Verblüffende Ergebnisse

Schock: Studie will diese Erkenntnis über Ibuprofen enthüllt haben

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Schmerzmittel können bei akuten Beschwerden helfen, auf Dauer sind Sie nicht zu empfehlen.

Forschungen haben jetzt ergeben, dass Schmerzmittel gefährlicher sind als bisher gedacht. Angeblich sollen sie aufs Herz gehen. Und zwar schneller als vielen lieb ist.

Ob Kopfschmerzen, Sportverletzung oder chronische Gelenkentzündungen: Viele Deutsche nehmen Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder Diclofenac ein, um ihre Beschwerden zu lindern. Diese gehören zur Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika, kurz NSAID genannt.

Doch nur wenige wissen: Wer diese langfristig in hohen Dosen zuführt, der muss wohl mit bedenklichen gesundheitlichen Folgen rechnen. Besonders das Herz soll auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen werden, hat nun eine Studie taiwanesischer Forscher ergeben.

Schmerzmittel sollen Risikogruppen mehr schaden als nutzen - Herzinfarkt oder Schlaganfall sind die Folge

Ihre steile These: Gängige entzündungshemmende Mittel wie Ibuprofen sollen bereits nach vier Wochen das Herz angreifen. Die Folgen reichen von Herzinfarkt bis Schlaganfall. Zu dem Ergebnis kamen die Wissenschaftler, nachdem sie Daten von 56.000 Probanden ausgewertet hatten. Allerdings hatten die Studienteilnehmer alle bereits mit Bluthochdruck zu kämpfen.

Auch interessant: Stiftung Warentest hat nun zudem ein vernichtendes Urteil über gängige Arzneien gefällt.

Diese sollen ein höheres Risiko haben, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erfahren, da die Einnahme von Schmerzmitteln laut den Forschern den Blutdruck weiter in die Höhe treiben kann. Dabei kamen die Forscher des National Yang-Ming University zum Schluss, dass etwa einer von 330 Erwachsenen, die Ibuprofen eingenommen hatten, innerhalb von nur einem Monat gravierende Herz-Kreislauf-Erkrankungen erlitt.

Erfahren Sie hier, anhand welcher drei Alarmsignale Sie erkennen können, ob Sie bereits medikamentensüchtig sind.

Video: Achtung! Stiftung Warentest warnt vor diesen Schmerzmitteln

Forscher raten zu kurzer Einnahme geringer Dosen von Ibuprofen & Co.

Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler um Studienleiter Dr. Yaa-Hui Dong nun im British Journal of Clinical Pharmacology veröffentlicht. Co-Autor Dr. Chia-Hsuin Chang erklärte dazu in einem Statement:

"Unsere Erkenntnisse liefern wichtige Informationen über die relative Sicherheit verschiedener NSAID in Patienten mit Bluthochdruck im realen Alltag. Wenn diese nur in geringen Mengen und nur für kurze Zeit eingenommen werden, weisen gängige, rezeptfreie Schmerzmittel ein ähnliches Herz-Kreislauf-bezogenes Verträglichkeitsprofil auf", schloss er.

Lesen Sie hier zudem über eine aktuelle Studie über die Gefahr von Ibuprofen, die besonders das starke Geschlecht betrifft.

jp

So sieht eine gut sortierte Hausapotheke aus

In vielen Gemeinden dürfen Medikamente im Hausmüll entsorgt werden. In die Toilette gehören sie dagegen nicht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
In vielen Gemeinden dürfen Medikamente im Hausmüll entsorgt werden. In die Toilette gehören sie dagegen nicht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Um Platz zu sparen, bewahrt manch einer seine Medikamente ohne die Umverpackung auf. Davon raten Experten allerdings ab. Häufig erinnert man sich später nämlich nicht mehr so genau, wogegen dieses oder jenes Mittel hilft. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Um Platz zu sparen, bewahrt manch einer seine Medikamente ohne die Umverpackung auf. Davon raten Experten allerdings ab. Häufig erinnert man sich später nämlich nicht mehr so genau, wogegen dieses oder jenes Mittel hilft. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Nach dem Haltbarkeitsdatum auf Medikamenten sollten sich Patienten richten. Bei Flüssigkeiten wie Tropfen ist auch das Anbruchsdatum entscheidend. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Nach dem Haltbarkeitsdatum auf Medikamenten sollten sich Patienten richten. Bei Flüssigkeiten wie Tropfen ist auch das Anbruchsdatum entscheidend. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Neben Medikamenten gehört in die Hausapotheke auch eine Schere, Pflaster und Verbandmaterial. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Neben Medikamenten gehört in die Hausapotheke auch eine Schere, Pflaster und Verbandmaterial. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther
Matthias Philipp hat eine Apotheke in Berlin. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Matthias Philipp hat eine Apotheke in Berlin. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther

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