Neues Semester, neues Glück

Fünf Tipps für den erfolgreichen Start ins Semester

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Der Start ins Semester soll glatt verlaufen. Mit diesen Tipps klappt's.

Im Oktober beginnt das Wintersemester. Damit es nicht in Stress und am Ende noch in einem überzogenen Dispo endet, hier fünf Tipps für den Start ins Semester.

Spätestens beim ersten anstehenden Test wird vielen Studenten bewusst, dass sie einen ausgeklügelten Organisationsschlachtplan aushecken müssen. Nur so, scheint es, können sie die Anforderungen erfolgreich meistern und gesteckte Ziele erreichen.

Wie Studenten sich effektiv organisieren können, darüber geben die folgenden Tipps eine Übersicht. Damit mehr Zeit bleibt für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Studentenrabatt richtig nutzen

Einer der größten Vorteile des Studentendaseins ist wohl der Studentenrabatt. Ob öffentliche Verkehrsmittel, Fitnessstudio oder Museumsbesuche, hier zahlt man als Studierender in der Regel einen Bruchteil des veranschlagten Preises.

Computer und Laptops:

Doch auch bei Computer-Hardware können Studenten Geld sparen: Sowohl Microsoft als auch Apple locken hier mit Angeboten. So winken Studenten beim Erwerb eines Computers, Laptops oder Zubehörs Rabatte bis zu 80 Prozent.

Software:

Damit Hausarbeiten und Präsentationen auch optisch Eindruck schinden, können Studenten mit passenden Softwares trumpfen. Auch hier geben sich manche Unternehmen großzügig: So ist das Microsoft Office-Paket mit Word, Excel und Powerpoint für Studierende meist komplett kostenfrei. Das Adobe Creative Cloud Abonnement mit Programme wie Photoshop, Lightroom, Illustrator und InDesign gibt es mit einem Studentennachlass von 65 Prozent. Bei Adobes Acrobat Reader sind es sogar 80 Prozent.

Organisation ist der Schlüssel, denn Zeit ist Geld

Wenn sich die Deadlines für Hausarbeiten häufen und man mit dem Lernen nicht hinterherkommt, wird selbst der entspannteste Student nervös. Hier helfen Projektmanagement-Tools, Zeiterfassungs-Apps und - für die Prokrastinations-Künstler - Website-Blocker.

Projektmanagement:

Trello, Taskworld und Asana helfen bei der Organisation der einzelnen Aufgaben. Hier lassen sich persönliche Deadlines eintragen. Erledigte Dinge werden einfach abgehakt. Für den Rest gibt es eine freundliche Erinnerung in rot.

Zeiterfassung:

Mit Apps wie Clockodo, Logmytime oder Goodtime kann man Stunden und Minuten eintragen, die man für die jeweilige Aufgabe benötigt hat.

Website-Blocker:

In Kombination mit Website-Blockern wie SelfControl, Freedom and HeyFocus kann für einen ausgewählten Zeitraum der Zugriff auf verführerische Social Media Plattformen verhindert werden.

Lesen Sie hier, wie Sie mit einem einfachen Trick bessere Noten bekommen.

Sicher, schnell und komfortabel ins Auslandssemester

Ein Auslandsaufenthalt erweitert den eigenen Horizont und bringt nur Vorteile mit sich. Kein Wunder also, dass jährlich mehr als 30.000 deutsche Studenten für ein oder mehrere Semester ins Ausland gehen.

Auslands-Unterkünfte:

Die Organisation eines solchen Aufenthalts ist allerdings gar nicht so einfach. Zeitersparnis, Komfort und vor allem Sicherheit beim Finden der richtigen Unterkunft im Ausland bietet zum Beispiel Housing Anywhere, eine internationale Wohnungsmarktplattform für Auslandsstudenten.

Finanzielle Zuschüsse:

Auch finanzielle Unterstützung erhalten Studenten von verschiedenen Unternehmen und Organisationen. So fördert Erasmus jährlich europaweit 250.000 Studierende mit seinen Stipendien. Eine solche Förderung umfasst Zuschüsse zwischen 262 und 368 Euro.

Sparen beim Flug ins Ausland:

Weitere Vorteile bietet die ISIC-Card von StaTravel: Bei Vorlage dieses international anerkannten Studentenausweises kann man beispielsweise auf StaTravel-Flüge sowie in diversen Shops den ein oder anderen Studenten-Rabatt einheimsen.

Wenn die Kohle knapp wird

Damit man sich als Student auch zum Monatsende noch etwas leisten kann, gibt es diverse Apps und Unternehmen, die hier Abhilfe versprechen.

Konto-Planung:

So helfen Apps wie Zuper bei Nutzung mehrerer Konten den nötigen Überblick zu behalten und bieten zusätzlich hilfreiche Finanztipps.

Schneller Geldtransfer:

Sind auch die letzten Ressourcen aufgebraucht und es herrscht gähnende Leere auf dem Konto, kann Mutti Dank Paypal auf die Schnelle Geld überweisen. Im Ausland unterwegs empfiehlt es sich hierfür den Service von Unternehmen wie TransferGo zu nutzen, um Überweisungen zum bestmöglichen Wechselkurs zu gewährleisten.

Unnötige Kosten vermeiden:

Websites wie aboalarm helfen dabei, die überflüssigen Verträge vom Fitnessstudio, Handy und Co. schnell und rechtssicher wieder loszuwerden.

Berufseinstieg: Heute schon an morgen denken

Um neben dem Bafög oder der elterlichen Unterstützung noch ein Zubrot zu verdienen, bietet sich eine Stelle als Werkstudent an.

Job an der Uni:

Wer an der Uni selbst arbeiten möchte, der muss sich direkt bei seinen Professoren oder an den Fakultäten erkundigen. Hier weisen Aushänge der Lehrstühle oftmals auf offene Stellen hin.

Jobportale für Berufseinsteiger:

Oftmals lukrativer ist es, direkt in einem Unternehmen Arbeitsluft zu schnuppern. Wer nicht jede Firma einzeln googlen möchte, der kann sich auch auf Portalen wie Jobmensa, Stepstone oder Connecticum schlau machen.

Dazu interessant: Einstiegsgehalt - Welche Berufsanfänger verdienen am meisten?

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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