Wie gesund ist Fasten?

40 Tage Fastenzeit: Diese positiven Effekte kannten Sie sicher noch nicht

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Brühe ist erlaubt: Wer eine Fastenkur macht, verzichtet einige Tage komplett auf feste Nahrung - was das mit unserem Körper macht.

Vom 6. März bis 20. April 2019 dauert die Fastenzeit: Ein Forscherteam befasste sich jetzt mit den Auswirkungen auf die Gesundheit - mit erstaunlichen Ergebnissen.

Fasten soll nicht nur der perfekte Einstieg in eine Diät sein, sondern auch viele Beschwerden lindern. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Arthritis: Dem Heilfasten wird eine heilende Wirkung bei vielen Krankheiten zugeschrieben. Ein Team von Medizinern hat sich jetzt der Frage gewidmet, wie gesund Fasten tatsächlich ist - mit der bisher größten Studie zum Heilfasten.

Fastenkur gegen Übergewicht und chronische Krankheiten wie Diabetes

Für ihre Untersuchung hatten Dr. Françoise Wilhelmi de Toledo von der Buchinger Wilhelmi Klinik am Bodensee und Professor Dr. Andreas Michalsen von der Universitätsklinik Charité in Berlin die Daten von 1.422 Fastenkur-Teilnehmern ausgewertet, wie das Gesundheitsportal Heilpraxis.net berichteteDie Fastenden hatten im Jahr 2016 vier bis 20 Tage in der Buchinger Wilhelmi Klinik unter medizinischer Anleitung gefastet.

Ihr Fazit, das sie auch im Fachblatt Plos One veröffentlichten: Ein in einer Klinik unter medizinischer Aufsicht durchgeführtes Fastenprogramm beugt altersbedingten Krankheiten vor und eignet sich zur Therapie von chronischen Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus. Auch in Hinblick auf die Behandlung von Übergewicht erweisen sich Fastenkuren als nützlich.

Beim Fasten gewinnt der Körper mehr Energie aus den Fettdepots

Beim Fasten würde sich den Studienleitern zufolge der Stoffwechsel des Körpers umstellen: Wo er bei ständiger Lebensmittelzufuhr seine Energien vor allem aus der zugeführten Glukose gewinnt, zieht er die benötigte Energie beim Fasten hauptsächlich aus den Fettreserven. Infolge haben alle Teilnehmer der Studie auch an Gewicht verloren. Doch nicht nur der Bauchumfang schrumpfte, auch die Cholesterin- und Blutfettwerte verbesserten sich.

Blutdruck und Blutzuckerwerte normalisierten sich ebenfalls bei einem Großteil der Fastenden, weshalb die Studienleiter Heilfasten zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfehlen. 84 Prozent der Studienteilnehmer, die an Arthritis oder Fettleber litten, konnten eine Verbesserung der Symptome beobachten.

Lesen Sie auch: Menschen mit Orthorexie sollten besser nicht Intervallfasten - warum das so gefährlich ist, erfahren Sie hier.

Buchinger Heilfasten: Fastenkuren gegen Allergien bis Burnout

Alle Studienteilnehmer nahmen an einer speziellen Fastenkur teil: dem sogenannten Buchinger Heilfasten. Dabei verzichtet man eine gewisse Zeit auf Nahrung und lebt währenddessen von den eigenen Reserven. Ziel davon soll sein, die Selbstreinigungskräfte zu aktivieren, auf diese Weise entzündliche Prozesse im Körper zu reduzieren und so Beschwerden und Krankheiten wie Allergien, Migräne, chronische Verdauungsstörungen, Bluthochdruck bis hin zu Multiple Sklerose zu lindern.

Mehr zum Thema Heilfasten: So werden Sie schlank und gesund in zehn Tagen.

Weiterlesen: Intervallfasten - so verlieren Sie in einer Woche bis zu fünf Kilo.

jg

Schnell schlank und fit: Sechs gesunde Zuckeralternativen

Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering.
Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering. © pixabay/ponce_photography
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist erst seit kurzem bekannt, aber dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden.
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist erst seit kurzem bekannt, aber dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden. © pixabay/Couleur
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken.
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken. © Pixabay
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker.
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker. © pixabay/Pezibear
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt.
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt. © Pixabay
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker. © picture alliance / dpa / Marijan Murat

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