Power-Frühstück

Wenn Sie DAS jeden Morgen essen, passiert Unglaubliches

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Viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate oder doch lieber Intervallfasten? Um das Frühstück ranken sich viele Mythen.

Die einen frühstücken gar nicht, die anderen können nicht ohne – für letztere gibt es jetzt eine gute Nachricht: Dieses Frühstück macht schlank – und schützt das Herz.

Es ist voller wichtiger Mineralstoffe, soll schlank machen und ein wahres Power-Paket am frühen Morgen sein – und dabei ist es doch so simpel. Laut Chris Seal, einem Professor für Ernährungswissenschaften der Newcastle University gibt es keinen Zweifel: Dieses Wunder-Frühstück schlägt alle anderen, was seinen Nährstoffgehalt und die gesundheitlichen Auswirkungen angeht.

Während viele gerade auf den neuesten Ernährungsschrei, das Intermittierende Fasten schwören, soll dieses Frühstück für alle diejenigen eine gesunde und schmackhafte Alternative sein, die es nicht können oder wollen. Schließlich ist der Verzicht aufs Frühstück nicht für jeden geeignet, vor allem Schwangere, Menschen mit gesundheitlichen Problemen wie Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen sowie Senioren sollten hier besser vorsichtig sein.

Viel Power für den Tag und wertvolle Nährstoffe: Daraus besteht das Wunder-Frühstück

Doch auch Sie können sich durch eine ganz bestimmte erste Mahlzeit des Tages etwas Gutes tun, so Seal gegenüber der DailyMail – und zwar mit einem leckeren Haferbrei. Es klingt unglaublich: Nur eine Schüssel davon täglich am frühen Morgen soll seiner Meinung nach die Gesundheit drastisch verbessern. Der Grund dafür: Eine Schüssel voll habe mehr Ballaststoffe als eine Scheibe Vollkornbrot, ist fett- und zuckerarm und ist reich an wertvollen Spurenelementen wie Mangan, Kupfer und Eisen sowie B-Vitaminen.

Vor allem die wasserlöslichen Ballaststoffe, die in Haferflocken in hohen Mengen vorkommen, sollen besonders gesund sein. Diese liegen nämlich in einer Form vor, die auch als Beta-Glucan bekannt ist. Dieses bildet im Magen eine gelartige Substanz, die sich wie eine Schutzschicht an die Mageninnenwände legt. Dadurch tritt das Sättigungsgefühl schneller ein - und man isst weniger. Zudem fördert es die Verdauung und stärkt das Immunsystem, senkt die Cholesterinwerte und soll sogar vor Krebs schützen, so Professor Seal.

Doch das Beste an Beta-Glucan sei, dass es durch seine gelartige Masse dabei hilft, schlechtes Cholesterin zu absorbieren und dadurch zu verhindern, dass zu viel davon im Blutkreislauf zirkuliert. Andernfalls könnte es sein, dass es sich in Arterien anlagert, diese verengt – und am Ende sogar Herzerkrankungen drohen. Doch Studien haben entdeckt, dass drei Gramm Beta-Glucan pro Tag (das entspricht einer Schüssel mit 70 Gramm Haferflocken) das böse LDL-Cholesterin bereits um sieben Prozent reduzieren kann.

Cholesterin-Blocker Haferflocken: Können sie es sogar mit Statinen aufnehmen?

Das Erstaunliche daran: "Das ist dasselbe Ergebnis, wie wenn Sie Statine nehmen würden", berichtet Dr. George Grimble, Studienleiter der Medizinfakultät des University College London. Doch im Gegensatz zu einem chemischen Cholesterinblocker haben Haferflocken keine Nebenwirkungen. Zudem konnte er während seiner Studien noch weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften des Beta-Glucans ausmachen: "Beta-Glucan bildet Säuren, unter anderem Buttersäure, welche auf die DNA von Zellen im Dickdarm einwirken können und vor Krebs schützen."

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Zu diesem Schluss kommt auch eine Langzeitstudie der Universität Harvard. Dazu untersuchten die Forscher 14 Jahre lang 100.000 Probanden. Dabei kam heraus: Diejenigen, die am meisten Hafer und Vollkornprodukte aßen, litten auch weniger an Herzerkankungen. Sie gingen sogar so weit, zu behaupten, dass regelmäßiger Verzehr von Vollkornprodukten die Lebenserwartung steigern kann. "Ich denke, wenn jeder Haferbrei essen würde, würden sicherlich weniger Menschen an Herzkrankheiten oder sogar Darmkrebs erkranken", pflichtet auch Dr. Grimble bei. Zudem haben Haferflocken einen niedrigen glykämischen Index – das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam und wenig ansteigt und sie somit auch für Diabetiker geeignet sind.

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jp

Gute von schlechten Kohlenhydraten unterscheiden

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