Mach mal Pause

So werden Sie mit Intervallfasten schnell und mühelos schlank

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Ein straffer Bauch - rechtzeitig für den Strandurlaub: Mit periodischem Fasten ist das möglich.

Der Abnehm-Trend Intervallfasten verspricht: Pfunde verlieren - ohne zu hungern - obwohl man nichts isst. Doch wie funktioniert es? Und für wen ist es geeignet?

Promis und Fitnessgurus schwören darauf: Fasten für einen schlanken und gesunden Körper. Obwohl die Idee nicht neu ist, erlebt der Abnehm-Trend 2017 einen neuen Hype.

Intervallfasten ist sozusagen "Fasten 2.0" – der einzige Unterschied: Hier wird nicht mehr (wie beim Heilfasten) tagelang gehungert, sondern nur in einem bestimmten Zeitfenster (periodisches Fasten). Die restlichen Stunden außerhalb dieses Zeitraums darf ganz normal gegessen werden.

Schließlich haben bereits die Jäger und Sammler Fastenzeiten (erzwungenermaßen) aushalten müssen, wenn weit und breit nichts Essbares verfügbar war.

Intervallfasten: Abnehmen ohne zu hungern - das steckt dahinter

Beim bewussten (Intervall-)Fasten gibt es verschiedene Zeitmodelle, je nach Geschmack, Typ und Tagesablauf. So schwören die einen auf eine Stundenaufteilung von 16:8, andere auf 36:12 und wiederum andere auf einen 5:2-Tages-Rhythmus zwischen Fasten und Essen.

Egal, für welche Form Sie sich entscheiden: Dabei wird stets darauf geachtet, dass die Nahrungsaufnahme nur in den acht oder zwölf Stunden stattfindet oder bei der 5:2-Version die meisten Kalorien nur in den fünf Essens-Tagen zu sich genommen werden.

Dagegen wird in den übrigen sechzehn oder 36 Stunden nur schwarzer Kaffee, Wasser oder Tee getrunken sowie an den zwei Fastentagen maximal 500 Kalorien aufgenommen.

Die gängigste Form bei Sportlern und Abnehmwilligen, die auch am leichtesten umsetzbar ist, ist 16:8. Diese verspricht, in kürzester Zeit – ohne zu hungern – überflüssige Pfunde zu verlieren. Es braucht allerdings auch hier ein wenig Willenskraft dazu.

Dabei essen Sie entweder ab 20 Uhr nichts mehr bis zum Mittag des folgenden Tages oder sie probieren "Dinner Cancelling" – dazu essen Sie nachmittags Ihre letzte Mahlzeit und dann wiederum erst am Vormittag des darauffolgenden Tages.

Intervallfasten: Pfunde weg dank Wachstumshormon?

Aber nicht nur der Hüftspeck soll schnell schmelzen - Studien haben auch gezeigt, dass Muskeln aufgebaut und sich bestimmte Biomarker unter Fasten verbessert haben.

Der Grund dafür: Das Wachstumshormon HGH im Körper steigt massiv an. Dabei handelt es sich um ein Polypeptid, bestehend aus 191 Aminosäuren, welches in der Hypophyse gebildet wird.

"Das Wachstumshormon ist ein entscheidender Faktor zum Aufbau von Muskelmasse und der Fettverbrennung. Das Hormon wird jede Nacht im Körper synthetisiert und hat maßgeblichen Einfluss auf unsere körperliche Fitness", erklärt Dominik Mayer, Experte von Intervall-Fasten.net.

Die Folge: Durch periodisches Fasten kann die Bildung von HGH laut Mayer bei Männern um bis zu 2000 Prozent und bei Frauen immerhin um bis zu 1.300 Prozent gesteigert werden.

Während der Fastenzeit zerrt der Körper schließlich an den vorhandenen Fettreserven, um an Energie zu gelangen. Sobald die "Fastenzeit" mit einer Mahlzeit, wie zum Beispiel einem Frühstück, gebrochen wird, stoppt auch die Synthese des Wachstumshormons.

Die gängige Empfehlung, täglich fünf Mahlzeiten einzunehmen sei dagegen ein fataler Fehler, wenn man abnehmen wolle oder Muskeln aufbauen, so Mayer: "Noch immer denken die meisten Fitnessstudio-Gänger, dass eine hohe Mahlzeitenfrequenz und ständiger Nachschub an Proteinen die Muskeln wachsen lassen. Dabei können wir unseren Körper hormonell beeinflussen und so die Traumfigur deutlich schneller erreichen."

Für wen Intervallfasten nicht gesund ist

Allerdings ist das Intervallfasten nicht für jeden geeignet. Besonders Senioren, kleine Kinder, Schwangere oder Kranke sollten davon besser Abstand nehmen. Aber auch Menschen, die Schilddrüsenprobleme und Diabetes oder Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben, lassen besser die Finger vom Fasten.

Daher gilt: Sobald Sie merken, dass Sie im Fastenzeitraum Hunger verspüren, dann essen Sie auch etwas. Schließlich ist Magenknurren ein Signal Ihres Körpers – wenn Sie dieses ignorieren, dann setzen Sie ihn nur unnötig unter Stress.

Nach ein paar Tagen sollten Gesunde keinen Hunger mehr verspüren und sich daran gewöhnt haben, das Frühstück oder Abendessen auszulassen. Wenn Sie sich dann morgens auch noch auf nüchternem Magen bewegen, werden Sie am Ende noch effektiver und schneller Fettpölsterchen los.

Die Diät Low-Carb wird von Abnehmwilligen gerne angewandt, um schnell Pfunde zu verlieren - aber funktioniert das auch wirklich? Erfahren Sie hier mehr.

Auch interessant: Kokosöl wird ebenfalls als super Abnehm-Food gehypt - doch ist es wirklich so gesund wie alle behaupten?

jp

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