2 Jahre leiden

Frau fast verhungert: Jeder Bissen bereitet schreckliche Schmerzen

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Eine Londonerin litt an einer rätselhaften Krankheit - der Grund ist mehr als unappetitlich. (Symbolbild)

Bauchschmerzen und Übelkeit: Chloe Hampton wog nur noch 40 Kilogramm und konnte kein Essen bei sich behalten, bis Ärzte nach zwei Jahren den Grund entdeckten.

Chloe Hampton aus West-London war 19 Jahre alt, als sie die ersten Symptome spürte. Für Stunden musste sie Bauchschmerzen und Übelkeit ertragen. Sie konnte nichts mehr essen, da jeder Bissen ihr schreckliche Schmerzen bereitete. Als Folge wurde sie immer schwächer und musste regelmäßig ins Krankenhaus.

21-jährige Studentin leidet zwei Jahre

Erst nach zwei Jahren konnten Ärzte feststellen, warum sie so leiden musste. In dieser Zeit ist sie auf rund 40 Kilogramm abgemagert. Chloe Hampton leide an Magenlähmung (Gastroparese) aufgrund eines Virus, der die Nerven und Muskeln in ihrem Magen zerstört hat, schreibt die Daily Mail. Dabei ist die Beweglichkeit des Magens vermindert oder im Extremfall zum Stillstand gekommen. Die Folge: Die Nahrung wird langsamer oder gar nicht verdaut. Der Mageninhalt bleibt somit bis zu mehreren Stunden im Magen.

Tragisch: Dieser Achtjähriger muss sterben - weil die Ärzte zu spät die Diagnose stellten?

Nur noch Joghurt und Ei

Im Fall der 21-jährigen Studentin war die Magenlähmung so schlimm, dass sie nichts Festes essen konnte. Über Jahre ernährte sie nur von unterschiedlichen Medikamenten, Shakes mit Nahrungsergänzungen, Eiern und Joghurt. In Folge des extremen Gewichtsverlust und der Schwächung ihres Körpers musste die junge Frau ihr Mathematikstudium an der Universität von Bristol abbrechen. Wie die Studentin nun aussieht, zeigt die Daily Mail in mehreren Bildern.

Der Zustand von Chloe Hampton hat sich mittlerweile etwas gebessert. Ihr Gewicht legte auf rund 47 Kilogramm zu und sie kann einige Nahrungsmittel wieder zu sich nehmen. Der Daily Mail sagte sie: "Ich hatte mein erstes Gurken-Sushi nach zwei Jahren und es hat sich großartig angefühlt." Die junge Frau konnte auch wieder ihr Studium aufnehmen. Sie studiert nun Jura via Internet-Kurse an der Universität von Bristol.

Seltene Krankheit: Mit Kollagenosen leben lernen

Wer sich ein Tattoo stechen lässt, glaubt in der Regel, es für immer behalten zu wollen. Überlegt man es sich anders, ist es nicht so einfach, die Farbe in der Haut wieder loszuwerden. Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn
Wer sich ein Tattoo stechen lässt, glaubt in der Regel, es für immer behalten zu wollen. Überlegt man es sich anders, ist es nicht so einfach, die Farbe in der Haut wieder loszuwerden. Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn © Jörg Donecker
Prof. Dr. med. Christian Raulin entfernt mittels Laser ein Tattoo auf dem Fußrücken. Um eine solche Körperbemalung wieder wegzubekommen, sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig. Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn
Prof. Dr. med. Christian Raulin entfernt mittels Laser ein Tattoo auf dem Fußrücken. Um eine solche Körperbemalung wieder wegzubekommen, sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig. Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn © Jörg Donecker
Mit einem Laser lassen sich Tätowierungen heute entfernen. Wie gut das gelingt, hängt auch von der Farbe des Tattoos ab. Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn
Mit einem Laser lassen sich Tätowierungen heute entfernen. Wie gut das gelingt, hängt auch von der Farbe des Tattoos ab. Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn © Jörg Donecker
Prof. Dr. med. Christian Raulin ist Facharzt für Dermatologie in Karlsruhe und Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn
Prof. Dr. med. Christian Raulin ist Facharzt für Dermatologie in Karlsruhe und Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Foto: Jörg Donecker/dpa-tmn © Jörg Donecker
Christiane Manthey arbeitet bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Foto: Wolfram Scheible/Verbraucherzentrale Baden-Württemberg/dpa-tmn
Christiane Manthey arbeitet bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Foto: Wolfram Scheible/Verbraucherzentrale Baden-Württemberg/dpa-tmn © Wolfram Scheible

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