Corona-Pandemie

Home-Office mit Kindern: Drei Tipps, wie Sie trotzdem Ihre Arbeit schaffen

Homeoffice mit Kind ist für Eltern oft eine Herausforderung.
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Homeoffice mit Kind ist für Eltern oft eine Herausforderung.

Home-Office mit Kindern kann schnell an den Nerven zehren. Wie Sie effektiv arbeiten, wenn die ganze Familie zuhause ist, erfahren Sie hier.

Dank des bundesweiten Teil-Lockdowns befinden sich wieder viele Arbeitnehmer im Home-Office*. Sind die Kinder krank oder Schule und Kita haben geschlossen, wird es für viele zur großen Herausforderung, Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Ein paar Tipps, wie Sie während der Corona-Pandemie trotzdem gut durch den Arbeitstag kommen:

1. Wechseln Sie sich mit dem Partner ab

Ihr Zweijähriger quengelt ununterbrochen und will partout nicht von Ihrem Schoß weichen? Dann hilft oft nur eins: Arbeiten Sie im Schichtdienst! Wenn sich etwa Mama am Vormittag den Kindern widmet und eine Runde auf dem Spielplatz dreht, kann Papa in Ruhe arbeiten. Am Nachmittag ist dann der jeweils andere dran. Natürlich geht das nur, wenn der Partner auch von zuhause aus arbeiten kann. Wenn der Arbeitgeber flexibel ist, kann eine Schicht am Abend ebenfalls sinnvoll sein – dann, wenn der Nachwuchs schläft.

Lesen Sie auch: Karriere-Experte: So sinnvoll ist die Arbeit im Homeoffice in der Zukunft.

2. Vereinbaren Sie gemeinsame Regeln

Damit im Home-Office keine Urlaubsstimmung in der Familie aufkommt, weil Mama und Papa zuhause bleiben, sollten Sie klare Regeln aufstellen, rät der HR-Softwareanbieter Personio in einer Pressemitteilung: „Stehen Sie gemeinsam zur gewohnten Zeit auf, gehen Sie die geplanten Aufgaben für den Tag durch und erst, wenn diese erledigt sind, darf der Freizeitspaß losgehen.“ Erklären Sie den Kindern unbedingt, zu welchen Zeiten Sie als Eltern verfügbar sind, und dass sie nicht einfach in Video-Meetings platzen dürfen. Fragen sollten die Kinder lieber aufschreiben und später stellen.

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3. Erstellen Sie einen Stundenplan für Ihre Kinder

„Um den Alltag der Kinder so normal wie möglich zu halten, ist Struktur wichtig – egal, wie alt sie sind. Das regelt nicht nur den Alltag der Kids, sondern gibt auch Ihrem Tag Struktur“, raten die Experten von Personio weiter. Leben Schulkinder mit im Haus, sollte der Stundenplan Schulaufgaben, Pausen, Essenszeiten und Freizeitaktivitäten enthalten. Für kleinere Kinder finden sich sicherlich auch andere „Aufgaben“, wie Malen oder Puzzeln. Bereiten Sie den Stundenplan einfach am Vorabend gemeinsam vor.(as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Mehr zum Thema: Home-Office: Die 11 besten Jobs für zuhause.

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Kündigung des Arbeitsvertrags: Die wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte

Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt.
Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt. © Patrick Pleul / dpa
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus.
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus. © Jan-Philipp Strobel / dpa
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters.
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters. © Patrick Pleul / dpa
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben.
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben. © Monika Skolimowska / ZB / dpa
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen. © Patrick Pleul / dpa
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig.
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig. © Robert Schlesinger / dpa Zentralbild / dpa
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz.
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. © Tobias Hase/ dpa
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. © Jens Büttner / dpa
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam.
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam. © Jens Kalaene / dpa
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen.
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen. © Jens Kalaene / ZB / dpa

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