, weiß 24garten.de*.

Der genaue Zeitpunkt, zu dem „De re coquinaria“ erschienen ist, ist bis heute nicht klar. Expertinnen und Experten schätzen die erste Version des ältesten erhaltenen Kochbuchs auf das 3. oder 4. Jahrhundert. Einen Autor oder eine eindeutig identifizierbare Autorin suchen Leserinnen und Leser ebenfalls vergeblich, vielmehr handelt es sich bei dem Kochbuch vermutlich um eine Sammlung von Rezepten verschiedener Herkunft. So ist gut möglich, dass mehrere Personen damals über mehrere Jahre ihre Rezepte sammelten und zusammentrugen. Als Verfasser ist zwar der Name Caelius Apicius überliefert, diesen Namen trugen damals jedoch einige Köche. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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