Infektion vermeiden

Für Krippenkinder ist frühere Masernimpfung möglich

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Kommt ein Kind mit 9 oder 10 Monaten in die Kita, kann es bereits gegen Masern geimpft werden. Foto: Achim Scheidemann

Ohne Masernimpfung in die Kita? Das gibt manchen Eltern kein gutes Gefühl. Doch was tun, wenn das Kleinkind noch zu jung für den wichtigen Pieks ist? Dafür gibt es einen Ausweg.

Köln (dpa/tmn) - Die erste Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln steht in der Regel im Alter von 11 bis 14 Monaten an. So lautet die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut.

Besucht das Kind bereits eine Krippe oder hatte es Kontakt zu einem Maserninfizierten, kann die erste Dosis aber auch bereits mit 9 Monaten verabreicht werden. Das teilt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) mit. Am besten sprechen Eltern den Kinderarzt an.

Viele Kinder überstünden die Maserninfektion an sich zwar ohne größere Probleme - es könnten sich aber gefährliche Folgeerkrankungen entwickeln, warnen die Kinderärzte. Noch bis zu 24 Jahre nach der Infektion mit Masernviren kann der Betroffene eine tödlich endende Krankheit bekommen.

Die sogenannte subakute sklerosierende Panenzephalitis zerstört nach und nach das Gehirn. Eine andere Folgeerkrankung, die akute disseminierte Enzephalitis, tritt bei 1 von 1000 Kindern schon bald nach einer Maserninfektion auf und kann das zentrale Nervensystem dauerhaft schädigen.

FAQ des RKI zu Masernimpfung

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