Rezept-Tipp

Laugenbrötchen einfach selber backen: So schmeckt‘s wie vom Bäcker, wenn nicht besser

Laugenbrezeln, Laugenstangen und Laugenbrötchen sind ein beliebter Klassiker vom Bäcker, vor allem in Süddeutschland. Machen Sie das köstliche Gebäck doch einfach selbst!

Zugegeben: Neben der Möglichkeit, Laugengebäck beim Bäcker zu kaufen, gibt es heutzutage viele Teiglinge in der Tiefkühltruhe im Supermarkt, die man nur im Ofen aufbacken muss. Aber Sie wissen ja: Selbstgemacht schmeckt meistens besser. Und auch wenn das berühmte „Laugen-Bad“, durch das Brezeln* und Co. ihre typische Färbung erhalten, erstmal etwas abenteuerlich klingt: Die Zubereitung ist ganz einfach.

So machen Sie Laugenbrötchen selbst: Sie brauchen Natronlauge

Was genau macht denn Gebäck zu einem Laugengebäck? Der Teigling besteht erst einmal aus einem Weizen-Hefeteig, der dem Weißbrot ähnlich ist. Vor dem Backen werden die Teiglinge in eine Natronlauge getaucht. Zuhause können Sie dafür handelsübliches Küchen- oder Haushaltsnatron verwenden. Die Lauge reagiert mit dem Gluten im Teig und setzt Aminosäuren frei, die wiederum eine Maillard-Reaktion auslösen. Dadurch entsteht die typische braunglänzende Färbung des Gebäcks. Auch geschmacklich haben Laugenbrötchen und -brezeln ein kräftigeres Aroma als „normales“ Weizengebäck.

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Rezept für selbst gebackene Laugenbrötchen: Diese Zutaten brauchen Sie

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 gehäufter EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 50 g zimmerwarme Butter
  • 1 Beutel Haushaltsnatron/Küchennatron
  • grobes Salz zum Bestreuen

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Zubereitung: So machen Sie leckere selbstgemachte Laugenbrötchen

  1. Geben Sie das Mehl in eine Schüssel, drücken eine Mulde in die Mitte und bröseln den Hefewürfel hinein.
  2. Fügen Sie circa 100 ml des lauwarmen Wassers sowie den Zucker hinzu und verrühren mit einer Gabel Hefe, Zucker und Wasser etwas, damit sich die Hefe schon einmal lösen kann.
  3. Lassen Sie das Ganze für 10 Minuten stehen, streuen Sie dann das Salz über den Mehlrand und geben Sie das restliche Wasser sowie die Butter in Flocken dazu.
  4. Kneten Sie den Teig mit den Händen oder in einer Küchenmaschine durch und formen Sie ihn zu einer Kugel. Sollte der Teig zu fest sein, können Sie noch etwas Wasser dazugießen. Der Teig sollte fest sein, sodass man mit dem Finger hineinstechen kann, ohne dass Teig daran kleben bleibt.
  5. Decken Sie die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lassen Sie den Teig für eine halbe Stunde gehen. Der Teig sollte sein Volumen ungefähr verdoppelt haben.
  6. Geben Sie den Teig auf eine Arbeitsplatte und formen Sie ihn zu einer langen, dicken Rolle. Schneiden Sie aus der Rolle etwa 10 gleich große Stücke.
  7. Formen Sie aus den Stücken Kugeln, bedecken Sie diese noch einmal mit einem Küchentuch und lassen Sie sie für 10-15 Minuten ruhen.
  8. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Umluft vor.
  9. Für die Lauge kochen Sie in einem großen Topf etwa 2 Liter Wasser auf, reduzieren die Hitze, sodass es nur noch simmert, und geben nach und nach das Küchennatron dazu. (Achtung, schäumt sehr!)
  10. Nun geben Sie die Brötchen-Teiglinge nacheinander für 30-45 Sekunden in die Lauge und wenden sie dabei häufig.
  11. Heben Sie die Brötchen dann heraus auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Schneiden Sie die Brötchenoberseite kreuzförmig mit einer Schere ein und bestreuen Sie die Brötchen mit grobem Salz.
  12. Nun backen Sie die Laugenbrötchen für 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen.

Und schon haben Sie außen knusprige und innen wunderbar fluffige Laugenbrötchen selbstgemacht. Und wie es in der Küche duften wird... Laugenbrötchen schmecken frisch am besten, wenn Sie mögen, noch warm. Der klassische Belag ist einfach nur Butter. Sie können Ihre Brötchen aber natürlich mit allem belegen, was Ihnen schmeckt: Wurst, Käse oder süß mit Honig oder Marmelade. Guten Appetit!

Wichtig zu wissen: Wenn Sie ein Backblech aus Aluminium zuhause haben, müssen Sie besonders aufpassen, dass weder die Natronlauge, noch die Teiglinge damit direkt in Berührung kommen. Denn Natronlauge zerstört die Oxidschicht des Alu-Blechs und die Brötchen könnten mit Aluminium belastet werden. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft. Funktioniert auch mit Limetten und Orangen.
Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft. Funktioniert auch mit Limetten und Orangen. © picture alliance / Holger Hollemann
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé!
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé! © picture alliance / dpa/dpa
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle.
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. © picture alliance / Armin Weigel
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden bis sich Schaum bildet und geben Sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können Ihn abschöpfen.
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden bis sich Schaum bildet und geben Sie dann 30 Sekungen in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können Ihn abschöpfen. © picture alliance / dpa / Martin Gerten
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen.
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen. © picture alliance / Daniel Karmann

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