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Migräne oder Kopfschmerzen? Daran erkennen Sie den Unterschied

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Migräne oder Kopfschmerzen - oftmals ist das gar nicht so leicht zu unterscheiden.

Kopfschmerzen zählen zu den Leiden der Deutschen, die weit verbreitet sind. Doch worin bestehen eigentlich die Unterschiede zwischen Migräne und Kopfschmerzen?

Druck oder Schmerzen im Kopf sind unangenehm und belasten nicht selten diejenigen, die darunter leiden. Oft ist es jedoch schwierig zu unterscheiden, ob es sich bei den Schmerzen um gewöhnliches Kopfweh handelt oder doch eine Migräne die Ursache ist.

Dabei ist es sehr wichtig, einen Migränekopfschmerz von einem herkömmlichen Kopfschmerz zu unterscheiden. So kann nicht nur schnellere Linderung herbeigeführt werden, sondern es können auch die Ursachen des Kopfschmerzes analysiert werden, wodurch wiederum Schmerzen in den Zukunft ausgeschlossen oder zumindest eingegrenzt werden können. Was ist also der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Kopfschmerz und einer Migräne?

Was sind Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen werden meist durch Druck und Schmerzen auf den Schläfen, der Stirnregion, dem hinteren oder seitlichen Teilen des Kopfes oder dem Nacken verspürt - kurz gesagt: sie können per se überall am Kopf auftreten. Auch in ihrer Intensität variieren sie stark und können sehr leicht bis sehr stark ausfallen. 

Charakteristisch ist aber, dass herkömmliche Kopfschmerzen für gewöhnlich auf beiden Seiten des Kopfes auftreten und sich nicht an der linken oder rechten Seite festsetzen. Der Kopfschmerz kann von wenigen Minuten bis zu einer Woche dauern.

Laut verschiedenen Studien ist der häufigste Kopfschmerztyp ein so genannter Spannungskopfschmerz, der etwa durch Stress ausgelöst wird. Meist beschreiben Betroffene diesen Schmerz als dumpf und drückend.

Doch auch andere Arten von Kopfschmerzen bringen viele Menschen tagtäglich zum Verzweifeln. So etwa die Cluster-Kopfschmerzen. Die Schmerzintensität ist hierbei sehr hoch. Meist beginnt der Schmerz auf einer Seite des Kopfes und breitet sich dann auf weitere Orte aus. Patienten von Cluster-Kopfschmerzen erleben diese als Zyklen von Schmerzen, gefolgt von einigen schmerzfreien Perioden, wie das Portal Healthline erklärt.

Eine andere Art von Kopfschmerzen sind die Sinus-Kopfschmerzen. Sie werden oft mit Migräne verwechselt und gehen mit Fieber, verstopfter Nase und Nebenhöhlenentzündungen einher.

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Was ist Migräne?

Kopfschmerzen, die durch Migräne verursacht werden, sind sehr intensiv. Meist wird Migräne von weiteren Symptome begleitet. Dazu zählen folgende:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Schmerz hinter dem Auge
  • Lichtempfindlichkeit
  • Geräuschempfindlichkeit

Manche Migräne-Patienten leiden so stark unter den Schmerzen, dass sie nicht selten in der Notaufnahme landen. Im Vergleich zum Spannungskopfschmerz werden Migräneleiden eher als pochend-pulsierend beschrieben.

Eine Behandlung der Migräne dient meist der Bekämpfung der Symptome, da die Ursachen für Migräne bislang nicht ausreichend erforscht bzw. sich so stark von Fall zu Fall unterscheiden, dass eine genaue Einordnung höchst schwierig vorzunehmen ist.

Dabei ist Migräne eine sehr häufige Erkrankung. Etwa sieben Prozent der Männer und 13 Prozent der Frauen leiden in Deutschland unter Migräneattacken, wie die Apothekenumschau berichtet.

Migräne-Kopfschmerzen sind in der Regel in zwei Kategorien unterteilt: Migräne mit Aura und Migräne ohne Aura. Der Begriff Aura meint hierbei die Empfindungen, die ein Patient etwa eine halbe Stunde, bevor die Migräne einsetzt, erlebt. Das können etwa Konzentrationsprobleme, Lichtempfindlichkeit oder Taubheit im Gesicht sein.

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sca

Fünf Gründe, ab sofort nur noch warmes Wasser zu trinken

Gute Nachricht für alle Diätgeplagten: Studien zeigen, dass warmes Wasser beim Abnehmen helfen soll. Dadurch, dass sich die Körpertemperatur erhöht, um es zu verstoffwechseln, weiten sich auch Arterien und Venen. Das Ergebnis: eine bessere Durchblutung und Fettpölsterchen werden leichter verbrannt.
Gute Nachricht für alle Diätgeplagten: Studien zeigen, dass warmes Wasser beim Abnehmen helfen soll. Dadurch, dass sich die Körpertemperatur erhöht, um es zu verstoffwechseln, weiten sich auch Arterien und Venen. Das Ergebnis: eine bessere Durchblutung und Fettpölsterchen werden leichter verbrannt. © pixabay
Wer zudem gleich morgens ein Glas warmes Wasser trinkt, bringt seine Verdauung auf Trab. Der Körper beginnt, auf Hochtouren zu laufen und die Organe fangen an, zu arbeiten. Optimal also, um danach einen Ausflug zur Toilette zu machen.
Wer zudem gleich morgens ein Glas warmes Wasser trinkt, bringt seine Verdauung auf Trab. Der Körper beginnt, auf Hochtouren zu laufen und die Organe fangen an, zu arbeiten. Optimal also, um danach einen Ausflug zur Toilette zu machen. © iStockphoto
Wer zudem öfters an Kopfschmerzen, Blähungen oder während seiner Tage an Menstruationsschmerzen leidet, sollte auf das über den Tag verteilt auf warmes Wasser nicht verzichten. Es lindert Krämpfe und entspannt Muskeln und Nerven.
Wer zudem öfters an Kopfschmerzen, Blähungen oder an Menstruationsschmerzen leidet, sollte auf auf warmes Wasser nicht verzichten. Es lindert Krämpfe und entspannt Muskeln und Nerven. © dpa
Außerdem hilft ein Glas Wasser nach dem Aufstehen, neben der Verdauung, auch den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Wir werden schneller wach und geistig fit. Das Gehirn wird angeregt und die Körpertemperatur steigt. Wer sich also etwas Gutes tun möchte, sollte statt Kaffee lieber ein Gläschen warmes Wasser probieren.
Außerdem hilft warmes Wasser - neben der Verdauung - auch den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Wir werden schneller wach und geistig fit. Das Gehirn wird angeregt und die Körpertemperatur steigt. Wer sich also etwas Gutes tun möchte, sollte statt Kaffee lieber ein Gläschen warmes Wasser probieren. © pixabay
Besonders bei oder nach fettigem Essen kann ein Glas (warmes) Wasser nicht schaden. Dieses kann dabei helfen, die Fette besser zu verdauen. Die Nahrung liegt dann nicht so schwer im Magen, da sie schneller verstoffwechselt wird und der Verdauung auf die Sprünge hilft.
Besonders bei oder nach fettigem Essen kann ein Glas (warmes) Wasser nicht schaden. Dieses kann dabei helfen, die Fette besser zu verdauen. Die Nahrung liegt dann nicht so schwer im Magen, da sie schneller verstoffwechselt wird und der Verdauung auf die Sprünge hilft. © pixabay

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