Jobsuche

Bewerbung: Diese drei Punkte dürfen in keinem Anschreiben fehlen

+
Wer ein richtig gutes Anschreiben verfasst, dem winkt bald eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Das Anschreiben öffnet die Tür zum Bewerbungsgespräch. Doch was muss hinein? Eine HR-Expertin verrät, was Personaler wirklich interessiert.

Eine Bewerbung besteht in der Regel aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Manche Recruiter legen dabei großen Wert auf den Lebenslauf - andere beeindruckt ein gut geschriebenes Anschreiben jedoch viel mehr. Um sich die besten Chancen bei Ihrer Traumfirma zu sichern, sollten Sie deshalb stets auf ein lupenreines Anschreiben achten. Doch welche Punkte gehören eigentlich ins Anschreiben? 

Diese drei Punkte sollte jedes gute Anschreiben enthalten

Karriere-Expertin Amanda Augustine von TopResume empfiehlt auf dem Online-PortalBusiness-Insider, das Anschreiben in drei Abschnitte zu unterteilen, wobei jeder Abschnitt ein bestimmtes Thema behandelt.

1. Wie haben Sie vom Job erfahren? Was interessiert Sie an dieser Stelle?

Wenn Sie von der Stelle über einen Bekannten gehört haben, der bereits in der Firma arbeitet, sollten Sie ruhig dessen Namen erwähnen. Empfehlungen steigern laut Augustine die Chance auf eine Einstellung um zehn Prozent. Erwähnen Sie außerdem, weshalb Sie die Stelle interessiert. Bei diesem Punkt gehe es laut der Expertin darum zu zeigen, dass Sie sich über die Firma und die Stelle informiert haben. 

2. Was macht Sie zum besten Kandidaten? Beschreiben Sie drei bis fünf der wichtigsten Anforderungen.

Im zweiten Abschnitt sollten Sie deutlich machen, dass Sie die Anforderungen des Unternehmens erfüllen. Beziehen Sie sich dabei auf Erfahrungen, Erfolge und Stationen aus Ihrem Lebenslauf. 

Eine mögliches Antwortschema: "Laut der Ausschreibung und wie ich die Stelle verstehe, suchen Sie jemanden, der A, B und C kann. In den letzten X Jahren habe ich X, Y und Z gemacht und dabei Fähigkeiten A, B und C erworben."

3. Welchen Mehrwert bieten Sie der Firma? Beschreiben Sie Ihre Fähigkeiten.

Im letzten, kurzen Abschnitt zeigen Sie, wie Sie Ihre Fähigkeiten in die Firma einbringen können. Am Schluss sollten Sie nochmals einen kleinen "Call-to-Action" setzen, etwa "Ich werde in einer Woche nochmals auf Sie zurückkommen. Bei weiteren Fragen erreichen Sie mich unter der Nummer X und der E-Mail-Adresse Y. Ich freue mich von Ihnen zu hören." 

Das könnte Sie auch interessieren:

Wie schreibe ich eine richtig gutes Anschreiben? Diese Tipps rund ums Bewerbungsschreiben verraten es.

Außerdem: Wie bewerbe ich mich richtig? Tipps rund um Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Vorstellungsgespräch.

Von Andrea Stettner

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Si mona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona A sam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

Auch interessant:

Meistgelesen

Mehr Gehalt? Diese zwei Wörter sollten Sie Ihrem Chef nie sagen
Mehr Gehalt? Diese zwei Wörter sollten Sie Ihrem Chef nie sagen
Die 50 besten Abi-Mottos aller Zeiten
Die 50 besten Abi-Mottos aller Zeiten
Unglaublich dreist: Über diese Bewerber lachen sich Personaler kaputt
Unglaublich dreist: Über diese Bewerber lachen sich Personaler kaputt
Betriebsbedingte Kündigung: In diesen Fällen darf Ihr Chef Sie feuern
Betriebsbedingte Kündigung: In diesen Fällen darf Ihr Chef Sie feuern

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.