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Beim Arzt: Auf diese Fragen unbedingt ehrlich antworten

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Im Arztgespräch besser immer die Wahrheit sagen.

Ab und an eine Notlüge: Kein Problem. Doch beim Arzt sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe immer die Wahrheit sagen. Vor allem bei folgenden Fragen.

Wer krank ist, geht zum Arzt. Doch dieser kann nur wirklich helfen, wenn man seine Fragen ehrlich beantwortet. Wer beim Arzt flunkert, riskiert sogar unerkannte Krankheiten, die chronisch werden können.

Zucker bis Sport: Hier nicht lügen

Vor allem vier Fragen sind es dem News-Portal Focus zufolge, die man unbedingt ehrlich beantworten sollte - auch, wenn sie einem peinlich sind.

1. Wie viel Zucker nehmen Sie am Tag zu sich?

Vor allem Diabetiker sollten hier nicht lügen, weil schlechte Zuckerwerte zu Augen- und Nervenschäden führen können.

2. Wie viel rauchen Sie?

Kein Geheimnis: Rauchen schadet. Wer dem Arzt hier Infos vorenthält, riskiert, dass er nicht auf Lungenkrankheiten wie COPD testet.

3. Wie oft treiben Sie Sport?

Hat der Arzt falsche Informationen über die Bewegung, die Sie haben, kann er Ihren Gesundheitszustand schlechter einschätzen, deshalb gilt auch hier: Ehrlich sein.

4. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente?

Wer Arzneimittel verschweigt, läuft Gefahr, dass der Mediziner Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Präparaten nicht berücksichtigen kann.

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jg

So viel kassieren niedergelassene Ärzte

Spitzenreiter beim Umsatz der Ärzte aus dem Honorar von Behandlung und Diagnose gesetzlich Versicherter sind die Labormediziner. Sie erzielten nach den jüngsten Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im ersten Halbjahr 2011 pro Quartal einen Honorarumsatz von rund 230 000 Euro, gefolgt von Nierenspezialisten mit 224 000 Euro. © dpa
Strahlenmediziner, Humangenetiker, Fachärzte für Innere Medizin mit bestimmten Schwerpunkten und Radiologen folgen mit Werten zwischen 199 000 und 93 000 Euro. Kinder- und Jugendpsychiater erzielten 65 000 Euro Umsatz, Augenärzte 60 000, Chirurgen 57 000, Orthopäden 56 000, Hausärzte 52 000 und Gynäkologen 47 000 Euro. © dpa
Laut der jüngsten Erhebung des Statistischen Bundesamtes konnten die Ärzte in Deutschland ihr Einkommen in den letzten Jahren deutlich steigern. Bei den Orthopäden stieg beispielsweise der Wert des jährlichen Reinertrags von 276.000 Euro im Jahr 2007 auf 293.000 Euro im Jahr 2011. Die Allgemeinmediziner konnten ihren jährlichen Reinertrag sogar um 30.000 Euro auf insgesamt 181.000 Euro pro Jahr steigern. © dpa
Auch andere Ärztegruppen verdienten 2011 deutlich mehr als noch vier Jahre zuvor. Allgemein beträgt der Zuwachs zwischen 2007 und 2011 im Schnitt 17 Prozent. Hals-Nasen-Ohren-Ärzte erzielten demnach laut Statistik einen jährlichen Reinertrag von 215.000 Euro, der jährliche Reinertrag der Frauenärzte beträgt 185.000 Euro, bei den Chirurgen sind es sogar 293.000 Euro. Auch die Hautärzte (249.000 Euro) und die Internisten (266.000 Euro) konnten ihr Einkommen steigern. © dpa
Der jährliche Reinertrag pro Praxis beläuft sich laut der Erhebung des Statistischen Bundesamtes auf 234.000 Euro. Im Schnitt lag der Reinertrag jedes Arztes im Jahr 2011 bei durchschnittlich 13.833 Euro im Monat. © dpa
Augenärzte konnten die größten Einkommenszuwächse erzielen: Sie verdienen im Schnitt 19.083 Euro im Monat. Neurologen kommen auf 14.416 Euro im Monat. Spitzenreiter unter den Ärzten sind die Radiologen und Nuklearmediziner mit 25.250 Euro im Monat. © dpa
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für die vertragsärztliche Vergütung stiegen laut Bundesgesundheitsministerium von 33 Milliarden Euro 2010 auf 33,7 Milliarden 2011. © dpa

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