Spezielle Ernährung notwendig?

Verdacht auf Kuhmilchallergie mit Kinderarzt besprechen

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Auf Kuhmilch basierende Babynahrung kann bei Kindern Allergien auslösen. Treten Beschwerden auf, ist ein Kinderarzt zu konsultieren. Foto: Armin Weigel

Für Neugeborene ist Muttermilch das Beste. Auf Kuhmilch reagieren einige Babys dagegen allergisch. Dies ist an Symptomen wie Durchfall oder Bauchweh zu erkennen. Bei Verdacht sollten Eltern schnell handeln und mit ihrem Kind einen Arzt aufsuchen.

Bonn (dpa/tmn) - Durchfall, Bauchweh, Hautausschlag - solche Symptome können bei Babys auf eine Kuhmilchallergie hindeuten. Haben Eltern einen entsprechenden Verdacht, sollten sie zum Kinderarzt gehen, rät die Deutsche Haut- und Allergiehilfe. Eventuell muss das Kind speziell ernährt werden.

Ideal sei es, das Baby zu stillen. Muttermilch beugt Allergien vor und löst selbst seltener Symptome aus. Die stillende Mutter sollte keine Kuhmilch trinken, da kleine Mengen des Milcheiweißes in die Muttermilch übergehen.

Wird das allergische Kind nicht voll gestillt, benötigt es eine spezielle Nahrung, bei der das Eiweiß stark aufgespalten ist. Sie ist nicht zu verwechseln mit HA-Nahrung, die zur Vorbeugung von Allergien gedacht ist. Nur selten ist eine Ernährung auf Basis von Aminosäuren notwendig.

Spezialnahrung wird vom Kinderarzt verschrieben und in der Apotheke ausgegeben. Von einer Ernährung mit der Milch von anderen Säugetieren oder auf Basis von Soja rät Professor Berthold Koletzko aus der Kinderklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Sie können ihrerseits Allergien auslösen.

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