Aus Kokos oder Reis

Ohne Zucker: Mit diesen Varianten werden Naschkatzen trotzdem glücklich

Kokosblütenzucker auf einem Löffel
+
Mit einer schönen Karamell-Note: Kokosblütenzucker kann für Desserts und Kuchen verwendet werden.

Ein Dessert ohne Zucker? Undenkbar. Wer keinen weißen Körnchen hineinrieseln lassen möchte, hat mehrere süße Alternativen. Doch welche eignet sich für was?

Süß soll es sein, aber ohne weißen Zucker. Wer nach alternativen Süßungsmitteln sucht, kann zum Beispiel auf Kokosblütenzucker, Dattel- oder Reissirup sowie Granatapfelmelasse zurückgreifen. Wollen Sie auf Ihre schlanke Linie achten und deshalb auf Haushaltszucker verzichten, gibt es allerdings eine schlechte Nachricht: Kalorien lassen sich mit den Zuckeralternativen nicht sparen. Solche Produkte sind meist ähnlich energiereich wie üblicher Haushaltszucker, teilt das Bundeszentrum für Ernährung mit. In diesem Fall müssen Sie also auf Süßungsmittel wie Xylit, Erythrit oder andere zurückgreifen, um Kuchen*, Desserts und Co. zu süßen.

Zuckeralternativen: Süß mit viel Geschmack

Kokosblütenzucker: Er ist ebenso körnig und fast genauso süß wie Kristallzucker. Obwohl es der Name vermuten lassen würde, schmeckt Kokosblütenzucker nicht nach Kokos, sondern hat eher eine angenehme karamellartige Note. Das liegt daran, dass er aus dem Nektar der Kokospalme und nicht aus der Kokosnuss gewonnen wird. Der Vorteil von Kokosblütenzucker: Er soll gesünder als weißer Zucker sein, da er den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen lässt. Belastbare Studien, die diesen Effekt belegen, gibt es allerdings bislang nicht.

Reissirup: hat in Japan als Süßungsmittel eine lange Tradition und wird aus gemahlenem und gekochtem Reis hergestellt. Durch Fermentation wird die Reisstärke in Zuckermoleküle aufgespalten. Der goldfarbene Sirup hat ein malzig-nussiges Aroma und eine geringere Süßkraft als Haushaltszucker. Er enthält keinen Fruchtzucker und ist daher auch für Menschen mit Fruktoseintoleranz geeignet.

Weiterlesen: Deshalb sollten Sie Erdbeeren nicht mehr zuckern

Dattelsirup: In ihm sind die in der Dattel vorhandenen Nährstoffe wie Vitamin A und D, Magnesium, Kalium und Folsäure in geringer Menge enthalten. Sein karamellartiges Aroma verleiht Tee, Smoothies, Suppen, Soßen und Desserts eine feine Note. Dattelsirup hat eine höhere Süßkraft als Zucker und kann daher sparsam verwendet werden.

Wer den Sirup selbst zubereiten möchte, legt entsteinte Datteln in Wasser und kocht sie ein. Anschließend pürieren, bis eine glatte Masse entstanden ist und mit Vanille, Zimt und etwas Zitronensaft abschmecken.

Granatapfelmelasse: Dieser orientalische Sirup hat einen herben bis süß-säuerlichen Geschmack und wird gerne für Schmorgerichte, Ofengemüse und Marinaden verwendet. Fisch und Fleisch kann mit der fruchtigen Melasse glasiert werden. (dpa/ante) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Zucker ist nicht vegan? In diesem Fall ist dieses Gerücht wahr

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch. © picture alliance / Holger Hollem
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar. © picture alliance / dpa
Käse Haltbarkeit erkennen
Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht. © picture alliance / Harald Tittel
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. © picture alliance / Lorenzo Carne
Wurst Haltbarkeit erkennen
Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne. © picture alliance / Patrick Pleul

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Kommentare