Öffnung ab 1. März

Friseure: Riesiger Kundenansturm – Bekomme ich jetzt noch einen Termin im März?

Nach dem Lockdown öffnen die Friseure endlich wieder. Doch wie sieht es mit einem Termin aus?
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Nach dem Lockdown öffnen die Friseure endlich wieder. Doch wie sieht es mit einem Termin aus?

Ab 1. März dürfen Friseure in Deutschland wieder öffnen. Die Salons können sich vor Anfragen kaum retten. Ist ein Termin im März überhaupt noch möglich?

Friseure in ganz Deutschland atmen wieder auf: Sie dürfen ab Montag, den 1. März, ihre Salons wieder öffnen. Jedoch nur unter bestimmten Hygieneregeln, an die sich Mitarbeiter wie auch Kunden halten müssen*. Der Kundenantrag ist jetzt schon enorm, Friseure können sich vor Anfragen kaum retten. Deshalb weiten viele Betriebe ihr Angebot aus.

Friseure öffnen: Wartezeiten von mehreren Wochen nach Lockdown

Dass die Sehnsucht nach einem Friseurbesuch bei den Kunden groß ist, zeigt ein Blick in die Regale der Drogeriemärkte. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, sei die Nachfrage nach Haarscheren bei dm und Rossmann in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen – bei Rossmann sogar um das Vierfache.

Da verwundert es nicht, dass sich die Terminbücher der Friseursalons rasant füllen, seitdem die Lockerungen der Corona Maßnahmen bekannt wurde. Schon zum Start am Montag dürften die verbleibenden März-Termine für einen Haarschnitt knapp werden. Kunden müssen inzwischen mit einer Wartezeit von mehreren Wochen rechnen, berichtet die dpa und beruft sich dabei auf Branchenangaben. Die Betreiberin eines Salons in Duisburg, Sadiye Kisin, berichtet auf Facebook über ihre Erfahrungen: „(...) seit Tagen steht unser Telefon nicht mehr still, bis zum 11.03.2021 gibt es schon keine freien Termine mehr“.

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Im Video: Erster Haarschnitt nach Lockdown – Fränkischer Friseur versteigert Termin

Längere Öffnungszeiten und Haareschneiden im Schichtbetrieb

Doch die Friseure haben eine Lösung gefunden, wie sie dem Kundenandrang am besten Herr werden: Längere Öffnungszeiten, zusätzliche Termine am Montag, sowie Haareschneiden im Schichtbetrieb, verkündete der Geschäftsführer des Fachverbands Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg, Matthias Moser. Bleibt zu hoffen, dass die Infektionszahlen möglichst lange eine Öffnung der Friseursalons zulassen. Doch warum öffnen ausgerechnet Salons als Erstes? Söder erklärt den Grund. (as) *Merkur.de ist teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Gehalt: Zehn Berufe, die am schlechtesten bezahlt werden

Platz 10: Berufskraftfahrer/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 28.775 Euro.
Platz 10: Berufskraftfahrer/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 28.775 Euro. © dpa
Platz 9: Zahnarzthelfer/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 28.664 Euro.
Platz 9: Zahnarzthelfer/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 28.664 Euro. © dpa
Platz 8: Koch / Köchin mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 27.089 Euro.
Platz 8: Koch / Köchin mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 27.089 Euro. © dpa
Platz 7: Rezeptionist/-in mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 26.776 Euro.
Platz 7: Rezeptionist/-in mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 26.776 Euro. © dpa
Platz 6: Kassenpersonal mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 26.740 Euro.
Platz 6: Kassenpersonal mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 26.740 Euro. © dpa
Platz 5: Call Center-Mitarbeiter/-in mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 27.810 Euro.
Platz 5: Call Center-Mitarbeiter/-in mit einem  durchschnittlichen Jahresgehalt von 27.810 Euro. © iStock
Platz 4: Kellner/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 23.239 Euro.
Platz 4: Kellner/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 23.239 Euro. © dpa
Platz 3: Friseur/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 22.816 Euro.
Platz 3: Friseur/-in mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 22.816 Euro. © dpa
Platz 2: Küchengehilfin / Küchengehilfe mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 21.342 Euro.
Platz 2: Küchengehilfin / Küchengehilfe mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 21.342 Euro. © dpa
Platz 1: Zimmermädchen / Roomboy mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 20.641 Euro.
Platz 1: Zimmermädchen / Roomboy mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 20.641 Euro. © dpa

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