Nudelteig selber machen

Wie beim Italiener: So gelingen perfekte selbstgemachte Nudeln

Spaghetti, Farfalle und Tagliatelle – Lieblingsessen, nicht nur von Kindern! Wie wäre es mal mit selbstgemachten Nudeln? So geht’s: mit oder ohne Nudelmaschine.

Vorspeise, Hauptspeise oder Beilage, lang und dünn, als Hörnchen oder gedreht, geschichtet oder gefüllt – Nudeln gibt es in schier unendlicher Vielfalt. Und sie sind einfach immer soooo lecker. Zu Fisch oder Fleisch, mit Gemüse, Tomatensauce* oder pur in Olivenöl. Kein Wunder, dass die italienische Lieblingsspeise auch bei uns in Deutschland so viele Fans hat.

Besonders toll ist, dass man all die köstlichen Nudelgerichte sehr schnell und unkompliziert zubereiten kann. Wussten Sie aber, dass auch Nudelteig kinderleicht zu machen ist? Der einfache Grundteig ist im Handumdrehen gezaubert und selbst ohne Nudelmaschine fix auf dem Tisch.

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Selbstgemachter Nudelteig

Wie man einen ordentlichen Pastateig macht, nun, darüber erhitzen sich die Gemüter. Rezepte gibt es dutzende, fast scheint es eine Religion: mit Ei, ohne Ei. Mit Salz, ohne Salz. Mit Olivenöl oder ohne. Und erst die Frage nach dem korrekten Mehl: Nehme man eine bestimmte Sorte oder besser eine Mischung? Und wenn ja, welche?

Unser selbst gemachter Nudelteig besteht aus Mehl, Ei, Olivenöl, Salz und Wasser.

Probieren Sie auch: Dieses Nudelrezept aus nur drei Zutaten schmeckt genial - und ist richtig günstig.

Diese Zutaten brauchen Sie für einen einfachen Nudelteig

  • 400 g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • Wasser nach Bedarf
  • 2 Prisen Salz

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Extra-Tipp: So klappt’s auf jeden Fall mit dem Nudelteig

  • Verwenden Sie Eier mit Zimmertemperatur. Heißt: Die Eier nicht direkt aus dem Kühlschrank in den Pastateig schlagen.
  • Sieben Sie das Mehl vorher. So vermeiden Sie Klümpchen, der Teig wird glatt und sämig.
  • Sie wollen leichter kneten? Lauwarmes Wasser schafft Abhilfe.


Übrigens: Selbstgemachte Nudeln sind viel schneller fertig als gekaufte. Sie kochen in Salzwasser nur etwa drei bis vier Minuten.

Auch interessant: Leicht und lecker: Dieses Nudelgericht macht super schnell satt.

Pasta selber machen: So bereiten Sie den Nudelteig zu

  1. Geben Sie für Ihre selbstgemachte Pasta Mehl, Salz, Öl und Eier in eine Schüssel.
  2. Mischen Sie alles gut.
  3. Ist der Teig zu trocken, fügen Sie Wasser hinzu. Ist er zu klebrig und weich, kommt etwas Mehl hinein.
  4. Nun kneten Sie den Nudelteig, bis er fest und glatt ist und nichts mehr an den Händen kleben bleibt.
  5. Verpacken Sie den Teig als Kugel in Klarsichtfolie.
  6. Lassen Sie ihn etwa eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen.

Nudeln selbst machen – So wird die Pasta geschnitten

  1. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche, am besten ein großes Holzbrett, mit Mehl. Rollen Sie den Teig darauf portionsweise dünn mit einem Nudelholz aus.
  2. Alternativ, wenn Sie eine Nudelmaschine besitzen: Drehen Sie eine Teig-Portion durch die Walzen, klappen Sie das Teigstück zusammen und drehen Sie es mit der Öffnung nach unten erneut durch die Walzen. Wiederholen Sie diesen Vorgang etwa fünfmal, stellen Sie nach und nach die Walzenöffnung enger bis zur gewünschten Dicke.
  3. Nun schneiden oder stanzen Sie Ihre Wunschform aus dem Nudelteig.
  4. Verwenden Sie dafür ein scharfes Messer für Tagliatelle oder andere Bandnudeln, Teigrädchen und Ausstecher, etwa für Ravioli, und Holzspieße für Fusilli (dabei werden dünne Teigwürstchen über einen dünnen Holzspieß gedreht, damit sie die gewünschte Form erhalten).

Sie brauchen die passende Sauce? Probieren Sie Pasta mit Thunfisch – sie gelingt (fast) ohne Kochen.

Guten Appetit! (eha) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Quellen: springlane.de, mamas-rezepte.de, essen-und-trinken.de, pasta-selber-machen.de, blog.hellofresh.de

Sie haben keine Zeit? So bereiten Sie köstliche Spaghetti zu - mit nur drei Zutaten.

Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

Der Name dieser Nudelsorte bedeutet "Hahnenkämme".
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet "Hahnenkämme". © Pixabay
"Creste di gallo" nennt man diese schönen Nudeln.
"Creste di gallo" nennt man diese schönen Nudeln. © Pixabay
Auch "Schmetterlinge" essen Italiener gerne.
Auch "Schmetterlinge" landen gerne auf dem Teller. © Pixabay
Farfalle ist ihr italienischer Name.
Farfalle ist ihr italienischer Name. © Pixabay
Diese Nudeln gibt es in kurz und lang.
Diese Nudeln gibt es in kurz und lang. © Pixabay
Sie heißen Maccheroni.
Sie heißen Maccheroni. © Pixabay
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen.
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen. © Pixabay
Sie nennen sich Fusilli.
Sie nennen sich Fusilli. © Pixabay
Jeder liebt Lasagne.
Jeder liebt Lasagne. © Pixabay
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Nudelsorte kennen, sind Sie ein Profi.
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Nudelsorte kennen, sind Sie ein Profi. © Pixabay
Diese Nudelsorte heißt wirklich, wie sie aussieht
Diese Nudelsorte heißt wirklich, wie sie aussieht © Pixabay
Orecchiette heißt "Öhrchen".
Orecchiette heißt "Öhrchen". © Pixabay
Der Name dieser beliebten Nudelsorte bedeutet "Schreibfeder".
Der Name dieser beliebten Nudelsorte bedeutet "Schreibfeder". © Pixabay
Die Lösung ist ... Penne.
Die Lösung ist ... Penne. © Pixabay
Kurze Röhren-Nudeln mit rauer Oberfläche nennt man...
Kurze Röhren-Nudeln mit rauer Oberfläche nennt man... © Pixabay
Rigatoni.
Rigatoni. © Pixabay
Besonders dicke Spaghetti nennt man...
Besonders dicke Spaghetti nennt man... © Pixabay
Bucatini.
Bucatini. © Pixabay
Auch diese Nudeln haben einen speziellen Namen. Kennen Sie ihn?
Auch diese Nudeln haben einen speziellen Namen. Kennen Sie ihn? © Pixabay
Tagliatelle heißen diese Bandnudeln.
Tagliatelle heißen diese Bandnudeln. © Pixabay
Und der Klassiker zum Schluss. Haben Sie jetzt auch Hunger auf einen Teller...
Und der Klassiker zum Schluss. Haben Sie jetzt auch Hunger auf einen Teller... © Pixabay
Spaghetti Bolognese
Spaghetti Bolognese? © Pixabay

Rubriklistenbild: © MoritzM

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