Im Anschreiben

Benutzen Sie diese drei Worte - und das Bewerbungsgespräch ist Ihnen sicher

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Mit einem perfekten Anschreiben sichern Sie sich die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Das Anschreiben ist die Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch - allerdings sind Bewerber sich oft nicht bewusst, was ihre Wortwahl beim Personaler auslöst.

Die Konkurrenz schläft nicht: Deshalb müssen Sie sich in Ihrer Bewerbung schon von Ihrer besten Seite zeigen. Denn Personaler lesen täglich Dutzende davon und sind immer wieder mit dem gleichen Einheitsbrei konfrontiert.

Machen Sie einen Unterschied - indem Sie drei Worte verwenden.

Experte verrät: Mit diesen Worten punkten Sie beim Personaler

Dave Carvajal, Autor des Buches "Hire Smart From The Start", erklärt dem Online-Portal Business Insider auf was es im Anschreiben ankommt. Seiner Meinung nach sehen dieses zu viele Bewerber als Auflistung ihrer Errungenschaften - weshalb es sich wie eine technische Anleitung lesen würde. Stattdessen sollten Bewerber Ihr Schreiben als eine Marketing-Broschüre sehen.

"Eine Liste von Vorteilen für den Käufer", beschreibt der Experte das perfekte Anschreiben. Deshalb sei es wichtig, nicht nur aktive Wörter zu verwenden, sondern aktive Wörter, die Erfolg mitteilen. Zu seinen Zauberwörtern zählen "wachsen", "führen" und "treiben".

Aufgepasst: Diese Angabe im Lebenslauf schadet Ihnen - und ist völlig überflüssig.

Außerdem sollten Anschreiben kurz und auf den Punkt gebracht werden. Es muss nicht alles genannt werden, sondern das, was der Personaler braucht und sucht: "Richten Sie Ihr Anschreiben an den speziellen Leser und sprechen Sie in deren Sprache. Nutzen Sie deren Worte und deren Werte", erklärt Carvajal. 

Das heißt: Informieren Sie sich gut über das Unternehmen und wofür es steht bzw. stehen will. Finden Sie außerdem heraus, wo dessen Wurzeln liegen und wohin es in Zukunft möchte. Wenn Sie das alles tun, haben Sie gute Chancen bei Ihrem Wunsch-Arbeitgeber zu punkten.

Erfahren Sie hier, worauf Personaler in einem Lebenslauf wirklich achten.

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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