Jamie Oliver zeigt, wie‘s geht

Rührei wie Jamie Oliver zubereiten: So haben Sie es bestimmt noch nie gegessen

Rührei ist einfach und schnell zu machen, außerdem günstig. Aber kennen Sie schon diesen Trick für besonders sämige, cremige Rühreier?

Ob zum Frühstück oder als kleine Mahlzeit zwischendurch: Rührei ist ein einfaches Gericht, das schnell zubereitet ist und eine tolle Proteinquelle darstellt. Es gibt unzählige Rezepte und Tipps für das „perfekte Rührei“. Fragen wir also jemanden, der sich mit Kochen auskennt: Starkoch Jamie Oliver. Der zeigt in einem YouTube-Video drei Arten für die Zubereitung von leckerem Rührei: englisch, französisch und amerikanisch. Im Folgenden geht es um die sogenannte französische Zubereitungsart. Die Zutaten sind lediglich Eier, Salz und Butter. Denn, so sagt er: Wenn Sie das Rührei richtig braten, brauchen Sie keine weiteren Zutaten wie Milch oder Sahne, die viele Hobbyköche verwenden*. Außerdem benutzt der TV-Koch hier eine ungewöhnliche Methode: Die Eier werden nicht in der Pfanne gebraten, sondern über einem heißen Wasserbad in einer Schüssel sanft gegart.

Rührei lecker zubereiten ist nicht schwer, wenn man ein paar Tricks kennt.

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Das perfekte Rührei: Jamie Oliver zeigt französische Zubereitung

Die französische Machart führt zu einem feinen, sämigen Rührei, das flüssiger ist als die Rühreier, die die meisten von uns kennen. Was Sie für die Zubereitung brauchen:

  • einen Stieltopf
  • Wasser
  • 2 Eier pro Person
  • eine hitzebeständige Schüssel
  • etwas Salz
  • einen Schneebesen
  • einige Stückchen Butter
  • einen Silikonspatel

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Rührei nach französischer Art: Mit diesem Trick wird es besonders cremig

  1. Kochen Sie im Topf etwa 2,5 Zentimeter hoch Wasser auf.
  2. Geben Sie 2 Eier pro Person in die hitzebeständige Schüssel, würzen Sie leicht mit Salz und verquirlen Sie alles mit einem Schneebesen. Setzen Sie die Schüssel auf den Topf über das Wasserbad.
  3. Rühren Sie immer wieder kräftig um, während die Eier über dem Wasserbad garen, das heißt bei geringer Temperatur –das Ganze dauert eine Zeit lang.
  4. Nach etwa 6 Minuten verändert sich allmählich die Konsistenz der Eier: festere Bestandteile bleiben am Schneebesen hängen. Geben Sie jetzt ein paar Stücke Butter hinzu.
  5. Nehmen Sie jetzt einen Silikonspatel zu Hilfe, wenden Sie die Masse mehrmals vorsichtig. Nicht wundern: Das Rührei auf französische Art ist um einiges flüssiger als die typische Variante. So soll es auch sein.
  6. Zum Servieren toasten Sie zum Beispiel zwei Scheiben Toastbrot und geben das Rührei jeweils darauf.

Probieren Sie diese ungewöhnliche Zubereitungsart einfach mal aus und überraschen Sie Freunde und Familie beim nächsten Brunch mit dieser Leckerei. Guten Appetit! (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Lebensmittel, die alle ständig verwechseln: Kennen Sie den Unterschied?

Lauch (Porree) und Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) sehen ähnlich aus, sind aber verschiedene Gemüse.
Lauch und Porree sind dasselbe, genauso wie Frühlings- oder Lauchzwiebeln dassele Gemüse bezeichnen. Auch wenn Frühlingszwiebeln wie eine Mini-Version von Lauch aussehen, sollten Sie sie in Rezepten nicht verwechseln. Lauch ist eher für Suppen und zum Kochen geeignet, während kleine Frühlingszwiebeln auch roh in Salaten oder als Garnitur verwendet werden können. © Moradoheath/imago-images
Natron ist nicht 1:1 mit Backpulver ersetzbar.
Natron oder Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Wenn in amerikanischen Rezepten von Baking Soda die Rede ist, ist Natron gemeint. Natron alleine braucht bei der Teigzubereitung noch eine Zutat mit Säure, um reagieren zu können. Deshalb finden sich in Backrezepten mit Natron etwa saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt. Sie sollten also nicht beliebig Natron und Backpulver austauschen beim Backen.  © Coprid/imago-images
Symbolbild zum Thema Kuchen backen: Backpulver wird zum Mehl in einem Sieb in einer Rührschüssel gegeben.
Natron ist zwar auch in Backpulver enthalten, dieses enthält aber auch Stärke und Säure, um seine auflockernde Wirkung zu entfalten.  © Petra Schneider-Schmelzer/imago-images
Mandarine oder Clementine? Das ist hier die Frage.
Mandarinen und Clementinen sind beides Zitrusfrüchte in einer handlichen Größe. Doch Synonyme sind sie nicht. Mandarinen sind die Ursprungsfrüchte aus China. Sie haben eine runde Form, Kerne und eine lose Schale. Clementinen sind ein wenig flacher, haben weniger Kerne und eine dünnere Schale, wodurch sie schwerer zu schälen sind. © imago-images
Pizza mit Rucola
Rucola ist kleiner als Löwenzahn. Spätestens beim Geschmack werden Sie auch einen Unterschied bemerken: Rucola ist milder ... © Rachel Annie Bell/imago-images
Aus Löwenzahn lässt sich gesunder Tee kochen.
... während die dicken Blätter des Löwenzahns sehr bitter schmecken und deshalb meist gegart werden. © Madeleine Steinbach/imago-images
Schmand-Becher von Tegut.
Saure Sahne und Schmand haben eine ähnliche Konsistenz: cremig und fest. Schmand schmeckt milder, ist weniger säuerlich und die löffelfeste Variante von ... © Rüdiger Wölk/imago-images
Dip mit Speisequark, Schmand.
... saurer Sahne, die wiederum mehr Fett enthält. Beides eignet sich zum Verfeinern von Saucen oder zum Backen. © imago-images
Blaubeeren oder Heidelbeeren.
Blaubeeren oder Heidelbeeren: Die europäische Wald-Heidelbeere hat kleinere Früchte mit dunklem Fruchtfleisch, die nordamerikanische Blaubeeren (auch Kultur-Heidelbeeren) hingegen sind größer und haben helles Fruchtfleisch. © Kantaruk Agnieszka/imago-images
Ein Bündel Bärlauch
Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/imago-images

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