Rezept-Tipp

Rezept für das beste Low-Carb-Brot der Welt: Dieses Brot macht lange satt und geht schnell

Wenn man sich gesund ernähren möchte, hat Brot nicht den besten Ruf. Probieren Sie dieses Low-Carb-Brot aus – damit gelingt Ihnen eine gesunde Brotzeit.

Die Deutschen lieben bekanntlich ihr Brot. Nirgendwo sonst gibt es so viele Sorten, Farben und Formen für Brot. Man kann es süß belegen oder herzhaft, als Stulle mitnehmen, im Biergarten als Brotzeit genießen und vieles mehr ... Das einzige Problem für Figurbewusste: die Kohlenhydrate. Vor allem, wenn Brot mit Weizenmehl gebacken wird, enthält es viele Kohlenhydrate. Damit ein Brot-Rezept auch für eine Low-Carb-Ernährung geeignet ist, sollten Sie auf kohlenhydratarmes Brot zurückgreifen, beispielsweise Eiweiß-Brot oder dieses Low-Carb-Leinsamenbrot.

Warum ist das Low-Carb-Leinsamen-Brot so gesund?

Leinsamen sind eine heimische, gesunde Alternative zum Superfood Chiasamen. Sie enthalten viele Omega-3-Fettsäuren, reduzieren Heißhunger und fördern die Verdauung. Ein weiterer Vorteil: Da das Brot ohne Mehl gebacken wird, eignet es sich auch für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit. Das Brot enthält dafür gesunde Kerne und Samen und lässt sich viel schneller zubereiten als herkömmliches Brot, dessen Teig dank Hefe erst einmal gehen muss, nämlich in nur 45 Minuten.

Leinsamenmehl ist ein Nebenprodukt, das bei der Pressung von Öl aus Leinsamen entsteht. Es hat einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt und eignet sich bestens für eine Low-Carb-Ernährung. Auch geschrotete Leinsamen sind prima, sie enthalten viel Eiweiß, aber nur wenig Kohlenhydrate: etwa 5 Gramm pro 100 Gramm Leinsamen.

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Diese Zutaten brauchen Sie für das Low-Carb-Brot mit Leinsamen

Sie benötigen für das Rezept eine Kastenform und folgende Zutaten:

  • 7 Eier
  • 200 g Leinsamenmehl
  • 100 g Leinsamen-Schrot
  • 4 EL Pflanzenöl (z. B. Olivenöl)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Wasser
  • etwas Öl oder Butter für die Form
  • Kerne Ihrer Wahl (z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam)

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild.

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Die Zubereitung vom Low-Carb-Brot mit Leinsamen

  1. Trennen Sie fünf Eier, Sie benötigen nur die Eiweiße. Die Eigelbe können Sie anderweitig verwenden, zum Beispiel für Rührei oder Crème brûlée.
  2. Geben Sie die fünf Eiweiße und zwei Eier in eine Schüssel und schlagen Sie sie mit einem Schneebesen schaumig.
  3. Rühren Sie nacheinander die weiteren Zutaten unter: Leinsamenmehl, geschrotete Leinsamen, Backpulver, Salz und Wasser. Der Teig sollte eine klebrige Konsistenz haben.
  4. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  5. Fetten Sie eine Kastenform ein und gießen Sie den Teig hinein. Jetzt können Sie noch Kerne oder Samen Ihrer Wahl obenauf streuen.
  6. Backen Sie das Brot im Backofen für 30 bis 40 Minuten. Machen Sie die Stäbchenprobe mit einem Holzspieß, um zu prüfen, ob der Teig überall komplett durchgebacken ist: Wenn kein Teig hängenbleibt, ist das Brot fertig.

Jetzt können Sie das Brot aus dem Ofen nehmen, für 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Backform lösen. Lassen Sie es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Besonders lecker schmeckt dieses Brot frisch gebacken. Es hält vergleichsweise lange frisch – wenn Sie es kühl und trocken lagern, etwa eine Woche – und schmeckt schön saftig. Wenn es etwas älter ist, können Sie einzelne Scheiben auch gut im Toaster auffrischen. (mad) *Merkur.de und 24garten.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Was ein gesundes Frühstück ausmacht

Beeren und Müsli sind eine gute Idee zum Frühstück, allerdings keine Fertig-Cerealien. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Beeren und Müsli sind eine gute Idee zum Frühstück, allerdings keine Fertig-Cerealien. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Milch- und Joghurtprodukte zählen zwar zu einem gesunden Frühstück, aber Fertig-Fruchtjoghurts sind ein No-Go. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Milch- und Joghurtprodukte zählen zwar zu einem gesunden Frühstück, aber Fertig-Fruchtjoghurts sind ein No-Go. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Mit dem Trinken sollte man rechtzeitig am Tag beginnen, um auf die empfohlene Menge von 1,5 Litern am Tag zu kommen. Dazu zählt auch Kaffee. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Mit dem Trinken sollte man rechtzeitig am Tag beginnen, um auf die empfohlene Menge von 1,5 Litern am Tag zu kommen. Dazu zählt auch Kaffee. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Ernährungsmediziner empfehlen 500 Gramm Obst und Gemüse am Tag. Damit könne man gleich zum Frühstück anfangen - am besten mit Äpfeln und Beeren. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Ernährungsmediziner empfehlen 500 Gramm Obst und Gemüse am Tag. Damit könne man gleich zum Frühstück anfangen - am besten mit Äpfeln und Beeren. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther
Astrid Donalies arbeitet bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Foto: Fotostudio Lichtblick/dpa-tmn
Astrid Donalies arbeitet bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Foto: Fotostudio Lichtblick/dpa-tmn © Fotostudio Lichtblick
Dr. Matthias Riedl ist Diabetologe, Ernährungsmediziner und Internist sowie Geschäftsführer des Zentrums medicum Hamburg MVZ. Foto: Andreas Sibler/dpa-tmn
Dr. Matthias Riedl ist Diabetologe, Ernährungsmediziner und Internist sowie Geschäftsführer des Zentrums medicum Hamburg MVZ. Foto: Andreas Sibler/dpa-tmn © Andreas Sibler
Wer Brot zum Frühstück essen will, sollte ein Vollkornprodukt wählen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wer Brot zum Frühstück essen will, sollte ein Vollkornprodukt wählen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose

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