Karriere

Beförderung ablehnen: Sachlich und sensibel argumentieren

+
Warum Wechseln, wenn man sich wohlfühlt? Wer sich gegen eine Beförderung entscheidet, wird Gründe haben. Diese sollte er sachlich vortragen. Foto: Frank Rumpenhorst

Wie lehnt man eine Beförderung ab? Eine Beförderung bringt nicht nur mehr Geld, sondern ist auch ein Vertrauensbeweis. Es gibt jedoch Arbeitnehmer, die nicht in eine neue Position wechseln wollen. Mit Fingerspitzengefühl lässt sich auch diese Situation meistern.

Hamburg (dpa/tmn) - Beförderung klingt erstmal gut: Doch was ist, wenn Arbeitnehmer gar nicht wechseln möchten? In manchen Fällen fürchten sie die Mehrbelastung, die eine neue Position mit sich bringen könnte. In anderen Fällen fühlen sie sich in ihrem aktuellen Arbeitsgebiet sehr gut aufgehoben.

Um eine Beförderung abzulehnen, braucht es deshalb Fingerspitzengefühl: Am besten argumentieren Beschäftigte positiv, rät Coach Anne Kipple. So können sie sich beim Chef erstmal für das in sie gesetzte Vertrauen bedanken und dann darstellen, wie ausgefüllt sie sich in der jetzigen Position fühlen und dass sie dort dem Unternehmen am besten nützen.

Je mehr Arbeitnehmer sachliche Gründe anbringen und je überzeugender sie auftreten, desto geringer ist die Gefahr, beschädigt aus der Sache herauszugehen, erklärt Kipple in der Zeitschrift "Emotion" (Ausgabe April 2018).

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Plural-Quiz: Kennen Sie die Mehrzahl dieser schweren Wörter? 
Plural-Quiz: Kennen Sie die Mehrzahl dieser schweren Wörter? 
Gehalt: So hoch ist das Einstiegsgehalt bei Lidl wirklich
Gehalt: So hoch ist das Einstiegsgehalt bei Lidl wirklich
Karriere
Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie Ihren Job hassen
Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie Ihren Job hassen
Mit diesen sechs Wörtern vermasseln Sie die Gehaltsverhandlung
Mit diesen sechs Wörtern vermasseln Sie die Gehaltsverhandlung

Kommentare