Britische Studie enthüllt:

Prosecco ist gefährlich? Italiener vermuten Verschwörung

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Prosecco ist ein beliebtes Partygetränk. Doch es soll sehr schädlich für die Gesundheit sein.

Eine britische Studie belegt, dass Prosecco richtig ungesund ist. Zum Unmut der italienischen Medien und Weinbauern. Diese sind wütend – und schießen dagegen.

Auf fast keiner Party darf er fehlen: Der Prosecco gehört bei vielen zum Feiern – ob mit oder ohne Anlass – einfach dazu. Doch was die wenigsten wissen, der prickelnde Trunk ist sehr schädlich für Ihre Gesundheit. Das haben jetzt britische Forscher herausgefunden.

Britische Studie behauptet: Prosecco schädigt die Gesundheit - und die Zähne?

Und dabei geht es nicht unbedingt um den enthaltenen Alkohol. Bereits kleinste Mengen davon sollen schließlich bereits schädlich für das Gehirn sein, wie Merkur.de bereits berichtete.

Doch in der neuesten Studie fand das Team um Professor Damien Walmsley heraus, dass Prosecco zudem den Zahn schädigt. Der Grund dafür: Der Alkohol in Kombination mit dem hohen Zuckergehalt und die vielen Kohlensäure greift massiv den Zahnschmelz an.

"Kohlensäurehaltige Getränke erhalten ihre Spritzigkeit aus der Freisetzung von Kohlendioxid, das sich in Kohlensäure auflöst. Das sorgt für einen erfrischenden Geschmack, macht die Getränke aber saurer", so Walmsley. Er fungiert unter anderem als wissenschaftlicher Berater der britischen Zahnärztevereinigung. "Hinzu kommt, dass Prosecco etwa einen Teelöffel Zucker pro Glas enthält."

Eine schockierende Bilanz – und zu viel des Guten für unsere Zähne, die bereits tagtäglich durch Kaffee, Tee & Co. in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Ergebnisse sorgten allerdings in den italienischen Medien für großen Unmut.

Italienische Medien wettern über Prosecco-Studie: "Fake News"

So soll das italienische Online-Magazin "Londra Italia", mit Sitz in London, diese sogar als infame Falschmeldung tituliert haben. Und auch der italienische Wirtschaftsminister zeigte sich erzürnt und sprach von "Fake News".

Sogar die italienischen Weinbauern mischen sich in den Streit ein – und glauben an ein abgekartetes Spiel zwischen den Forschern und den britischen Bierbrauern. Sie werfen diesen vor, einen "Angelsächsischen Kreuzzug" gegen den ihnen heiligen Prosecco zu führen und diesen zugunsten der Bierbranche diskreditieren zu wollen. In Großbritannien liegt der Absatz von Prosecco nämlich bei etwa 40 Millionen Flaschen jährlich.

Zumindest gibt es einen kleinen Trost für alle Prosecco-Liebhaber: Der Studie zufolge soll der französische Champagner nicht ganz so schädlich sein, da er angeblich weniger Zucker als Prosecco enthält.

Ebenfalls schockierend: Ein Glas Wodka Bull soll dieselbe Wirkung wie Kokain besitzen.

Lesen Sie hier zudem, wie ein Glas Wein bereits das Aussehen Ihres Ungeborenen verändern kann.

jp

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