Briten machen’s vor

Zuckersteuer „light“: Trinken wir dann endlich weniger vom „süßen Gift“?

Viele Getraenkedosen von oben. (Symbolbild)
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Zuckerhaltige Getränke können nicht nur Diabetes, sondern auch Krebs begünstigen. (Symbolbild)

Die Ampel-Koalition spricht sich für eine Reduktion von Zucker in Lebensmitteln aus. Wird aber die Zuckersteuer „light“ dafür sorgen, dass die Deutschen gesünder werden?

Berlin – In Großbritannien gibt es sie schon seit einigen Jahren: die Zuckersteuer. 2018 wurde sie eingeführt, damals war das Land noch Mitglied der EU. Die Zuckersteuer sollte auch in Deutschland kommen, wünschen sich die Grünen. Das Argument: Wissenschaftler, Mediziner und Getränkehersteller hätten genug Zeit gehabt, um am Nachbarland zu studieren, was solch eine Zuckersteuer für die Gesundheit der Bürger bringen kann. Und wie es scheint, berichten diese nur Positives darüber.
Doch hierzulande scheint die Zuckersteuer dennoch Zukunftsmusik zu sein. 24vita.de enthüllt die ganze Geschichte.*

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) würde solch eine Steuer auf das „süße Gift“ jedenfalls begrüßen. Allerdings haben die Grünen, SPD und FDP ihren Koalitionsvertrag nun präsentiert, doch vom Begriff „Zuckersteuer“ steht dort kein Wort, wird von Gesundheitsexperten beanstandet. Stattdessen ist die Rede von einer Reduzierung von Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln. Wie das aussehen soll, bleibt noch unklar.

Derweil spricht sehr vieles für eine Zuckersteuer, wie die DDG bereits früher gezeigt hat. Stattdessen sollen die Briten mehr und mehr auf Mineralwasser und zuckerarme Getränke umgestiegen sein. Deren Absatz habe sich laut einer Studie der Oxford Universität zwischen 2015 und 2018 um 40 Prozent gesteigert. Die Hersteller haben auf die Nachfrage ebenfalls entsprechend reagiert, heißt es weiter, und ihr Sortiment größtenteils geändert. Heißt konkret: Wenn die Politik die Weichen stellt, können auch tiefgreifende Veränderungen für die Gesellschaft und die Wirtschaft gleichermaßen stattfinden. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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