Grillen im Sommer

Ribeye: So grillen Sie das feine Fleisch im Stück

Das im ganzen gegrillte Ribeye, nach der dreißigminütigen Ruhepause fein aufgeschnitten.

Die meisten grillen das Ribeye in Form eines Steaks. Mit diesem Rezept gelingt es Ihnen auch im ganzen Stück.

Wenn es um das Thema "Feines Fleisch" beim Grillen geht, ist meistens ein Filet, Roastbeef oder Ribeye Steak im Spiel. Doch Filet, Ribeye oder Roastbeef grillen klappt nicht nur in Steakform, sondern auch im Stück. Wie, das schauen wir uns in diesem Rezept anhand des Ribeyes genauer an.

Dieses gute Stück stammt aus dem Rinderrücken und wird in den USA als Ribeye bezeichnet. In Frankreich und auch bei uns ist es bekannter unter der Bezeichnung Entrecote. Es handelt sich hierbei um den "Nachbarn" vom Roastbeef. Eigentlich haben sich die Zuschnitte Ribeye und Entrecote vor einiger Zeit noch in Nuancen unterschieden. Dies verschwindet jedoch immer mehr und man kann bei beiden Zuschnitten vom gleichen Stück ausgehen.

Ribeye grillen: Das müssen Sie bei der Vorbereitung beachten

Das Ribeye sollten Sie eine gute Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, um es Raumtemperatur annehmen zu lassen. Das bedingt, dass das Fleisch beim Grillen im Inneren schneller den Garpunkt erreicht. Warum das wichtig ist: Unterlässt man dies, benötigt der Garprozess mehr Zeit und das Ribeye wird an der Außenhaut ein wenig zu trocken.

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Ribeye zubereiten: Der Grillvorgang

Das Ribeye wird nur ein wenig mit Sonnenblumenöl eingepinselt und landet in der direkten Hitzezone vom Grill – bei etwa 250 Grad Celsius. Dort grillen Sie es von allen Seiten scharf an und platzieren es anschließend in der indirekten Zone. Diese muss dann auf einer Temperatur zwischen 90 und 120 Grad eingeregelt sein.

Kerntemperatur: Wann ist das Ribeye fertig gegart?

Wann der richtige Zeitpunkt* erreicht ist, kommt darauf an, wie Sie das Ribeye genießen möchten.

Richtwerte für die Kerntemperatur, je nach Geschmack

Rare

48 bis 52 Grad Celsius

Medium Rare

52 bis 55 Grad Celsius

Medium

55 bis 59 Grad Celsius

Durchgegart

ab 60 bis 62 Grad Celsius

Hinweis: Nehmen Sie das Ribeye ein bis zwei Grad vor dem Erreichen der gewünschten Temperatur vom Grill (hilfreich ist hierbei ein Kerntemperatur-Thermometer), denn nach dem Grillen sollte man das Fleisch noch 30 Minuten ruhen lassen, damit es sich wieder entspannen kann und sich die Fleischsäfte verteilen. Während dieser Ruhephase steigt die Kerntemperatur aber nochmals um ein bis zwei Grad.

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Beilagen für das Ribeye

Dafür gibt es keine Regeln. Gegrillte Maiskolben, Bratkartoffeln, Pommes oder Kroketten eignen sich auf der Kohlenhydrat-Seite. In Sachen Gemüse ist ein gegrillter Fenchel oder gegrillte Zucchini eine feine Sache. Aber auch ein gemischter Beilagensalat macht sich gut.

Ribeye-Rezept für fünf Personen

  • Portionen: 5
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Zubereitungszeit: 120 Minuten
  • Ruhezeit: 30 Minuten

Diese Zutaten benötigen Sie für das Ribeye

  • 1,6 Kilogramm Ribeye (im Stück) 
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl 
  • Meersalz 
  • Frisch gemahlener Pfeffer

Ribeye-Rezept: Zubereitung auf dem Grill oder in der Pfanne

  1. Das Ribeye eine Stunde Raumtemperatur annehmen lassen und dann mit Sonnenblumenöl einreiben.
  2. Ribeye von allen Seiten auf direkter Hitze bei 250 Grad grillen (pro Seite zirka 2 Minuten). Dies gelingt sowohl am Kugel- und Gasgrill, sowie in der Pfanne am Herd in etwas Sonnenblumenöl.
  3. Das Fleisch anschließend bei 90 bis 120 Grad auf 55 Grad Kerntemperatur (medium, wenn die Ruhephase noch eingehalten wird) ziehen lassen, entweder am Kugel- oder Gasgrill (indirekt) oder im Backofen. Dazu ein Fleischthermometer einstechen, um die Kerntemperatur zu überwachen.
  4. Bei 55 Grad das Ribeye in Butcher-Paper oder Alufolie einwickeln und zirka 30 Minuten ruhen lassen.
  5. Das Fleisch gegen die Faser in dünne Scheiben aufschneiden und mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Das Rezept für das Ribeye als Video

