Traumjob?

Agentur vermittelt Menschen, die anderen beim Jammern zuhören - für acht Euro pro Stunde

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Sie können das Gejammer der anderen einfach nicht mehr hören? So geht es vielen Menschen, wie eine Geschäftsidee aus Japan zeigt. (Symbolbild)

Sie jammern gern, aber keiner hört Ihnen zu? Genau dies setzte eine Agentur nun in seiner Geschäftsidee um: Dort hören Menschen anderen gegen Geld beim Klagen zu.

Klingt ein wenig nach einem unterbezahlten Psychotherapeuten: Ein Mann verlangt nur acht Euro die Stunde, um Menschen beim Jammern zuzuhören. Dafür aber ohne Therapeuten-Ausbildung.

"Jammer-Agentur" schickt Menschen zum Zuhören zu anderen nach Hause

Auch Sie haben Menschen in Ihrer direkten Umgebung, die sich gerne mal über alles und jeden beklagen? Oder können Sie sich selbst mal so richtig gut reinsteigern, aber keiner will Ihnen dabei noch zuhören?

Dafür hat ein japanischer Geschäftsmann bereits 2012 eine eigene Agentur gegründet. In dem Unternehmen namens "Ossan Rental" von Takanobu Nishimoto werden Zuhörer zu Menschen geschickt, die sich für umgerechnet acht Euro die Stunde ihre kleineren und größeren Sorgen des Alltags anhören. Der Begriff "Ossan" bedeutet auf Japanisch so viel wie "Alter, weiser Mann" oder auch "Onkel".

Lesen Sie hier: "Du kannst die Uhr lesen": Stellenanzeige von Familienunternehmen wirkt richtig verzweifelt.

"Viele Menschen brauchen Ratschläge zu ihrem Leben, ihrer Karriere und ihren Beziehungen", so Nishimoto gegenüber dem Portal Mirror. "Ich bin kein Berater, aber ich dachte, meine Erfahrung könnte jemandem da draußen helfen."

Auf der Website der Agentur werden Fotos der Personen abgebildet, die Interessierten beim Jammern zuhören. Bereits 3.000 Kunden konnten sich hier laut Nishimoto die Sorgen von den Seelen klagen.

Auch interessant: Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps rund um die Bewerbung.

sca

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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