Honig, Zahnpasta & Co.

Juckreiz adé: Diese zehn Hausmittel helfen schnell gegen Mückenstiche

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Ein Mückenstich kann wehtun und wie wild jucken: Abhilfe schaffen Honig, Teebaumöl & Co.

Die Temperaturen steigen wieder – doch mit ihnen auch die Zahl der lästigen Mücken. Die Folge: juckende Quaddeln. Wie Sie diese schnell loswerden, lesen Sie hier.

Kaum werden die Tage wieder wärmer, scheinen sich auch die Mücken explosionsartig zu vermehren. Und diese kommen mit einer schmerzhaften Begleiterscheinung – sie stechen zu und schon ist es passiert: Die eine oder andere Quaddel ziert den Körper und juckt zudem wie wild.

Diese Hausmittel helfen gegen juckende Mückenstiche

Viele kratzen dann, um sich ein wenig Linderung zu verschaffen. Nur die wenigsten können dem Drang widerstehen. Doch wer die Haut aufscheuert, macht alles nur noch schlimmer. Schließlich können Bakterien in die so entstandene offene Wunde gelangen und diese sich entzünden. Stattdessen sollten Sie auf folgende zehn, altbewährte Hausmittel setzen, die schnell Abhilfe bei Juckreiz schaffen.

  • Honig: Das Naturprodukt wird seit jeher für seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Kräfte geschätzt. Auch bei lästigen Mückenstichen kann ein kleiner Tropfen bereits Wunder bewirken. Diesen träufeln Sie einfach auf die Wunde und massieren ihn in die Haut ein.
  • Kamillentee: Die Pflanze hat ebenfalls eine anti-entzündliche Wirkung und kann zudem die Heilung beschleunigen. So geht's: Kochen Sie einen Teebeutel auf und lassen Sie ihn anschließend im Kühlschrank abkühlen. Danach legen Sie ihn für zehn Minuten auf die Problemstelle.
  • Basilikum: Was kaum einer weiß ist, dass die Pflanze die Substanz Eugenol enthält, die Juckreiz lindern kann. Dazu kochen Sie etwas Wasser auf, fügen Basilikum hinzu und lassen die Mischung abkühlen. Anschließend tunken Sie einen Waschlappen hinein und betupfen damit die Wunde.
  • Eis: Fast jeder hat Eis-Packs in seiner Gefriertruhe liegen. Diese sind optimal, um die Schwellung um den Mückenstich zu lindern. Doch Vorsicht: Wickeln Sie das Eis-Pack in ein Tuch ein und legen Sie es nicht einfach so auf die Stelle.
  • Essig: Essig ist ein wahrer Allrounder unter den Hausmitteln. Tupfen Sie ein paar Tropfen auf den Stich und dieser wird desinfiziert.
  • Backpulver: Neben Essig ist auch Backpulver ein beliebtes Hausmittel, das vor allem bei hartnäckigen Flecken im Haushalt Anwendung findet. Mischen Sie es mit Wasser zu einer Paste und schmieren Sie diese auf die Problemstelle. Der Juckreiz sollte schnell abklingen.
  • Zwiebeln: Die Knolle kann einem nicht nur die Tränen in die Augen treiben, sondern auch dank ihrer antibakteriellen Wirkung eine mögliche Infektion durch einen Mückenstich stoppen. Ihre Säfte lindern zusätzlich das Jucken und die Schwellung. Nehmen Sie eine Scheibe zur Hand und legen Sie sie für ein paar Minuten auf die juckende Stelle.
  • Zitronensaft: Wer einen Stich entdeckt, aber noch keinen Juckreiz verspürt, der sollte diesem schnell vorbeugen. Das geht am besten mit dem Saft einer Zitrone, den Sie auf die Wunde träufeln. Dieser betäubt die Einstichstelle rechtzeitig.
  • Teebaumöl: Das ätherische Öl hilft nicht nur gegen fiese Pickel, sondern auch gegen einen juckenden Mückenstich. Geben Sie ein paar Tropfen auf die Einstichstelle. Das wirkt desinfizierend und lindert etwaige Schmerzen.
  • Zahnpasta: Klingt im ersten Moment ungewöhnlich, aber das darin enthaltene Menthol beugt einer möglichen Entzündung vor. Schmieren Sie ein wenig Zahncreme auf den Stich und lassen Sie die Paste antrocknen. Sobald das passiert ist, waschen Sie sie einfach mit ein wenig lauwarmem Wasser ab.

Lesen Sie auch: Darf ich einen juckenden Mückenstich eigentlich mit Spucke einreiben?

jp

Blutrünstige Plagegeister: Kleine Mückenkunde

Je feuchter und wärmer der Sommer, desto besser vermehren sich Mücken. Eine Pfütze reicht ihnen schon. Doch nur die Weibchen stechen zu. Eine kleine Mückenkunde: © dpa
Warum stechen Mücken? Stechmücken ernähren sich von zuckerhaltigen Pflanzensäften. Für die Reifung der Eier bei der Vermehrung braucht das Weibchen allerdings eiweißreiche Nahrung. Nur darum saugt es Blut - bei Tier und Mensch. © dpa
Ein Mückenweibchen kann nach einer Blutmahlzeit bis zu 300 Eier legen. Die Vermehrung von Mücken ist temperaturabhängig und dauert im Sommer nur wenige Tage. © dpa
Mückenweibchen besitzen für das Blutsaugen einen hochspezialisierten Rüssel. Beim Blutsaugen wird Speichelflüssigkeit abgegeben, die unter anderem die Stichstelle betäubt. Das Speichelsekret wird in der Regel erst nach dem Stich vom Immunsystem des Gestochenen erkannt. Es löst den Juckreiz und kleine Schwellungen aus. © dpa
Können Mücken Krankheiten übertragen? Für unsere Breiten ist das nicht bekannt. Vor allem in den Tropen gelten Mücken aber als Überträger zahlreicher Krankheitserreger wie Viren, Einzeller und Fadenwürmer. © dpa
Gefährliche Krankheiten, die mit Stechmücken in Zusammenhang stehen, sind die Malaria oder das Gelbfieber. Doch nicht jede Mückenart kann jeden Erreger übertragen. © dpa
Wie schützt man sich am besten vor Mücken?Wer keine Plagegeister mag, sollte auf dünne Kleidung und nackte Haut verzichten. Da viele Mückenarten die Schwüle und die Dämmerung lieben, empfiehlt es sich, im Haus zu bleiben. Dort können Fenstergitter Mücken fernhalten. Haut mit natürlichen und synthetischen Abwehrstoffe einschmieren oder auch damit die Kleidung imprägnieren.  © dpa
Oberstes Gebot ist beim Mückenstich: nicht kratzen! Durch das Kratzen verlängert sich nicht nur der Heilungsprozess, sondern es kann auch zu bakteriellen Sekundärinfektionen kommen, die sich zu bösen Entzündungen entwickeln können. Durch Einreiben mit alkoholischen Lösungen kann man die Stichwunde desinfizieren. Kühlung hilft, den Juckreiz zu unterdrücken. Nach einigen Tagen sollten Juckreiz und Quaddel verschwunden sein.   © dpa

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