Die ersten sechs Monate im neuen Job

Mit dieser Taktik wird die Probezeit kein Desaster

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Bestehe ich die Probezeit? Sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, beginnt das bange Warten.

Die Probezeit kann ganz schön nervenaufreibend sein, schließlich gilt es sich im neuen Job zu bewähren. Doch wie bestehen Mitarbeiter diese Zeit, ohne am Ende wieder auf der Straße zu stehen? 

Im Vorstellungsgespräch klang der Job verheißungsvoll: Spannende Aufgaben, bessere Bezahlung und ein extra Bonus am Jahresende. Da muss man doch zuschlagen! Doch den alten, sicheren Job aufzugeben, birgt immer ein gewisses Risiko: "Was, wenn ich die Probezeit nicht bestehe?" Dann sitzen Arbeitnehmer schneller wieder im Jobcenter als ihnen lieb ist - und die Jobsuche beginnt von vorne. 

Probezeit bestehen: Halten Sie sich an diese Regeln

Damit genau das nicht passiert, sollten sich Arbeitnehmer an bestimmte Regeln halten, wie das Portal Karriere.de rät, um beim neuen Chef und im Team Begeisterung statt Unmut wecken. Dazu gehören:

1. Seien Sie stets pünktlich.

2. A rbeiten Sie engagiert und zeigen Sie, dass Sie für Ihre neuen Aufgaben brennen.

3. Nehmen Sie Kritik an, statt sich für Ihre Fehler zu rechtfertigen. Das zeigt, dass Sie lernfähig sind. 

4. Nerven Sei Ihre Kollegen nicht von ersten Tag an mitBesserwisserei, nach dem Motto "In meiner alten Firma haben wir das immer so und so gemacht". Sinnvolle Verbesserungsvorschläge sollten Sie lieber später und zum richtigen Zeitpunkt einbringen.

5. Halten Sie sich mit Sprüchen bei den Kollegen zurück - besonders Ironie versteht nicht jeder richtig. 

6. Vermeiden Sie, in den ersten Wochen Urlaub zu nehmen (in der Probezeit am besten gar nicht) und lassen Sie Ihren Kollegen bei der Urlaubsplanung den Vortritt.

7. Versuchen Sie, nicht schon in den ersten Wochen wegen Krankheit lange auszufallen (aber wenn es so sein sollte, kann man auch nichts machen).  

Auch interessant: Krank in der Probezeit - Kann mir gekündigt werden?

Wenn's absolut nicht passt: Das sind die nächsten Schritte 

Wer sich an diese Regeln hält, unternimmt schon mal ein die wichtigsten Schritte, um die Probezeit zu bestehen. Doch eine Garantie sind diese auch nicht. Manchmal passen Mitarbeiter auch einfach nicht zum Job, ins Team oder die Chemie mit dem Chef stimmt partout nicht.

Das ist ganz normal, schließlich ist die Probezeit auch dazu da, um zu sehen, ob die Stelle zum Arbeitnehmer passt - nicht nur umgekehrt. In diesem Falle sollten Sie sich am besten noch in der Probezeit nach einer anderen, passenderen Stelle umsehen. 

Lesen Sie dazu: Kündigung in der Probezeit - Was Sie darüber wissen müssen

Von Andrea Stettner

Gehalt: Die zehn bestbezahlten Berufe für Angestellte

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