Hitzewelle schadet

Vorsicht: Sommerhitze kann Wirkung der Pille zerstören

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Vorsicht, Hitzewelle! Diese kann die Anti-Baby-Pille wirkungslos werden lassen. Also besser kühl lagern.

Wer die Pille nimmt, sollte besser den Beipackzettel studieren. Wer nicht aufpasst, gefährdet deren Wirkung. Besonders in der Hitze ist Vorsicht geboten.

Ob Magen-Darm, Übelkeit oder Grippe: Es gibt viele Faktoren, die die Wirkung auf die Anti-Baby-Pille beeinflussen können.

Viele Frauen wissen bereits, dass bei Erbrechen oder einer Magen-Darm-Infektion doppelter Schutz (zum Beispiel mit Kondom während des Geschlechtsverkehrs) notwendig ist.

Aber auch eine regelmäßige Medikamenten-Einnahme kann die Wirkung der Pille erheblich schwächen – daher empfiehlt es sich, stets den Beipackzettel zu studieren, welche das sein könnten.

Hitzewelle im Sommer verringert Pillenwirkung

Doch auch in den heißen Sommermonaten ist besondere Vorsicht geboten. Der Grund: Auch die Hitzewelle verringert die Wirkung. Denn die Hormone in dem Verhütungsmittel sind sehr hitzeempfindlich – und im aufgeheizten Auto oder in der engen Handtasche kann es ihnen schnell zu heiß werden.

Die Folge: Die Bestandteile der Pille beginnen, sich voneinander zu lösen, warnt Sabine Heyne von der Life Apotheke in Hamburg gegenüber der Fit for Fun. Ansehen kann man es ihr aber leider nicht. Doch viele Frauen werden darüber gar nicht von ihrem Frauenarzt aufgeklärt – oder erhalten oft nur die vage Angabe "Lagertemperatur: bis 30 Grad" oder die Anweisung, dass die 25 Grad-Marke nicht dauerhaft überschritten werden soll.

Anti-Baby-Pille: Besser stets kühl aufbewahren

Tipp: Bei längeren Autofahrten oder –reisen ist es daher ratsam, die Pille am besten an einer kühlen Stelle zu platzieren, wie zum Beispiel in einem dunklen Autofach. Schließlich kann sich ein Auto bereits bei einer Außentemperatur von 24 Grad innerhalb einer Stunde auf bis zu 50 Grad aufheizen. Zudem sollten Sie die Pille nach der Fahrt nicht im Auto beziehungsweise nicht in ihrer Handtasche in der prallen Sonne liegen lassen.

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Von Jasmin Pospiech

Mit einer Stammzellspende Leben retten

Um sich als Spender zu registrieren, muss man zunächst eine Gewebeprobe ins Labor schicken. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Um sich als Spender zu registrieren, muss man zunächst eine Gewebeprobe ins Labor schicken. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Im Labor werden die Gewebeproben der potenziellen Spender analysiert. Die Merkmale werden in einer Datenbank gespeichert. Foto: DKMS/dpa-tmn
Im Labor werden die Gewebeproben der potenziellen Spender analysiert. Die Merkmale werden in einer Datenbank gespeichert. Foto: DKMS/dpa-tmn © DKMS
Passen die eigenen Stammzellen zu denen eines Patienten, der eine Spende benötigt, werden die Stammzellen meist wie bei dieser Spenderin über das Blut entnommen. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Passen die eigenen Stammzellen zu denen eines Patienten, der eine Spende benötigt, werden die Stammzellen meist wie bei dieser Spenderin über das Blut entnommen. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser
Bevor ein Spender für die eigentliche Spende in die Praxis kommt, muss er sich fünf Tage lang zwei Mal täglich selbst ein Medikament spritzen. Es regt die Bildung von Blutstammzellen an. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Bevor ein Spender für die eigentliche Spende in die Praxis kommt, muss er sich fünf Tage lang zwei Mal täglich selbst ein Medikament spritzen. Es regt die Bildung von Blutstammzellen an. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser
Wird jemand zur Spende gebeten, werden wie hier in einer Praxis der Cellex Medical Service GmbH in Köln mit einer speziellen Maschine Stammzellen aus seinem Blut gefiltert. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Wird jemand zur Spende gebeten, werden wie hier in einer Praxis der Cellex Medical Service GmbH in Köln mit einer speziellen Maschine Stammzellen aus seinem Blut gefiltert. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser
Über 7,2 Millionen potenzielle Stammzellspender - hier beim DKMS in Köln - sind in Deutschland registriert. Die Spende erfolgt in 80 Prozent der Fälle ambulant. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn
Über 7,2 Millionen potenzielle Stammzellspender - hier beim DKMS in Köln - sind in Deutschland registriert. Die Spende erfolgt in 80 Prozent der Fälle ambulant. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn © Henning Kaiser

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