Behandlung bei Pollenallergie

Heuschnupfen: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Hyposensibilisierung ist

Bunte Blätter sorgen im Oktober für ein tolles Farbenspiel.
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Im Herbst fliegen nur noch wenige Pollen durch die Luft (Symbolbild).

Die Hyposensibilisierung ist die einzige Behandlung, die die Ursachen einer Allergie dauerhaft bekämpft. Doch wann sollten Allergiker mit der Therapie beginnen?

München – Die Tage werden kürzer, das Laub fällt von den Bäumen und die letzten Spätsommertage kündigen den Herbst an. Während viele Menschen schon jetzt dem Sommer hinterhertrauern, atmen andere erleichtert auf: Für Heuschnupfen-Geplagte beginnt nun die schönste Zeit des Jahres, denn im Herbst und Winter fliegen nur noch wenige Pollen* durch die Luft. Lange ausruhen sollten Allergiker sich jedoch nicht, denn wer langfristig die nervigen Allergie-Symptome loswerden möchte, kann schon jetzt etwas dagegen tun.

Zu den effektivsten Methoden, eine Allergie dauerhaft zu bekämpfen, zählt die Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie (SIT) genannt. Wer das ganze Jahr unter Allergie-Beschwerden leidet, kann im Prinzip jederzeit mit einer Hyposensibilisierung beginnen. Experten raten Betroffenen allerdings, die Behandlung bereits mehrere Monate vor Beginn der Pollensaison*, also im Spätsommer bis Herbst, zu starten. Grund dafür ist, dass es während den Hauptzeiten des Pollenflugs zu einer unkontrollierbaren zusätzlichen Belastung durch die umherfliegenden Allergene kommen kann. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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