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Korean Barbecue bringt alle an einen Tisch

Beim Barbecue kommen verschiedene Fleischsorten auf den Grill: Typisch ist Schweinebauch. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Beim Barbecue kommen verschiedene Fleischsorten auf den Grill: Typisch ist Schweinebauch. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
In Korea werden die Köstlichkeiten meist über Holzkohle gegrillt. Foto: Lars Laion/Bulgogi Haus/dpa-tmn
In Korea werden die Köstlichkeiten meist über Holzkohle gegrillt. Foto: Lars Laion/Bulgogi Haus/dpa-tmn © Lars Laion
Koreanisches Barbecue funktioniert nach dem Dreiklang Brutzeln, Dippen, Einwickeln - zum Beispiel in Sesamblätter. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Koreanisches Barbecue funktioniert nach dem Dreiklang Brutzeln, Dippen, Einwickeln - zum Beispiel in Sesamblätter. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
In Korea wird das Essen meist über Holzkohle gegrillt. In deutschen Restaurants kommen stattdessen Gasgrills zum Einsatz - aus Brandschutzgründen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
In Korea wird das Essen meist über Holzkohle gegrillt. In deutschen Restaurants kommen stattdessen Gasgrills zum Einsatz - aus Brandschutzgründen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Gerösteter Seetang schmeckt so lecker, dass er sogar bei den Kindern im Restaurant "Kimchi Princess" gut ankommt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Gerösteter Seetang schmeckt so lecker, dass er sogar bei den Kindern im Restaurant "Kimchi Princess" gut ankommt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Danmuji ist säuerlich eingelegter Rettich. Er kann zum Fleisch gegessen werden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Danmuji ist säuerlich eingelegter Rettich. Er kann zum Fleisch gegessen werden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Auf den Grill kommt nicht nur Fleisch, auch Gemüse wird mitgebrutzelt. So vermischen sich die Aromen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Auf den Grill kommt nicht nur Fleisch, auch Gemüse wird mitgebrutzelt. So vermischen sich die Aromen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Kimchi, fermentierter Chinakohl, ist ein fester Bestandteil der koreanischen Küche. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Kimchi, fermentierter Chinakohl, ist ein fester Bestandteil der koreanischen Küche. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Das gegrillte Fleisch wird beim koreanischen Barbecue zusammen mit Gemüse in Salatblätter eingewickelt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Das gegrillte Fleisch wird beim koreanischen Barbecue zusammen mit Gemüse in Salatblätter eingewickelt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Mariniertes Rindfleisch und Jab Chae, koreanische Glasnudeln, kommen bei dieser Variante des Barbecues auf den Grill. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Mariniertes Rindfleisch und Jab Chae, koreanische Glasnudeln, kommen bei dieser Variante des Barbecues auf den Grill. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Fast alle Getränke passen zum koreanischen Barbecue: So auch dieser Cocktail aus Soju, einer koreanischen Spirituose, sowie Ingwerbier, Gurken und Limetten. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Fast alle Getränke passen zum koreanischen Barbecue: So auch dieser Cocktail aus Soju, einer koreanischen Spirituose, sowie Ingwerbier, Gurken und Limetten. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Young Mi Park-Snowden gehört das Restaurant "Kimchi Princess" in Berlin-Kreuzberg. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Young Mi Park-Snowden gehört das Restaurant "Kimchi Princess" in Berlin-Kreuzberg. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Young Mi Park-Snowden gibt mit ihrem Buch Einblicke in die koreanische Kochkunst. Foto: Gräfe und Unzer/dpa-tmn
Young Mi Park-Snowden gibt mit ihrem Buch Einblicke in die koreanische Kochkunst. Foto: Gräfe und Unzer/dpa-tmn © Gräfe und Unzer
Maangchi zeigt in ihrem Buch, wie man koreanischen Gerichte authentisch zubereitet. Foto: riva Verlag/dpa-tmn
Maangchi zeigt in ihrem Buch, wie man koreanischen Gerichte authentisch zubereitet. Foto: riva Verlag/dpa-tmn © riva Verlag
Das Fleisch, hier zum Beispiel Schweinebauch, kommt in dünn geschnittene Scheiben auf den Grill. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Das Fleisch, hier zum Beispiel Schweinebauch, kommt in dünn geschnittene Scheiben auf den Grill. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill(Anja Auer) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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