Duschen, essen, schlafen

Mit diesen sieben Tricks werden Sie schnell gesünder

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Schlechte Angewohnheiten lassen sich wieder loswerden. Indem Sie Schritt für Schritt kleine Änderungen im Alltag vornehmen.

Jedes Jahr aufs Neue wollen wir ungesunden Lastern den Kampf ansagen: Doch meistens bleibt es beim Vorsatz. Mit diesen sieben Tipps wird Ihr Alltag gesünder.

Zu viel Alkohol, zu viel Süßes und/oder Deftiges und zu wenig Schlaf: Viele Deutsche machen sich jedes Jahr zu Silvester neue Vorsätze. Und jedes Jahr scheitern sie nur nach wenigen Wochen wieder daran – zu verlockend sind die Krapfen in der Thekenauslage oder der Feierabend auf der Couch anstatt im Fitnessstudio zu schwitzen.

Schnell haben sich die schlechten Angewohnheiten wieder in den Alltag eingeschlichen – und selten kommt man wieder aus dem Trott heraus. Doch mit diesen sieben Tricks werden Sie ganz nebenbei von Tag zu Tag gesünder und fitter.

Ausreichend schlafen nach der inneren Uhr

Wer ständig zu spät ins Bett geht oder morgens auf die Schlummertaste drückt, der kennt es bestimmt: Man ist am darauffolgenden Tag nur noch hundemüde. Ärzte raten: Sieben bis neun Stunden pro Tag schlafen. Doch die wenigsten bekommen das hin.

Dabei ist es doch so einfach: Sie sollten dann am besten ins Bett gehen, wenn Sie sich müde fühlen, rät stern.de. Wenn Sie das Gefühl haben, nach einer Runde Schlaf nicht richtig erholt zu sein, dann ist es ratsam, beim nächsten Mal einfach auf die Signale Ihres Körpers zu hören.

So bekommen Sie am Ende Ihren wohlverdienten Schlaf – auch wenn Sie nicht die vorgeschriebenen acht Stunden schaffen sollten. Schließlich ist jeder Mensch anders – und manche brauchen nunmal mehr und andere eben weniger Schlaf.

Weniger duschen für bessere Hygiene

"No-Poo" – so nennt sich der neueste Beauty-Schrei aus den USA. Das bedeutet Haut und Haare weniger zu waschen. Der Grund dafür: Zu häufiges Duschen – vor allem mit zu heißem Wasser – entzieht der Haut körpereigene Fette.

Die Haut trocknet aus und beginnt, zu spannen und zu jucken. Zudem kann es passieren, dass sie dadurch anfälliger für krankmachende Keime wird.

Tipp: Wer täglich duschen muss – weil er zum Beispiel viel Sport treibt – der sollte lieber zum Duschöl statt zum Duschgel greifen. Das gilt besonders für die Intimregion. Diese sind rückfettend und meist milder zur Haut.

Maßvoll Kaffee trinken

Er ist aus der Kaffeeküche einfach nicht wegzudenken: Kaffee, der morgendliche Muntermacher vieler Büroarbeiter. Er ist des Deutschen Lieblingsgetränk und schmeckt dem einen besser schwarz, dem anderen mit viel Milch und dem Dritten wiederum nur mit Zucker.

Grundsätzlich ist dagegen auch nichts einzuwenden – schließlich gibt es immer mehr Studien, die behaupten, dass die braune Bohne sehr gesund ist und sogar die Lebensdauer verlängern soll. Allerdings empfehlen die Forscher, nur drei Tassen Kaffee verteilt über den Tag zu trinken – das heißt also, in Zukunft besser in Maßen genießen.

Mehr Gemüse in den Alltag einbauen

Besonders im Sommer schmeckt ein knackiger Salat zu Mittag besser als ein deftiger Schweinebraten. Bauen Sie einen bunten Gemüsemix als tägliche Beilage in Ihren Essensplan ein.

So kommen Sie auf Ihre fünf Portionen Gemüse am Tag und gleichzeitig sparen Sie an Kalorien, ohne hungern zu müssen. Zudem können Sie davon so viel essen, bis Sie satt sind, nehmen viele Ballaststoffe zu sich – und am Ende vielleicht sogar ab.

So trinken Sie im Alltag mehr Wasser

Mindestens eineinhalb Liter pro Tag – so viel Wasser sollen wir trinken, raten Mediziner. Das sind ungefähr sechs große Gläser. Doch die wenigsten schaffen diese Menge bei ihrem stressigen Alltag.

Doch genau hier ist es wichtig, genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Das gleiche gilt bei sportlichen Aktivitäten und im Hochsommer. Wer schließlich genug trinkt, der beugt Kopfschmerzen und Müdigkeit vor.

Tipp: Stellen Sie sich künftig immer ein Glas Wasser neben Ihrem Arbeitsplatz, auf dem Nachtischkästchen oder auf den Wohnzimmertisch beim Serien schauen. Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie immer eine Flasche Wasser dabei.

Sobald Ihr Glas oder Ihre Flasche leer ist, füllen Sie auf. Sie werden sehen: Bald wird dies zu einer neuen liebgewonnenen Angewohnheit, die Sie automatisch in Ihren Alltag integrieren.

Antibakteriell ist unnötig: Lieber Kernseife nutzen

Früher lag sie in jedem Bad aus, ältere Menschen schwören darauf – die gute, alte Kernseife. Und noch heute hat sie herkömmlichen Waschgelen und speziellen Seifen die Nase voraus. So hat bereits Stiftung Warentest berichtet, dass besondere Seifen mit antibakterieller Wirkung meist völlig überflüssig sind – und sogar die Haut durchlässig für Krankheitserreger machen können.

Bleiben Sie daher ruhig bei der Kernseife und waschen Sie sich mit lauwarmem Wasser die Hände. Trocknen Sie sich die Hände danach mit einem sauberen Handtuch ab.

Zu viele Snacks meiden - und nur dreimal am Tag essen

Hier ein Riegel, da noch ein paar Chips am Abend vor dem Fernseher: Schnell summieren sich kleine Sünden – und auch die Kalorien. Doch wer ständig in die Schokofalle tappt, der treibt seinen Blutzuckerspiel in die Höhe. Doch der fällt leider auch genauso schnell wieder ab – Heißhunger ist oftmals die Folge.

Ein Teufelskreis – den Sie ganz leicht durchbrechen können, wenn Sie stattdessen drei große Hauptmahlzeiten zu sich nehmen. Essen Sie sich dabei satt – und machen Sie dann vier bis fünf Stunden Pause.

So lassen Sie Ihrem Körper genug Zeit, die Nahrung gründlich zu verdauen. Wer allerdings auf Süßes nicht verzichten mag, der sollte lieber gesunde Desserts, zum Beispiel Quark mit Obst, wählen und diese im Anschluss an eine Hauptmahlzeit genießen.

Lesen Sie hier weiter, wie Sie genug trinken können - indem Sie diese Lebensmittel essen.

Auch interessant: Hitze-Mythen, auf die jeder reinfällt.

Von Jasmin Pospiech

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