Diskriminierung

Bewerber kriegt fiese Mail von Personaler - der bereut es kurz darauf

Auf eine Bewerbung eines Mannes reagierte ein Personaler auf respektlose Weise. Das ließ die Tochter des Bewerber nicht auf sich sitzen - und reagierte prompt.

Man sollte meinen, dass Personalleiter allen Menschen mit Respekt und Höflichkeit begegnen. Doch nicht so in diesem Fall. Auf eine Bewerbung eines vietnamesischen Einwanderers mit einschlägiger Berufserfahrung reagierte ein Personaler aus den USA mit einer unhöflichen und aggressiven E-Mail.

Antwortmail auf Bewerbung löst Diskussion aus

Während ein gewisses Maß an Englisch eine vollkommen legitime Anforderung für viele Arbeitgeber sei, gab es in den Augen von Emily Huynh keine Notwendigkeit für diese Art von Mail, die ein Personaler ihrem Vater Minh Huynh schickte.

Emily Huynh war schockiert, als sie die E-Mail las, die ihr Vater von einem Personaler bekommen hatte. Um auf die Diskriminierung aufmerksam zu machen, postete sie den Mail-Austausch auf Twitter. In der Antwortmail auf die Bewerbung von Minh Huynh schrieb der Personaler: "Ich sage es Ihnen gleich, wenn Sie kein Englisch sprechen,werde ich Sie nachhause schicken."

"Mein Vater hat mir gesagt, dass es ihn nicht stört, aber es gibt ein großes Stigma um asiatische Einwanderer-Eltern, die sich ständig mit so etwas auseinandersetzen müssen", sagte Huynh gegenüber dem Portal NextShark.

Emily Huynhs Tweets hat in dem sozialen Netzwerk eine Diskussion eröffnet. Das Unternehmen, das den Personaler entließ, entschuldigte sich kurze Zeit später in einem Brief bei Minh Huynh und seiner Tochter und erklärte darin auch, dass der Personaler gekündigt worden sei, da es diese Art offenkundiger Diskriminierung und Unprofessionalität nicht tolerieren würden.

Im Netz erhielt Tochter Emily Huynh viele Rückmeldungen von Usern, die ganz auf ihrer Seite waren. "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich kann nicht fassen, wie unhöflich dieser Kerl war", schreibt etwa eine Nutzerin auf Twitter.  

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sca

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © Simona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © Simona Asam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © Simona Asam

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