Zitternde Hände

Entspannungstechniken helfen bei essenziellem Tremor

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Ein essentieller Tremor tritt auf wenn der Betroffene etwas in den Händen hält, zum Beispiel eine Kaffeetasse. Nervosität kann das Zittern verstärken. Foto: Hendrik Schmidt

Beim essenziellen Tremor entwickelt sich ohne erkennbare Ursache ein Zittern. Für Betroffene ist das lästig, denn heilbar ist die Erkrankung bisher nicht. Progressive Muskelentspannungen und Medikamente können Abhilfe schaffen.

Krefeld (dpa/tmn) - Bei Patienten mit essenziellem Tremor zittern Körperteile oder auch die Stimme. Am häufigsten betroffen sind die Hände, erläutert der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN). Das Zittern wird meist heftiger, wenn der Betroffene aufgeregt ist oder Stress hat.

Mit Hilfe von Entspannungstechniken wie autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung können Betroffene lernen, besser mit solchen Situationen umzugehen. Ist der Tremor nur leicht ausgeprägt, sei das ein gutes Mittel, um zumindest eine Zunahme des Zitterns bei Stress zu verhindern, erklärt der niedergelassene Neurologe Curt Beil vom BDN.

Ist der Tremor allerdings stark ausgeprägt, stoßen Entspannungstechniken an ihre Grenzen. Medikamente können das Zittern dann etwas eindämmen. Infrage kämen zum Beispiel Betablocker oder entkrampfende Mittel, erklären die Neurologen. Heilen lässt sich die Erkrankung bisher nicht. In Deutschland sind schätzungsweise rund zwei Millionen Menschen vom essenziellen Tremor betroffen.

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