Vaginismus

Horror: Frau denkt nach Geburt, ihre Vagina sei gebrochen

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"The Subtle Mummy" Zoe George bloggt über ihre Erkrankung Vaginismus und wie sie damit zu leben gelernt hat.

Eine Geburt kann schon mal zur Qual werden. Doch was einer Australierin passiert ist, klingt schlicht nach Horror. In ihrem Blog schildert sie ihren Leidensweg.

Stundenlange Wehen, unerträgliche Schmerzen und die Angst, dass das Baby auch ja kerngesund ist: Viele Schwangere graut es vor dem Tag der Geburt. Doch gleichzeitig können sie es kaum erwarten, den ersehnten Nachwuchs endlich in Händen halten zu dürfen. So erging es auch der Australierin Zoe George.

Australierin bloggt über dramatische Geburt ihres Kindes

Sie freute sich sehr auf die Geburt ihres ersten Kindes – doch der Tag sollte dramatisch und schmerzhaft enden. Das berichtet sie jetzt auf ihrem privaten Blog "The Subtle Mummy". Als der Geburtsvorgang nämlich eingeleitet wurde, kam es zu unerwarteten Komplikationen. Mit einer Zange wollten die Ärzte das Baby auf die Welt holen. Es funktionierte – doch mit schwerwiegenden Konsequenzen für die frischgebackene Mama.

Schmerzen nach Geburt: Vagina fühlte sich "gebrochen" an

Allerdings merkte sie erst zuhause, was los war: "Ich mühte mich mit dem Stillen ab, hatte Probleme zu pinkeln oder auf dem WC zu sitzen." Sie überkam das gruselige Gefühl, dass ihre Vagina "gebrochen sei". Sechs Monate lang traute sie sich nicht, wieder Sex mit ihrem Mann zu haben. Sie hatte einfach zu viel Angst vor möglichen Schmerzen. Zu Recht. Als sie es schließlich wieder wagte, musste George das Liebesspiel vorzeitig abbrechen.

Als sie einen Arzt aufsuchte, versicherte ihr dieser nur, dass dies normal sei und sie eben noch etwas Zeit benötige. Weitere sechs Monate später versuchte es George wieder – und auch diesmal soll sie während des Akts vor Schmerzen sogar ins Kopfkissen gebissen haben. Erneut ging die Australierin zum Arzt – doch diesmal bekam sie endlich eine Antwort: Sie litt unter Vaginismus.

Diagnose Vaginismus: das steckt dahinter

Dabei handelt es sich um eine Art Scheidenkrampf sowie Schmerzen im Beckenboden und gilt als sexuelle Funktionsstörung. Diese soll oftmals psychisch bedingt sein. Um damit besser umzugehen, ging sie mit ihrer Erkrankung an die Öffentlichkeit und bloggt seitdem darüber. Noch heute, Jahre später, leidet sie an der Störung. Dennoch mache sie – auch durch Physiotherapie - kleine Fortschritte, um wieder entspannter durchs Leben gehen zu können.  

Spontaneous birthday surprise because that's how I roll. He turns 50 on Thursday #practicingmycomedyact #husbandino

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Von Jasmin Pospiech

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