Erfolgreicher Start in den Job

Bewerbungsgespräch: So bekommen Sie bei der Gehaltsverhandlung, was Sie wollen

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Mit einigen Tipps steht bei Ihrer nächsten Gehaltsabrechnung mehr Geld unterm Strich.

Neuer Job, besseres Gehalt: Das ist das Ziel vieler Bewerber. Eine Expertin gibt Tipps, wie hoch Sie bei der Gehaltsverhandlung einsteigen dürfen - und Erfolg haben.

Bei der Gehaltsverhandlung begeben sich viele Bewerber auf ein unliebsames Terrain - schließlich will man mit einen guten Lohn herausgehen, aber gleichzeitig nicht zu hoch pokern und sich beim Personaler ins Aus schießen.

Jobexpertin Lynn Taylor erklärt auf dem Online-Portal Business Insider, wie´viel Sie bei der Gehaltsverhandlung verlangen können und wie Sie sich am besten auf das Gespräch vorbereiten.

Gehaltsverhandlung: Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Bevor Sie ins Bewerbungsgespräch zur neuen Stelle gehen, sollten Sie sich Gedanken über Ihre Gehaltsvorstellungen machen - doch diese sollten auch realistisch sein. Was Sie für Ihre neue Position verlangen können, erfahren Sie meistens im Internet. Dort finden Sie zumindest Angaben zum Durchschnittsgehalt Ihrer Stelle. Berücksichtigen Sie zudem Faktoren wie zusätzliche Qualifikationen, Berufserfahrung oder der Standort, nach denen das Gehalt sich richtet.

Passend dazu: Auch dieser Karrierecoach gibt gute Tipps für mehr Gehalt.

Machen Sie sich einen Überblick über die Zahlen und behalten Sie diese im Kopf, sobald Ihr Gesprächspartner das erste Gehaltsangebot macht, empfiehlt Taylor. Gleichzeitig sollten Sie sich bewusst sein, wie groß Ihr persönlicher Verhandlungsspielraum und Marktwert ist.

So viel Geld können Sie bei der Gehaltsverhandlung verlangen

Laut Taylor können Sie in der Regel zehn bis 20 Prozent mehr Gehalt in der Verhandlung verlangen. Verdienen Sie zum Beispiel momentan 50.000 Euro im Jahr dürfen Sie auch 55.000 oder 60.000 Euro verlangen.

Sollte das Angebot der Firma schon an der oberen Grenze des Gehaltsspektrums kratzen, können Sie immer noch um fünf Prozent mehr bitten - "aber seien Sie sich bewusst, dass Sie schon ein gutes Angebot bekommen haben", warnt die Expertin. Allerdings sei es nicht verkehrt, bei den Gehaltsverhandlungen erst einmal höher einzusteigen, solange es im Rahmen bleibt.

Denn viele Jobsuchende begnügen sich mit dem ersten Angebot, dass sie bekommen. "Sie müssen nicht dazu gehören. Es wird Ihnen in Ihrer beruflichen Laufbahn guttun, sich mit dem Prozess vertraut zu machen." Halten Sie jedoch immer gute Argumente bereit, erklärt Taylor zuletzt - dann dürfte der Gehaltserhöhung nichts mehr im Wege stehen.

Hätten Sie's gedacht? So viel verdienen Mitarbeiter bei Lidl und Aldi.

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

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