Richtige Haltung

Kompetent wirken: Auf die Körpersprache kommt es an

Nicht einknicken: Wenn Berufstätige den Kopf schief halten, wirkt das unsicher.
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Nicht einknicken: Wenn Berufstätige den Kopf schief halten, wirkt das unsicher.
So nicht: Wer die Schultern einzieht, macht sich kleiner und wirkt schwach.
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So nicht: Wer die Schultern einzieht, macht sich kleiner und wirkt schwach.
Typischer Fehler: Es macht einen schlechten Eindruck, wenn Berufstätige die Beine überkreuzen oder das Gewicht ständig von einem Bein aufs andere verlagern.
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Typischer Fehler: Es macht einen schlechten Eindruck, wenn Berufstätige die Beine überkreuzen oder das Gewicht ständig von einem Bein aufs andere verlagern.
So ist es richtig: Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, sollte den Kopf gerade halten.
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So ist es richtig: Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, sollte den Kopf gerade halten.
Geradlinig wirken: Wer den Oberkörper aufrecht hält, zeigt damit, dass er zu sich und seiner Aussage steht.
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Geradlinig wirken: Wer den Oberkörper aufrecht hält, zeigt damit, dass er zu sich und seiner Aussage steht.
Sicherheit ausstrahlen: Wer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, wirkt kompetent.
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Sicherheit ausstrahlen: Wer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, wirkt kompetent.
Melanie Künzl ist als Coach für Körpersprache tätig. Foto: Kristin Kruthaup/dpa-tmn
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Melanie Künzl ist als Coach für Körpersprache tätig. Foto: Kristin Kruthaup/dpa-tmn

Souverän und kompetent: So möchte jeder wirken. Stattdessen drückt mancher schon durch seine Körpersprache Unsicherheit aus. Ein Coach erklärt, worauf es ankommt.

Die Bewegungen fahrig, die Schultern eingefallen: Wer so in eine wichtige Verhandlung geht, hat oft schon verloren. Denn der ganze Körper strahlt Unsicherheit aus. Melanie Künzl, Coach für Körpersprache, hat auf der Didacta (14. bis 18. Februar) erklärt, wie es richtig geht:

Raum einnehmen

Selbstsichere Personen sprechen langsam und nehmen mit ihren Gesten Raum ein. "Sie wollen gehört und gesehen werden - und das strahlt Souveränität aus", sagt Künzl. Sich selbst in einem Affentempo vorzustellen oder mit übereinandergeschlagenen Beinen im Bürostuhl fast unterzugehen, wirkt inkompetent.

Kopf gerade

Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, sollte den Kopf bei der Aussage gerade halten. Manche wackeln in Vorträgen vor Aufregung mit dem Kopf, andere legen in wichtigen Gesprächen den Kopf schief. Beides wirkt unsicher. Und auf keinen Fall am Ende einer wichtigen Forderung lächeln. Die Aussage "Ich brauche die Unterlagen bis morgen" nimmt man viel ernster, wenn das Gegenüber am Ende des Satzes nicht freundlich grinst.

Sicher stehen

Wer einen klaren Standpunkt hat, steht auf beiden Beinen fest und unverrückbar. Das wirkt kompetent. Unsicher sieht es dagegen aus, wenn man ständig das Gewicht von einem auf das andere Bein verlagert oder - noch schlimmer - während des Vortrags hin und her tänzelt.

Brust raus

Wer zu sich und seiner Aussage steht, streckt die Brust heraus. So kriegt man auch besser Luft. Das sollten sich alle klarmachen, die wieder einmal die Schulter einziehen und sich dadurch selbst einige Zentimeter kleiner machen. Das wirkt schwach.

Den Stuhl ausfüllen

Die Beine auf dem Boden - und die Hände auf Brusthöhe: Gerade wer schmal ist, sollte sich auf einem Stuhl breit machen. Das strahlt Souveränität aus. Also: Wer wieder einmal die Füße überkreuzt hat, sollte sich schnell korrigieren.

Sich überprüfen

Strahle ich Kompetenz aus? Um das zu überprüfen, nimmt man sich am besten einmal selbst auf Video auf. Das ist in vielen Fällen heilsam. Denn dann sieht man häufig auf einen Blick, welche Gesten und Eigenheiten nachteilig sind.

dpa/tmn

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