Drei gute Gründe

Wenn Sie gesund bleiben wollen - schlafen Sie ab sofort ohne Kissen!

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Alle, die nicht auf der Seite schlafen, müssen jetzt ganz stark sein.

Weich, hart oder mehrere auf einmal: Die Vorlieben der Deutschen in puncto Kopfkissen könnten nicht unterschiedlicher sein. Doch nicht immer ist es auch gesund …

Für viele gibt es nichts Schöneres, als nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag ins Bett zufallen und sich ins Kissen zu kuscheln. Während manche auf besonders ergonomische Nackenkissen schwören, verschwinden andere regelrecht in ihren unzähligen Kissen im Bett. Doch in manchen Fällen kann ein Kopfkissen eher kontraproduktiv für die Gesundheit sein. In welchen Fällen es besser ist, auf die flauschige Unterlage im Bett zu verzichten, erfahren Sie hier.

Nacken- und Rückenschmerzen

Wer am liebsten wie die Prinzessin auf der Erbse schläft, der tut seinem Rücken nicht viel Gutes. Schließlich liegt man wegen der vielen Kissen zu hoch und dadurch entspannt sich die Rückenmuskulatur im Bett nicht. Vor allem, wenn Sie stundenlang in dieser unnatürlichen Schlafposition verharren. Die Folge: unangenehme Verspannungen am nächsten Morgen. Wem das öfters passiert, der sollte ausprobieren, das Kissen einfach mal für eine Nacht wegzulassen.

Lesen Sie auch: Warum Sie Ihr Bett nie wieder machen sollten.

Falten, Pickel & Co.

Kennen Sie das auch? Sie wachen morgens auf, wanken zum Badezimmerspiegel und erschrecken erst mal über den tiefen Abdruck, der sich in ihr Gesicht gegraben hat? Der Grund dafür: Manche wühlen und wälzen sich nachts besonders oft herum – mit der Folge, dass durch den Druck auf das Kissen Kollagenfasern nicht mehr so elastisch sind und Falten entstehen.

Auch interessant: Darum sollten Sie Ihre Bettwäsche viel öfters wechseln.

Außerdem reiben wir so mit der Zeit Staub, Schmutz, aber auch Make-Up-Reste in das Kissen hinein. Das wiederum begünstigt Hautunreinheiten & Co. Da bleibt am Ende nur, regelmäßig den Kissenbezug zu waschen. Oder dem Kissen für immer Lebewohl zu sagen.

Sie sind Bauchschläfer

Auf dem Rücken, auf der Seite oder doch lieber auf dem Bauch? Wenn Sie letzteres bevorzugen, dann sollten Sie erst recht auf das Kopfkissen verzichten. Wenn dieses nämlich zu hoch ist und Sie in der Nacht mit dem Kopf darauf liegen, sind Nacken- und Rückenschmerzen vorprogrammiert. Wenn Sie dagegen Seitenschläfer sind, dann ist ein Kissen Pflicht. Schließlich dient dies dann als Stütze, damit die Wirbelsäule am Ende nicht überstreckt wird.

Lesen Sie hier, warum Sie ab jetzt immer untenrum ohne alles schlafen sollten, um gesund zu bleiben.

jp

Sind Münzen wirklich Bakterienschleudern?

Das Vermittlungsportal für Reinigungskräfte "Helpling" hat die zehn größten Hygiene-Mythen im Haushalt zusammengetragen. Die Experten erklären, was wirklich stimmt. © picture alliance / dpa
1.) In der Tiefkühltruhe sterben Bakterien: falsch! Bei -18° stellen Bakterien die eigenen Lebensprozesse ein und können sich nicht mehr vermehren - sie sind aber nicht tot. Sobald das Lebensmittel auftaut, fangen Bakterien wieder an zu arbeiten. Bei Zimmertemperatur verdoppelt sich dann die Anzahl der Bakterien alle 20 Minuten. © picture alliance / dpa
2.) Münzen und Geldscheine sind Bakterienschleudern: falsch! Tests beweisen: Das in Münzen enthaltene Kupfer tötet Bakterien ab. Auf Geldscheinen finden sich nur sehr geringe Mengen an Bakterien, da dort keine guten Lebensbedingungen geboten sind. © picture alliance / dpa
3.) Alle Bakterien schaden dem Menschen: falsch! Im Gegenteil: Der Mensch braucht Bakterien zum Leben. In unserem Darm und auf unserer Haut befinden sind mehrere Milliarden Mikroorganismen, nur die wenigstens davon sind Krankheitserreger. © picture alliance / dpa
4.) Zerkratzte Teflonpfannen sind krebserregend: falsch! Zerkratzte Teflonpfannen sind erst ab 260°C schädlich. Erst dann gibt die Beschichtung namens Polytetrafluorethylen giftige Dämpfe ab. Solche Temperaturen erreicht man nur durch gezielte Überhitzung und sollten nur bei gusseisernen Pfannen angewendet werden. © picture alliance / dpa
5.) Schneidebretter sind Bakterienschleudern: falsch! Wenn man sie intensiv reinigt, kann man Holz- als auch Plastikbretter ohne Bedenken nutzen. Holz hat wegen der Harze und den ätherischen Ölen keimtötende Eigenschaften, bestimmte Holzarten enthalten außerdem die keimtötende Gerbsäure. Außerdem trocknet Holz schnell, was Bakterien zusätzlich abtötet. Plastikbretter kann man in die Spülmaschine geben, wo Temperaturen um die 60°C die Bakterien abtöten. © picture alliance / dpa
6.) Essigreiniger ist ein Universalreiniger: falsch!  Für bestimmte Natursteine (z.B. Granit, Mamor), Armaturen und Gummidichtungen ist Essigreiniger nicht geeignet, weil er zu scharf ist. Gleiches gilt für Holzparkett, da die Säure Fugen und Holz angreift. © picture alliance / dpa
7.) Die Toilette ist der schmutzigste Ort im Haus: falsch! Eine viel größere Bakterienquelle ist der Kühlschrank oder der Spüllappen. Der Toilettensitz ist trocken und kühl, Bakterien aber bevorzugen feuchte und warme Bereiche. © picture alliance / dpa
8.) Duschhandtücher kann man ohne Bedenken mehrmals nutzen: falsch! Feuchte Handtücher bieten Bakterien einen idealen Lebensraum. Hinzu kommt, dass Füße nach dem Duschen nicht immer so sauber sind wie der Oberkörper, so bleibt doch mancher Schmutz und Hautschuppen in den Handtüchern zurück, die Bakterien als Nahrung dienen. © picture alliance / dpa
9.) In der Küche reicht ein Handtuch für Geschirr und Hände: falsch! Man sollte auf jeden Fall zwei verschiedene Tücher für Geschirr und Hände benutzen. Besonders auf den Händen können sich Darm-Keime befinden, die keinesfalls auf Geschirr und somit ins Essen gelangen sollten. Hand- wie auch Geschirrhandtücher sollten nicht länger als ein paar Tage genutzt werden, um die Ansammlung von Keimen zu vermeiden. © picture-alliance/ dpa
10.) Mit den neuen Waschmitteln wird die Wäsche schon bei 15°C rein: falsch! Heutzutage waschen Maschinen bei niedrigen Temperaturen sehr viel gründlicher als früher. Hygienischer wäre es dennoch bei 60°C zu waschen, besonders wenn die Wäsche stark verschmutzt ist. Denn Keime verteilen sich während des Waschgangs in der gesamten Trommel. Bei 60°C und mit einem Vollwaschmittel werden Keime und andere Bakterien abgetötet. © picture alliance / dpa

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