Praktischer Küchenhelfer

Spaghettilöffel: Dafür ist das Loch in der Mitte – Kennen Sie den Pasta-Trick?

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Wissen Sie, wozu das Loch in der Nudelkelle gut ist?

Spaghetti kochen können auch Nicht-Profis. Aber wissen Sie, warum der Spaghettilöffel eigentlich ein Loch in der Mitte hat? Ein genialer Trick, den Sie kennen sollten.

Pasta* ist eines der beliebtesten Gerichte in Deutschland. Fusilli, Penne, Linguine oder Spaghetti – fast jeder kann sich für ein köstliches Nudelgericht begeistern. Es gibt auch so viele Möglichkeiten der Zubereitung, allein was die Nudelsorte oder Saucen betrifft.

Ein Spaghettilöffel, auch Spaghettiheber oder Nudelkelle genannt, ist wohl in vielen Küchen zu finden. Lässt sich mit dem zackigen Küchenutensil doch die fertig gekochte Pasta leichter aus dem Topf auf den Teller befördern. Was allerdings viele nicht hinterfragen, ist das Loch in der Mitte, das die meisten Nudelkellen haben. Klar, man könnte meinen, das ist zum Abtropfen eventueller Wasserreste nützlich – eine andere Funktion des Lochs ist aber eigentlich viel praktischer!

Auch interessant: Das Loch im Pfannenstiel hat einen ganz anderen Zweck als Sie denken.

Dazu ist das Loch im Nudellöffel gut: Nie mehr zu viele Spaghetti kochen

Was manch ein Pasta-Fan bisher nicht wusste: Das Loch im Löffel hilft Ihnen dabei, die Menge an Spaghetti abzumessen, die eine Person isst. Dazu nehmen Sie einfach den Nudellöffel und stecken so viele ungekochte Spaghetti hindurch, wie hineinpassen. Das ist in etwa die durchschnittliche Menge für eine Person. Wussten Sie das schon?

Kleiner Wermutstropfen: Tatsächlich hat nicht jede Nudelkelle bzw. jeder Spaghettilöffel so ein Loch in der Mitte. Schauen Sie einfach mal in der Küche nach, ob Ihr Nudelkellen-Exemplar als Spaghetti-Dosierungshilfe geeignet ist.

Lesen Sie auch: Loch im Schneidebrett: Für diesen Trick ist es eigentlich nicht gemacht, aber er funktioniert.

Kein Nudellöffel im Haus: So können Sie die richtige Pasta-Menge berechnen

Falls Sie keinen Nudellöffel zuhause haben, hier ein anderer Trick zum Abmessen der richtigen Menge: Pasta-Experten empfehlen, bei einem Hauptgericht mit circa 100 Gramm trockenen Nudeln pro Person zu rechnen. Klingt wenig? Man muss bedenken, dass Nudeln während des Kochvorgangs ihr Gewicht ungefähr verdoppeln. Wenn Sie die Nudeln nur als Beilage einplanen, nehmen Sie entsprechend weniger, wenn Sie Pasta-Liebhaber als Gäste erwarten, eine größere Menge pro Person.

Video: 5 Gründe, warum Sie mehr Pasta essen sollten

Natürlich kann man auch ohne diesen speziellen Spaghetti-Küchenhelfer auskommen – aber nachdem Sie jetzt von seinen Vorteilen wissen, ist eine Anschaffung vielleicht doch eine Überlegung wert? Nudellöffel gibt es übrigens oft im praktischen Set mit Kellen, Schöpflöffel, Pfannenwender und Co. zu kaufen, zum Beispiel aus hochwertigem Edelstahl von Stanley Rogers (werblicher Link). (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Acht Fehler beim Kochen von Nudeln, die fast jeder macht - auch Sie?

Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln.
Was, zwei Liter Wasser für eine Single-Portion Nudeln? Ja! Nudeln sollten vollständig von Wasser bedeckt sein. Sonst gibt es Nudel-Klump. Faustregel: Ein Liter auf 100 Gramm Nudeln. © Pixabay
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu.
Das Wasser muss kochen. Erst dann kommen die Nudeln dazu. © Pixabay
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen.
Faustregel: Breite Nudeln passen zu schweren, stückigen Soßen wie Bolognese – feine Nudeln zu leichten Soßen. © Pixabay
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen.
Kippen Sie auch einen Schluck Olivenöl ins Wasser, damit die Spaghetti nicht aneinanderkleben? Ganz schlecht, denn das Öl verklebt die Oberfläche der Nudeln, so dass sie die Soße nicht mehr richtig aufnehmen können. Besser: Etwas Kochwasser in die Schüssel – oder Nudeln gleich mit der Sauce vermischen. © Pixabay
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein.
Mit Salz sollte man sparsam umgehen – aber nicht beim Nudelnkochen. Denn nur ein kleiner Teil des Salz kommt auch in der Nudel an. Ein Teelöffel pro Liter sollte es schon sein. © Pixabay
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben.
Nudeln brauchen wirklich nicht viel Aufmerksamkeit. Aber zwei, drei Mal rühren zwischendurch tut ihnen gut. Es verhindert, dass sie zusammenkleben. © Pixabay
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente.
Die Nudeln sind fertig, doch wo ist jetzt das Nudelsieb? Während Sie in der Schublade kramen, werden die Spaghetti labberig – das war’s dann mit al dente. © Pixabay
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften.
Schreck lass nach – die kalte Dusche bei Abschrecken spült die Stärke von den Nudeln. So kann die Soße nicht mehr an ihnen haften. © Pixabay

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