Lebensmittel besser aufbewahren und verwenden

Mit diesen drei Lebensmittel-Tipps sparen Sie bares Geld

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Gut gelagerte Lebensmittel halten länger - und landen damit nicht so schnell im Müll.

Gekauft, dann nicht gegessen, schließlich verdorben und weggeschmissen - das muss nicht sein. Die Verbraucherzentralen geben praktische Tipps.

Hungrig eingekauft, spontan essen gegangen - und schon sind Kühlschrank und Vorratskammer voll mit ungenutzten Lebensmitteln. Damit das nicht alles im Müll landet, gibt es die folgenden Tipps der Verbraucherzentralen Hamburg und Nordrhein-Westfalen:

Lebensmittel richtig lagern

Die richtige Temperatur und optimale Bedingungen sorgen dafür, dass vor allem Obst und Gemüse nicht so schnell verderben. Wichtigste Grundregel: Neben dem Kühlschrank braucht jede Küche noch fünf weitere Lagerungsorte, Fächer in einem Regal zum Beispiel. Eins ist für Obst, eins für Gemüse. Dazu kommt ein Brotkasten, eine Dunkelbox und ein Lagerort für alles weitere.

Mindesthaltbarkeitsdatum ignorieren

Abgelaufen ist nicht gleich schlecht, im Gegenteil. Fast alle Lebensmittel lassen sich auch nach dem Stichtag noch bedenkenlos verzehren, wenn Seh- und Riechtest positiv ausfallen - Bier, Öl oder Marmelade zum Beispiel sogar Monate später. Nur bei Fisch und Fleisch sollte man das Verbrauchsdatum unbedingt einhalten.

Lebensmittel alternativ verwenden

Nur weil etwas roh oder frisch nicht mehr schmeckt, muss es noch lange nicht in den Müll. Erst vor kurzem abgelaufene Eier lassen sich etwa zum Backen verwenden: Hohe Temperaturen töten eventuelle Keime. Auch nicht mehr ganz so aromatische Schokolade kann im Kuchen landen, aus schrumpeligen Kartoffeln wird Brei, altes Brot wird zum Croûton.

Ratgeber "So erkennen Sie, ob Lebensmittel noch gut sind" der Verbraucherzentrale Hamburg (PDF)

Lesen Sie auch: Schütten Sie abgelaufenes Bier bloß nicht weg!

dpa/ante

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture allian ce/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
Käse Haltbarkeit erkennen
Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
Wurst Haltbarkeit erkennen
Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

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